Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Fußballerinnen der iranischen Nationalfrauschaft.
Surrey - Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf die Forderung der Vereinten Nationen reagiert und erlaubt islamischen Spielerinnen künftig das Tragen von Kopftüchern auf dem Platz. Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) stimmten am Samstag im englischen Surrey einstimmig für die Aufhebung des Verbots, das 2007 aus Sicherheitsgründen ausgesprochen worden war.
Erst am Mittwoch hatte Willi Lemke, UN-Sonderbeauftragter für Sport, als Kompromiss ein Kopftuch mit Klettverschluss gefordert. Nach einer Testphase will die FIFA am 2. Juli, einen Tag nach dem EM-Finale, endgültig über das Tragen der Kopftücher entscheiden. (sid)
Emel Zeynelabidin hat dreißig Jahre ein Kopftuch getragen – Heute steht sie der Verhüllung als religiöse Praktik kritisch gegenüber
Symbolischer Prozess zwischen Laizisten und Islamisten - Universitätsdekan soll Studentinnen geschlagen, diese wiederum sein Büro verwüstet haben
Die Regierung erklärt ein mehr als 200 Jahre altes Verbot für ungültig - Formal aufgehoben wurde das Archivstück aber nicht
"Zukünftige Lehrerinnen sollten niveauvoll gekleidet sein, damit sie ihren Schülern gute Manieren beibringen", so der Rektor
Kurze Kleidung erleichtere eine Vergewaltigung - Bei Verstoß drohen Haftstrafen - Ehefrauen-Zeremonie davon ausgenommen
Oberster Gerichtshof gibt Klägerin recht, die von einer privaten Einrichtung entlassen wurde - Innenminister bedauert Urteil
RichterInnen weisen Klage zweier Musliminnen zurück - Das Tragen der Burka widerspreche dem Prinzip der Geschlechtergleichheit
Die Regierung Erdogans schafft die Schuluniformen ab - Säkularisierte Opposition befürchtet die Schaffung eines islamischen Staates
Eine Standesinitiative aus Aargau wollte ein schweizweites Verbot - Vermummungsverbot bei Demonstrationen sollen Kantone selbst regeln
Eine Lehrerin wurde in Luxor verurteilt, weil sie zwei Schülerinnen die Haare abschnitt - Attacken in Kairoer U-Bahn
Mustafa Abdel Jalil, Chef des Nationalen Übergangsrats, hat während der Zeremonie zur Übergabe der Macht an das Parlament eine unverschleierte Moderatorin abgelehnt
Leiterin der deutschen Antidiskriminierungsstelle sprach von Urteil "mit Signalwirkung"
Obwohl sich die FIFA für kopftuchtragende Fußballspielerinnen aussprach, widersetzt sich der französische Fußballverband und verbietet es weiterhin
Gerichtsurteil könnte landesweit richtungsweisend sein
Ehefrauen von AKP-Politikerinnen als Symbolfiguren: Laut Ministerpräsident Erdogan hätten sich die Zeiten eben geändert
Marine Le Pen will das Verbot für Geschäfte, Verkehrsmittel und die Straße - Die Vollverschleierung ist in Frankreich seit 2011 verboten
Schach als eine der wenigen Sportarten, bei der Frauen und Männer gegeneinander antreten - Bei der Frauen-EM im türkischen Gaziantep gab es nun Kleidervorschriften
Frauen dürfen in Timbuktu außerdem nach 23.00 Uhr nicht mehr auf die Straße - Inhaftierten droht Bußgeld
Innenminister ist der Ansicht, dass Ganzkörperverschleierte auf der Straße weniger geworden sind
Premiere fürs Staatsfernsehen unter Mursi: Was für die einen Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung ist für andere Schritt zu durchgreifender Islamisierung
Ausdruck einer Symbolpolitik und für den Rechtspopulisten Geert Wilders "fantastische Neuigkeiten" - Niederlande sind die Dritten im Verbotsreigen
Akademische Kleidervorschriften erlauben Männern künftig das Tragen von Röcken
Nach Angaben der französischen Regierung hat sich seit Inkrafttreten des Verbots die Zahl der Trägerinnen von Vollschleiern halbiert - Es gab 7 Verurteilungen, 240 Verwarnungen
Kopftuch Pflicht, seit Kadyrow Präsident ist: Medni Kadyrowa hat eigenes Label, das für passende Kleidung sorgt
Bedeckung des Gesichts "grundsätzlich unvereinbar" mit Prinzipien von Gleichberechtigung und des öffentlichen Zusammenlebens
andererseits wird jetzt der Druck auf Spielerinnen aus anderen muslim. Ländern steigen: aus dem "dürfen" wird sehr schnell ein "müssen". Erst nur bei ein paar vereinzelte Spielerinnen aus Ägypten oder Marokko, dann bei allen; und irgendwann auch in Europa zu sehen. Sehe schon der dastandard-Glosse entgegen warum das alles überhaupt kein Problem ist.
...entweder man verbietet es (ist natürlich schlecht) oder man macht es verpflichtend (auch schlecht) oder man erlaubt es (auf Umwegen deiner Aussage nach auch wieder schlecht).
Andere Möglichkeiten seh ich aber eher nicht. Du vielleicht?
für all diejenigen frauen, die - wie die obigen frauen auch - unter dem kopftuchzwang handeln müssen, ein rückschritt. auch der angeblich religiöse aspekt ist nur ein synonym für vorschrift und zwang . denn nur unter der voraussetzung , ein kopftuch zu tragen, dürfen diese frauen in die öffentlichkeit oder wie oben fußball spielen ....
jeder soll das tragen was er will und wenn er nackt kommt , wie auf den orig.olympischen spielen, ist mir mir egal.
die politik mischt sich zu viel ein.
( bei den nächsten int. spielen vordere ich die athleten in alten griechischen kämpfer "styl " anzutreten;)
o) hört ist da nicht ein rad umgefallen in china?
Sport soll eigentlich frei von politischen und religiösen Symbolen bleiben - warum müssen gerade diese Damen jedem Zuschauer ihre Religiosität unter die Nase reiben, wenns alle anderen schaffen, eine neutrale Bekleidung zu tragen? Wieso können sie das Ding nicht einfach für die Dauer des Spieles abnehmen?
dein posting von 21:18h;
du bist ja schon wieder polemisch.. völlig irrelevant, woher ich komme, aber ich darf dich "beruhigen": das mittelalter ist in ösistan noch nicht vorbei, wenn du dir mal anschaust, wie frauen und LGBT personen hierzulande unterdrückt werden, kann ich dir den eurobarometer 2008 bzgl. der unterdrückung von lgbt menschen ans herz legen.
nein, mir würde staatliche zensur nicht gefallen, aber mir gefällt es, dass kommentare, die einfach stumpf und dumm sind, gelöscht werden, weil sie nichts als polemik beinhalten.
aber wenn du eine argumentation zustande bringst, die nicht polemisch und nicht beleidigend und nicht andere kulturen suggestiv abwertet, dann antworte ich dir gerne.
warum gibt es immer leute die anderen leuten sagen müssen, wie sie ihr leben zu leben haben?
kann man das nicht einfach akzeptieren? dein leben beeinträchtigt das in keinster weise, ob sie ein nudelsieb, ein kopftuch oder nichts auf dem kopf haben.
was bedeutet das kopftuch denn für diese frauen, weißt du das?
und da gehts um die definition, was sie selbst sagen, warum glauben europäische, weiße männer, was es bedeutet? viell. hängt es für sie mit kulturellen symbolen zusammen, oder mit sonst irgendwas anderem?
die kleingeister sehen immer kopftücher und schreien:
"der böse islam, das ist unterdrückung" und haben wahrscheinlich keine idee, was es überhaupt bedeutet.
Doch, GENAU darum geht es. Sie sprechen anderen Leuten ab, etwas zum Thema wissen. Sie selbst jedoch sagen nicht, was sie zum Thema beizutragen haben. Wie praktisch, so braucht man sich keiner Diskussion zu stellen.
Also: WAS BEDEUTET DAS KOPFTUCH denn?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.