Deutschland ist Champion bei Lohn-Diskriminierung

5. März 2012, 18:02

Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit 22 Prozent Differenz an der Spitze - In den Vorständen finden sich zudem wenig Frauen

Paris/Berlin - Im europäischen Vergleich sind die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern nirgendwo so ausgeprägt wie in Deutschland. Eine Frau in einem Ganztagsjob verdient im Schnitt etwa 22 Prozent weniger als ihr männlicher Kollege, hieß es nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Montag in Paris.

Der OECD-Durchschnitt liegt dabei bei einem Minus von etwa 16 Prozent. Deutschland macht auch keine besonders gute Figur, was die Zahl von Frauen in Führungspositionen angeht. Kaum vier von hundert Vorstandsposten sind weiblich besetzt, im OECD-Durchschnitt sind es etwa zehn Prozent. Die Daten der Studie stammen aus 2009, dem jüngsten Jahr, das einen umfassenden Vergleich erlaubt. (APA)

Tipp für die dummen Unternehmer:

die Arbeit nicht in Billiglohnländer auslagern, sondern nur Frauen einstellen: Ersparnis = 22% Lohnkosten!

In Billiglohnländern sind aber auch die Frauen billiger...

Falsche Berufswahl hat nichts mit Diskriminierung zu tun, liebes Zentralorgan.

jetzt müßte nur noch jemand erklären, wo die überschrift herkommt

wieso muß es an diskriminierung liegen, wenn im schnitt unterschiedlich viel verdient wird?

jeder weiß, daß im schnitt frauen andere, schlechter bezahlte berufe ausüben und weniger vollzeit arbeiten

Bereinigt um Teilzeit und Berufswahl

stehen die nach Stand 2010 derweil bei 8 %.

http://www.destatis.de/jetspeed/... Print.psml

...was auch nicht in Ordnung ist - aber die ewige Propaganda hier ist unerträglich.

Wieso ist das nicht in Ordnung. Die Männer dort mussten alle das große Teambuilding-Seminar machen. Dafür sind 8 % mehr ohnehin ein Bettel.

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