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Wien - Die ÖVP pocht in der Diskussion um die Einführung eines Papa-Monats auf Wahlfreiheit. Es brauche keine vom Staat verordnete Zwangsbeglückung, betonte Generalsekretär Hannes Rauch in einer Aussendung. Die FPÖ kritisierte sowohl SPÖ-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek als auch die ÖVP. Für Kleinbetriebe wären ein verpflichtender Papa-Monat ebenso wie drei Monate nicht ausführbar, erklärte Wirtschaftssprecher Bernhard Themessl. Das BZÖ fordert ein Ende des "unseligen Streits".
"Der Kern dieser Diskussion ist: Will die SPÖ Eltern in eine Zwangsverpflichtung jagen, oder erkennt sie die Lebensrealitäten an und gibt Eltern jene Wahlfreiheit, die Familien benötigen?", so Rauch. Die Entscheidung, einen Papa-Monat zu nutzen, sollte keinesfalls per Gesetz verordnet werden.
Der FPÖ-Abgeordnete Themessl unterstellte Heinisch-Hosek ebenso wie ÖAAB-Chefin und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, "realitätsfern" zu sein. Die Diskussion um einen verpflichtenden Papa-Monat oder die Einführung von drei Papa-Monaten sei jedenfalls eine "ungebührliche Belastung" für die kleinstrukturierten Wirtschaftstreibenden.
BZÖ-Familiensprecherin Ursula Haubner forderte ein Ende des "unseligen Streits" über die Väter-Karenz. Das Modell mit einem Monat sei jedenfalls "locker realisierbar", aber es dürfe nicht verpflichtend sein, so Haubner. Sie forderte einmal mehr die Abschaffung der Zuverdienstgrenze. (APA)
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Wenn ich als Vater zum "Papa-Monat" gezwungen bin (per gesetz) kann mir die Firma diese "Pflicht" nicht verwehren.
Wenn ich aber "wählen" kann wird die Firma mit allen Möglichkeiten versuchen mich zu einer für sie positiven Entscheidung zu "überreden".
man fragt sich, ob die övp sich nicht lächerlich beim refelxartigen nein-sagen vorkommen. ein mann ist für EINEN monat nicht abkömmlich in der arbeit...? na klar, vor allem weil ja eine geburt auch so unglaublich überraschend kommt... muss man nicht verstehen.
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