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Wien - Vor dem Frauentag am Donnerstag ist nun eine Diskussion über Frauenquoten in der Politik ausgebrochen. ÖVP-Frauenchefin Schittenhelm bekräftigte im ORF-Radio ihre Forderung nach einer gesetzlich verpflichtenden Frauenquote auf Wahllisten nach dem Reißverschlusssystem. Unterstützung bekam sie für ihr Anliegen von SPÖ und Grünen. Ablehnung kommt von FPÖ und BZÖ.
Den Frauenanteil von 27,87 Prozent im Nationalrat hält Schittenhelm für "genant". Sie lehnt die geplante Verkleinerung des Nationalrats strikt ab, denn das würde wieder zu Lasten der Frauen gehen, die in Regionalwahlkreisen jetzt schon das Nachsehen hätten. Für die Mandate, die über die Landes- und Bundeslisten vergeben werden, fordert die ÖVP-Frauenchefin eine gesetzliche Quote im Reißverschlusssystem.
"Wählerentmündigung"
Frauenministerin und SPÖ-Frauenvorsitzende Heinisch-Hosek könnte sich eine gesetzliche Regelung "natürlich vorstellen", allerdings müsste diese Quote dann von allen Parlamentsfraktionen erfüllt werden. In der SPÖ wurde das Reißverschlussprinzip bereits 2010 beschlossen. "Wir brauchen mehr Frauen in der Politik und auch eine verpflichtende Quote", meinte auch Judith Schwentner, Frauensprecherin der Grünen. "Auf freiwilliger Basis schaffen es die anderen Parteien offenkundig nicht, ihren Frauenanteil zu erhöhen."
"Es geht in der Politik und in der Wirtschaft auch ohne gesetzliche Quote, da jede Quote automatisch eine Diskriminierung und eine Herabwürdigung bedeutet", findet hingegen BZÖ-Frauensprecherin Schenk. Viel wichtiger wäre ein gesetzlicher Mindestlohn. Für FPÖ-Frauensprecherin Gartelgruber ist Schittenhelms Ruf nach verpflichtenden Frauenquoten "fast eine Wählerentmündigung". (APA)
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die die vorgeben, die interessen der frauen zu vertreten tun dies schon längst nicht mehr und sämtliche forderungen von quoten sind absurd, da die frauen, die diese erfüllen könnten gar nicht zur verfügung stehen.
viele frauen wollen gar nicht karriere machen, und die dies machen wollen sicher nicht aufgrund einer quote und die, die schon karriere gemacht haben sehen selbst, dass frauen, wenn sie wollen im wesentlichen die gleichen chancen wie männer haben
quote ist quatsch
"gerechte" wäre die Wahllistenplätze relativ zu den Bewerbern und Bewerberinnen zu stellen, da sicherlich eine wesentlich größere Zahl an Männern interesse hat. Es kann nicht sein, dass ein Klientel das nichteinmal 30% der politischkarriere-interessierten Menschen 50% der Plätze nur aufgrund des Geschlechts beanspruchen wollen, das ist lachhaft.
Aber Emanzipation bedeutet für die 10% der previligierteren Frauen dass sie erst eine Ruhe geben wenn sie merklich mehr als 50% der Rechte haben. Eigentlich ist das ein Ränkespiel dieser 10% denn 90% der Bevölkerung kommt nie in den Genuss weder eines Aufsichtsratposten, noch einer politischen Funktion... Emanzipation sollte allen etwas bringen ALLEN 100%!!!
Ich habe gehofft das mehr Frauen in der Politik diese zum Besseren verändern. Wenn ich mir allerdings Fekter, Schotter-Mizi etc. anschaue dann muß ich leider feststellen, das auch 70% Frauenanteil nix bewirken würde, weil einfach nur der rückgradlose, nachobenschleimende Netzwerklurch nach oben kommt, egal was für ein Geschlecht es hat.
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