Chefin verdient weniger als Chef

20. März 2012, 13:45

Lohnschere in Spitzenjobs in letzter Dekade verringert, aber "erhebliches Verdienstgefälle" zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen bleibt bestehen

Berlin - Frauen in Führungspositionen verdienen einer Studie zufolge rund ein Fünftel weniger als ihre männlichen Kollegen. Vollzeitbeschäftigte Frauen kämen im Mittel auf rund 3860 Euro monatlich, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag zu seiner Untersuchung mit. Männer erhielten dagegen rund 4900 Euro. "Die sehr gut bezahlten Führungspositionen sind überwiegend mit Männern besetzt", sagte DIW-Expertin Elke Holst. "Mehr Frauen in diesen Führungspositionen können auch zur Verringerung des Verdienstunterschieds beitragen."

Transparenz gegen Missstände

Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2010. Verglichen mit 2001 ist der Unterschied aber kleiner geworden: Damals lag er noch bei 30 Prozent. Während der Verdienst der Männer seither im Schnitt um 600 Euro gestiegen ist, verdienen Frauen mittlerweile rund 800 Euro mehr. "Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt ein erhebliches Verdienstgefälle zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen bestehen - und das, obwohl Frauen bei den formalen Qualifikationen den Männern nicht nachstehen", sagte Holst. "Eine größere Transparenz, etwa durch Offenlegung der Verdienste, könnte helfen, diesen Missstand zu reduzieren."

Die OECD hat Deutschland erst vor wenigen Tagen an den Pranger gestellt, weil in keinem anderen europäischen Land das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß sei wie hierzulande. Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienen demnach durchschnittlich 21,6 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen (mehr dazu hier).

Quote soll helfen

Die EU-Kommission erwägt inzwischen eine gesetzliche Regelung, um den Frauenanteil in den Chefetagen zu erhöhen. "Ich bin kein Fan der Quote, aber mir gefällt, wie sie wirkt", sagte EU-Justizkommissarin Viviane Reding. Regierungen, Unternehmen und Wirtschaftsverbände können in den nächsten drei Monaten Stellung nehmen, wie der Frauenanteil in Spitzenpositionen erhöht werden kann. Danach will Reding einen Gesetzentwurf vorlegen. (Reuters, 20.3.2012)

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11 Postings

wer bei Gehaltsverhandlungen sich nicht selber durchsetzen kann ist auch mitunter selber schuld.

Völlig egal ob Weibchen oder Männchen.
Ihr betreibt hier widerlichste Propaganda.

und welche zahlen genau

belegen, daß frauen in vergleichbaren(!!!) führungspositionen weniger verdienen als männer?

es wurde doch bloß gesagt, daß im mittel frauen weniger gut bezahlte jobs haben bzw. sich damit zufriedengeben, und daß es im topmanagement mehr frauen als männer gibt

das ist nur leider etwas ganz anderes als was die überschrift behauptet

wie auch imemr das berechnet wird
das problem ist da die vergleichbarkeit und die arbeitsplatzbeschreibung.
eine arbeit kann mit mehr oder weniger verantwortung, selbständige arbeitsplanung... versehen/beschrieben sein. aber nur weil dem arbeiotsplatz weniger zugeschrieben wird, heisst es nicht, dass weniger davon vorausgesetzt wird.
das geschlecht sollte einfach keine rolle spielen, sondern nur die leistung. auch keine familienzugehörigkeit (siehe besetzung der professuren an Öischen unis) sondenr nur die leistung

Berechnet wird's mit Zwillingen

So in etwa:
Filialleiter Raika Floridsdorf wird mit Filialleiterin Raika Favoriten verglichen.
Marktforschung gibt's schon etwas länger, weshalb wir davon ausgehen dürfen, dass es genug Paneldaten gibt, die die Studie belegen.
Wer bei Umfragen gut aufpasst wird schnell draufkommen, dass bei jeder Umfrage die Demographie der befragten Person erhoben wird.

Tipp: Vertraut den Profis der empirischen Sozialforschung. Bei der Fülle an Daten, die denen mittlerweile zur Verfügung stehen, ist's wirklich nicht schwer Zwillinge zu vergleichen.

die zwillingsforschung hat so seine grenzen, zumindest eine zahlenmäßige
die meisten studien werden mit paralellsierung oder randomisierungene rstelt
das ändert aber wiederum nichts am grundproblem jeder studien:
die kategorisiereung, mit dieser können einige ergebnisse getuned werden
oder der wahl des signifikanz niveaus bzw dem statistischen verfahren.

so jetzt freuen wir uns.

das problem ist die vergleichbarkeit der arbeitsplatzbeschreibung. (sprich kategorisierung) unterschiedliche beschreibung für gleiche arbeit ergibt ungleiche bezahlung.

und welche zahlen genau

belegen, daß frauen in vergleichbaren(!!!) führungspositionen weniger verdienen als männer?

es wurde doch bloß gesagt, daß im mittel frauen weniger gut bezahlte jobs haben bzw. sich damit zufriedengeben, und daß es im topmanagement mehr frauen als männer gibt

das ist nur leider etwas ganz anderes als was die überschrift behauptet

und welche zahlen genau

belegen, daß frauen in vergleichbaren(!!!) führungspositionen weniger verdienen als männer?

es wurde doch bloß gesagt, daß im mittel frauen weniger gut bezahlte jobs haben bzw. sich damit zufriedengeben, und daß es im topmanagement mehr frauen als männer gibt

das ist nur leider etwas ganz anderes als was die überschrift behauptet

korrektur:

und welche zahlen genau sollen jetzt belegen, daß frauen in vergleichbaren(!!!) führungspositionen weniger verdienen als männer?

es wurde doch bloß gesagt, daß im mittel frauen weniger gut bezahlte jobs haben bzw. sich damit zufriedengeben, und daß es im topmanagement MEHR MÄNNER ALS FRAUEN gibt

das ist nur leider etwas ganz anderes als was die überschrift behauptet

wo bitte kann mich spenden ?

es nervt. Im Mittel verdienen sie weniger, ja, weil weniger in den absolut-Top-Posten sitzen.

Aber da können wir uns genauso gut aufregen, warum in Europe nur Mitglieder der 14 Geldadelfamilien in den absoluten Top-Posten sitzen und keine gut ausgebildeten Arbeiterkinder dank Leistung.

Eine Statistik falsch suggerierend einzusetzen ist einfach billig liebe die.standard

naja frauen sprechen es an
wir haben netzwerke, die überdimensioniert wichtige jobs für deren mitglieder in anspruch nehmen. siehe auch die profesoren familien
das bedeutet aber, das in jeden dieser von netzwerken besetzten arbeitsgebieten, die leistung an sich weniger wichtiger als das netzwerk ist.

Finden Sie, dass diese Realität eine begrüßenswerte ist? oder sollte man grundsätzlich die Leistung in den Mittelpunkt stellen? und wenn ja, wie?

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