Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Großer Andrang bei den Schmink- und Frisierstationen am Freitag im Wiener Rathaus ...

... gemütlicher hatten es die Box-Trainer.

Vorführung des Erlernten nach dem Laufsteg-Workshop.
"Wer wollte nicht schon einmal mit den Profis tanzen oder den Runway entlanglaufen?" Am "Girlies Sports Day" im Wiener Rathaus, der dieses Jahr zum siebenten Mal über die Bühne ging, sollte es "noch größer und noch toller" werden, wie es in der Aussendung hieß. Sport und Körpergefühl stünden im Zentrum, und "aus diesem Grund liegt der Schwerpunkt bei Styling und den Runway-Workshops", versprach die Aussendung.
Und tatsächlich: Betritt frau Stiege zwei des Wiener Rathauses, schieben sich nicht nur viele junge Frauen durch die Gänge, sondern häufen sich vor allem in Form von langen Warteschlangen dort, wo geschminkt, frisiert und der Gang am Laufsteg trainiert wird. Schon weniger gut besucht sind da Landhockey, Badminton, Lauftests, Fußball, Ernährungsberatung, Tennis, Rugby, Yoga und andere Aktivitäten, die sich in mehr als fünf Räumen ausbreiten.
"Mädchen wollen sich schön fühlen"
So müsste es eigentlich in der Aussendung heißen: "Schminken, Laufstegtraining und Sport stehen im Zentrum", denn wie Katharina Kula, Pressesprecherin der Veranstaltung, gegenüber dieStandard.at erklärt, sollen "die jungen Frauen durch die Schönheitsangebote gelockt werden, um sich für verschiedene Sportarten zu begeistern". Immerhin wisse man, dass sich Mädchen ab der Pubertät nicht mehr so stark für Sport interessieren. "Mädchen ist es wichtig, schön zu sein, Mädchen wollen sich schön fühlen", erklärt Kula und meint weiter, "die Stadt Wien darf Trends wie 'Austria's next Topmodel' nicht ignorieren und muss den Mädchen daher auch Laufstegtraining bieten".
Auf Nachfrage, ob dadurch nicht ein problematisches Frauenbild reproduziert werde, erklärt Kula, dass man das pragmatisch sehen müsse: "Ernährung, Beratung, Styling, Laufsteg und Sport sind eine schöne Kombination für das Wohlbefinden der Frau." Und die Angebote der Schminktische mit StylistInnen sowie das Laufstegtraining mit anschließender Präsentation einfach weglassen und Sport in den Vordergrund stellen? Für die Stadt Wien keine Option: Kula befürchtet, dass das Angebot für junge Frauen ohne "Schönheitsangebote nicht attraktiv ist". Die Stadt Wien will zeigen, dass "Sport und Schönheit Hand in Hand gehen. Das soll am 'Sports Day' vermittelt werden." Die Stadt sei damit am "Zahn der Zeit. Styling auszuschließen wäre nicht zeitgemäß." (eks, dieStandard.at, 23.3.2012)
Info
Der "Girlies Sports Day" wird einmal im Jahr von Stadtrat Christian Oxonitsch und den Organisatorinnen des Österreichischen Frauenlaufs veranstaltet.
Streit um "ProQuote": Dürfen Journalistinnen für eine Frauenquote in Medien werben? Kommunikationswissenschaftlerin Elisabeth Klaus meint: Ja
Alkohol und Fußballwissen für "echte" Kerle: von einer Werbelinie mit doppeltem Boden
Die Anti-Baby-Pille habe "Frauen vermännlicht", meint der Regisseur und Gleichheit ist für ihn ein Romantik-Killer
Die Sozialistische Jugend und die SPÖ-Frauen machten mit einer Aktion auf die Differenz zwischen Realität und Schönheitsidealen aufmerksam
Geht das überhaupt und ist es erstrebenswert? Vielleicht ist ja der ganze zwischenmenschliche Sex nur eine Bühne und wir alle bloße SpielerInnen, meint Nils Pickert
US-Regierung äußerte ursprünglich Bedenken gegen Freigabe ohne Altersbeschränkung
"The New Normal" will pädagogisch wertvoll sein und vor allem niemanden verschrecken – Das Ergebnis ist eine brave Sitcom
OrganisatorInnen wollen "niemanden verärgern" und die Gepflogenheiten teilnehmender Länder müssten beachtet werden
Zehn Prozent der ÖsterreicherInnen haben bereits ästhetischen Eingriff in Erwägung gezogen
Feministische Sprüche sichtbar machen: Luise Otto-Peters Spruch gibt es künftig im Taschenformat
Zwischen Beziehungskrampf, Feminismus und ganz viel Alltag: Jochen König beschreibt in "Fritzi und ich", wie es sich anfühlt, ein echter "neuer Vater" zu sein
Gespräch soll kostenlos und freiwillig zwischen 18. und 22. Woche stattfinden
TV-Moderatorin gab in eigener Talkshow die Verlobung mit der Songwriterin bekannt
Lydia Nsekera wurde für vier Jahre gewählt
Österreicherinnen sparen 247 Euro monatlich, sagt eine aktuelle Umfrage - "Unrealistisch und undifferenziert" lautet die Kritik einer Finanzexpertin
Beim Blick auf ihre alte Heimat macht der Exil-Autorin und Philanthropin vor allem die rasende Entwicklung Sorgen, die keinen Platz für das Erinnern kennt
Notfallmittel künftig rezeptfrei für Jugendliche unter 17 Jahren
Als erste Frau erreichte sie den Mount-Everest-Gipfel zweimal in einer Saison
In 40 Prozent der Familien keine Kinder - Insgesamt sind rund 99.000 Mütter alleinerziehend, die Zahl der alleinerziehenden Väter beläuft sich auf 9.000
Ingenieurin zeichnet verantwortlich für elektronische Ausrüstung von Weltmeister Sebastian Vettel
"Der Augenblick. Reisen durch den unbekannten Alltag" von Gabriele Goettle erforscht in 26 Frauenporträts die Suche nach dem richtigen Leben
5.700 Klägerinnen in den USA bei denen Blutgerinsel auftraten wurden bisher entschädigt
Kinder getrennter Eltern wohnen meist bei den Müttern. Katja Bremers Sohn aber lebt beim Vater - und das ist gut so
Die Leiterin der schwedischen Einrichtung, in der rund 1.700 Menschen behandelt werden, kritisiert hemmungslose Methoden der Modelagentur
In den Wiener Frauenwohnprojekten [ro*sa] finden sich Alternativen zum anonymen städtischen Dasein als Kleinfamilie oder Single