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Paris - Mit Geldstrafen will die französische Regierung dafür sorgen, dass mehr Frauen eine Spitzenposition in der Verwaltung erhalten. Laut dem Entwurf für eine Verordnung soll ab Jänner 2013 eine Geldstrafe von 30.000 Euro fällig werden, wenn die Frauenquote von 40 Prozent für höhere Verwaltungsämter des Staates nicht erreicht wird. Das Bußgeld soll bis 2017 schrittweise auf 90.000 Euro erhöht werden.
Die Maßnahme soll für Botschaften, Präfekturen, Schulleitungen, Krankenhäuser und Gebietsverwaltungen gelten. Laut Arbeitsministerium wäre die Besetzung von landesweit etwa 5000 Stellen davon betroffen. In Frankreich arbeiten im öffentlichen Dienst zwar 60 Prozent Frauen, aber nur zehn Prozent haben Führungspositionen inne.
Für Unternehmen beschloss das Parlament bereits vor mehr als einem Jahr eine Frauenquote. Sie sieht vor, dass bis 2017 40 Prozent der Vorstandsmitglieder weiblich sein sollen. (APA, 26.3.2012)
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