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Klagenfurt - Kärnten soll ein neues Prostitutionsgesetz erhalten. Der Gesetzesentwurf ist am Montag in die Begutachtung gegangen, am Dienstag wurde bei der Sitzung der Landesregierung darüber diskutiert. Kernpunkt der Neuregelung ist die Einrichtung einer 300-Meter-Schutzzone. Sie soll um Schulen und Kindergärten ebenso gelten wie um Kirchen, Amtsgebäude, Krankenhäuser oder auch Sporteinrichtungen. Zudem soll die Polizei zu Präventivkontrollen verpflichtet werden.
Zu den Neuerungen zählt laut Gewerbereferent Achill Rumpold (V) auch das Verbot aufdringlicher Werbung "rund um Orte, an denen sich Kinder aufhalten". Außerdem dürfen nach der Gesetzesvorlage künftig nur noch EU-BürgerInnen in Kärnten ein Bordell betreiben, so Rumpold in einer Aussendung.
"Ältestes Gewerbe" nicht abzuschaffen
Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) betonte bei einer Pressekonferenz, er lehne Prostitution persönlich strikt ab. Er wolle eine "ehrliche Diskussion über ihre Abschaffung" führen, oder zumindest keine neuen Bordelle mehr zulassen. Frauenreferentin Beate Prettner (S) sprach sich gegen ein Verbot aus, dieses würde nur zu einer örtlichen Verlagerung und einer Verdrängung in die Illegalität führen. Das "älteste Gewerbe der Welt" könne man ohnehin nicht abschaffen. Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Schutzzone begrüßte Prettner als "wesentlichen Schritt" in die richtige Richtung. (APA, 27.3.2012)
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Die neuen Regelungen in Wien und die von Dörfler angedachte Lösungen wurden in der Regel durch PERsonen angeregt, die in eine Gegend gezogen sind, in der eben SW ihren Geschäften nachgehen, und plötzlich einen "Moralischen" bekommen oder sich in dieser Gegend die Zahl der SWs erheblich vergrößert hat. Mit den beschlossenen bzw. den geplanten Maßnahmen wird zwar der Wunsch der Betreiber erfüllt, es fragt sich allerdings ob die Auswirkungen bedacht wurden. Die Sws werden in der Regel ihr Gewerbe nicht aufgeben, sondern werden sich eher tarnen und auffällige Kleidung vermeiden. Durch div. Foren werden sie bekannt und machen ihre Geschäfte, allerdings können dann auch "anständige" Damen verkannt und angesprochen werden. Wünschenswert?
wird nicht kommen, weil Sie ja tatsächlich was bringen würde, dummerweise aber die kath. Kirche treffen würde, die ist aber im Staate Österreich sakrosankt.
Aber sehr geniale Replik auf die Hyperaktivitäten unserer sinnlosen Landespolitiker...
Der Link auf der Hauptseite, der auf diesen Artikel zeigt, ist fehlerhaft. Er lautet http://diestandard.234/133232395... uf-den-Weg
statt (offensichtlich)
http://diestandard.at/133232395... uf-den-Weg
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