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Frühlingsausgabe 2012 der EMMA.
Die Redakteurinnen der EMMA gehen in ihrer Frühlingsausgabe den Vernetzungen der deutschsprachigen Maskulisten nach. "Bis zum Schluss haben die alten, neuen Gegner der Gleichberechtigung" die Schreiberinnen in Atem gehalten. Fassungslos zeigen sie sich, wenn es um deren Vernetzungen und Topplatzierungen in den Medien geht. Doch die angeführten Männer - Gerhard Amendt, Patrick Bahners oder Volker Zastrow - seien nur die Spitze eines Eisbergs.
Hingegen Spaß gemacht hat den Redakteurinnen ein breit angelegtes Uni-Dossier. In der jüngsten EMMA-Ausgabe finden sich außerdem die "wahren Hintergründe" zum FrauenMediaTurm, in dem neben dem "Feministischen Archiv und Dokumentationszentrum" auch die EMMA-Redaktion untergebracht ist. Inzwischen zum Dauerbrenner für patriarchale Verhältnisse steht Dominique Strauss-Kahn: Christine Delphy schrieb über die Funktion der Vergewaltigung, DSK und die Wahl. Auch Klassiker wie der "Pascha des Monats" sind in der Ausgabe zu finden. (red)
Link
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Ohne die Inhalte dieser Emma-Ausgabe bewerten zu wollen, da ich das Heft nicht gelesen habe – aber sollte Werbung nicht auch als solche gekennzeichnet werden. Mit einem Artikel hat diese mit Anführungszeichen versetzte Werbeannonce nun wirklich nicht mehr viel zu tun.
Den scheinbar abhanden gekommenen weiblichen Artikel vor „NEUE EMMA“ habe ich übrigens wiedergefunden. Sollte ich das „Jetzt an Ihrem Kiosk“ auch noch finden, gebe ich natürlich unverzüglich bescheid.
"Neue Emma"
"In der jüngsten EMMA-Ausgabe finden sich außerdem die ‚wahren Hintergründe‘ zum FrauenMediaTurm."
"Auch Klassiker wie der "Pascha des Monats" sind in der Ausgabe zu finden."
usw.
Schreibe ich an einem Artikel, und heraus kommt ein Text, der in ähnlicher Form genau so gut in einer Fernsehwerbung hätte vorkommen könnte, dann halte ich das zumindest für problematisch. Relevante Informationen, die auf eine ernsthafte Beschäftigung mit dieser EMMA-Ausgabe hinweisen würden, sind in Text, von der „Spitze des Eisbergs“ bis hin zum „Dauerbrenner“ [!], jedenfalls keine zu finden.
Ich fand den Hinweis auf diese Ausgabe sehr informativ und interessant. An Werbung habe ich jedenfalls nicht gedacht.
Bei DieStandard.at sind auch sehr oft viele gute Veranstaltungshinweise zu finden. Auch gibt es immer wieder Querverweise zu anderen Medien, um ein Thema von mehreren Seiten betrachten zu können.
Das finde ich gut und hoffe es bleibt so!
Werbung wäre es, wenn man beispielsweise 3 Werbepopups wegklicken müsste, wo einem ein Abo verkauft werden soll, um an den gewünschten Text zu kommen. Das ist aber glücklicherweise nicht der Fall.
gut nachzulesen ist auch die analyse über die antifeministische männerrechtsbewegung - mit `hate speech`gegen feministische perspektiven. sie unterscheiden sich in ideologie und wortwahl durchaus. eine ihrer strömungen vertritt eine mischung von (rechts-)populismus, aus nationalismus und frauenfeindlichkeit, mit homophoben und rassist. einstellungen versetzt. es gibt berührungspunkte zum rechtsextremismus. propagiert wird ein kreuzzug und ein aufstand gegen feminismus, und damit wird an eine kriegerische männlichkeit appelliert. ihr ziel, polarisieren u. konstruktive debatten verhindern.
http://www.boell.de/publikati... 13838.html
Inwieweit bieten z.B. maskulistische Websites Plattform für rechtes Gedankengut? - tun sie, wie durch googeln rauszufinden ist.
Wird auch von (in Emma auch genanntem) Hoffmann kritisiert:
http://arnehoffmann.blogspot.com/2011/08/w... logge.html
Andererseits fand ich das auf Manndat.
http://manndat.de/fakten-un... erers.html
Tagebuch anklicken! Ein Mitglied von "Linksjugend Solid" erhält da eine Plattform.
Laut Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Link... gend_Solid
Laut deren Selbstdefinition auch feministisch (und vom Verfassungsschutz wegen Linksextremismus unter Beobachtung)
Je länger ich recherchiere, desto uneinheitlicher das Bild.
Die Mehrheit bei den Maskulisten ist offensichtlich rechts-konservativ. Teilweise bis in die Extreme. Allerdings sollte man nicht meinen, dass die Linken per se nicht Frauenfeindlich wären. Auch dort gibt es solche und andere Männer. Nach vielen Jahren in vermeintlich progressiven, linken Kreisen unterwegs, glaube ich längst nicht mehr daran, dass "die Linken" generell weniger Frauenfeindlich wären.
Ansonsten sind die Links keine Basis einer ordentlichen Recherche. Arne Hoffmann ist beispielsweise ein Frauenfeind par excellence. Wer den zitiert will viel diskutieren, ohne sinnvolle Argumente einzubringen.
hier finden sie eine wissenschaftliche arbeit zum thema: http://www.boell.de/publikati... 13838.html
in der aktuellen EMMA ist auch in interview mit dem autor, finde ich sehr interessant. insbesondere der aspekt der online mobilisierung lässt mich etwas an die standard foren denken ...
"Für Antifeminist_innen sind alle Männer heute Opfer. Sie werden benachteiligt und untergebuttert."
Für FeministInnen sind alle Frauen heute Opfer. Sie werden benachteiligt und untergebuttert.
Nahzu jede Aussage in dem Artikel lässt sich problemlos Umkehren.
Danke, finde ich auch sehr interessant (kenn ich). Da hat jemand, der zwar nicht neutral dazu steht, was auch nicht verschwiegen wird, doch differenziert hingesehen, und ich finde es eine interessante, brauchbare Einschätzung eines aus seiner persönlichen Position keinen Hehl machenden Kritikers - wenn auch nicht wissenschaftlich neutral (was bei so einem Thema aber eh schwer ist).
http://www.wegweiser.ac.at/univie/st... ml?klapp=5
"Das Magister-/Magistrastudium Soziologie hat eine Studiendauer von 2 Semestern."
Ein Elektriker hat 7 Semester Lehrzeit.
"Der gesetzlich vorgesehene Stundenrahmen für das Bakkalaureats- und Magister-/Magistrastudium beträgt 100-120 Semesterstunden"
Ein Elektrikerlehrling absolviert 120 "Semesterstunden" in drei Wochen.
Und dann kommt der Soziologiebubi und will Erwachsenen Menschen die ganze Welt erklären.
Das Beispiel liegt mir, als Elektriker, der danach studiert hat. Es ist so wie der Kunibert sagt. 120 Semesterstunden sind bei ca. 15 Wochen pro Semester 1800 Stunden insgesamt. Ein Doppelstudium geht sich also zeitlich aus, auch mit dem Zeitaufwand zusätzlich zu den reinen Vorlesungszeiten.
Macht hier Methodenkritik der Arbeit Sinn? Klare Fragestellung, saubere Operationalisierung hat sie nicht. Hermeneutisch explorative Recherche ist es, die Haltung, die Meinung des Rosenbrock als "Beobachtungsinstrument" ist deklariert, somit ist es für den Leser unter der Berücksichtigung dessen ebenfalls "hermeneutisch" nachvollziehbar. Das ist aber bzw. berührt hier dann eine grundsätzliche Methodendiskussion, heftig diskutiert ;-) .
Bei 120 Wochenstunden wären das bei 6 Tagewoche 20 Stunden täglich bzw bei 7 Tagewoche ca 17 Stunden täglich.
Bei 120 Semesterstunden komme ich auf 720 Stunden B.A. und 240 Stunden M.A. also 960 Stunden gesamt für das ganze Studium.
Laut dem link von von bruno3 wird diese "Meinung" des Herrn Rosenbrock ja als Expertise bezeichnet. Eine Expertise für eine Stiftung im Aufrag eines Institutes dieser Stiftung.
Neben Meinung und Methode des Expertienautors stellt sich für mich daher auch die Frage nach Intention und Ziel dieser "Expertise" mit Bezug auf den Aufraggeber, sowie die Kompetenz zu dieser Expertise.
Zum 2. Absatz Ihres Postings. Die Expertise kann man durchaus in etwa betrachten wie ein Gutachten. Und wie es bei Gutachten auch ist, sind die Punkte mit welcher Intention, für welchen Auftraggeber usw. genau die, die auch zu berücksichtigen sind. Unter Berücksichtigung dieser den Inhalt betrachtend, kann es durchaus informativ sein, wobei niemand sagt, daß man deswegen in allen Punkten damit übereinstimmen muß.
Mir ist das so u.U. lieber, als wenn "Objektivität" beansprucht wird, die dann eh nicht gehalten werden kann. Und wie will man, (oder wer kann schon) bei politischen Themen ganz "objektiv" sein.
Na gut, so kann mans auch bezeichnen. Dass es durchaus auch Informativ sein kann, bezweifle ich ja gar nicht.
Was ich nicht verstehe ist, warum ein solches Gutachten mit geringer Objektivität und offensichtlicher Intention sowie Zielsetzung dann zB einen Gerhard Ahmend, der ja auch soziologie studiert hat und auch Professor am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung war, aushebeln sollte. Immerhin hat der Mann ja ein paar Jährchen mehr Erfahrung als der Experte, der ihm da seine Kompetenzen absprechen will.
Wirkt auf mich schon sehr seltsam, wenn ein Soziologe, der selbst offensichtlich wenig objetiv ist, dem anderen Soziologen seine Objetivität und/oder Kompetenz absprechen will.
prinzipielle Frage Objektivität: Wie objektiv kann eine Wissenschaft sein, deren Gegenstand wenig objektiv ist, deren Gegenstand subjektive Weltsichten sind?
Imho sollte die Subjektivität einfach dabei bedacht werden, miteingerechnet sozusagen (Oder man sagt, sowas ist nicht beforschbar).
Z.B. die Subjektivität von Kategoriesierungen: "Es handelt sich laut neueren Untersuchungen zu den verschiedenen Einstellungen von Männern um den frustrierten Teil der «teiltraditionellen» Männer und die kleine Gruppe der «Lifestyle Machos»" (S. 8 der Studie). ;-)
Das einer den anderen kritisiert, methodisch angreift, die Qualität der Arbeit bezweifelt ... Wissenschaftsbetrieb plus ideologische Differenzen...
Die Rosenbrock-Exp. wird auch zerpflückt...
Waren es denn nicht gerade die Femministinnen, denen es gegen den Strich ging, wenn sie als frustrierte Frauen bezeichnet werden? Also selbst hat es denen nicht in den Kram gepasst, als frustrierte "Sitzengelassene" bezeichnet zu werden, aber jetzt hypen die FeministInnen eine Expertise, die Männerrechtler als frustrierte "Sitzengelassene" bezeichnet. Um nur einen einzigen der Punkte heraus zu nehmen.
Gibt es irgend eine "offizielle" Expertise einer staatlichen Einrichtung bzw Stiftung, die ähnlich herablassend über Frauen/FeministInnen herzieht, wie diese "Expertise"?
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