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71 Prozent mehr Operationen, um Kinn-Implantate in den Mann und die Frau zu bringen. Diese sollen ein Symbol für Macht und Autorität darstellen.
Washington - Operationen am Kinn sind der neue Trend im US-Schönheitssektor. Wie der US-Verband der SchönheitschirurgInnen am Montag berichtete, stieg die Zahl von Kinn-Implantaten im vergangenen Jahr bei Männern und Frauen um 71 Prozent. Insgesamt hätten sich knapp 10.600 Männer und mehr als 10.000 Frauen ein Kinn-Implantat einsetzen lassen. "Das Kinn und die Kieferlinie zeigen mit als erstes Zeichen des Alterns", sagte Verbandspräsident Malcolm Roth. Mit dem Kinn-Implantat wollten die Menschen ihre jugendliche Erscheinung wiederherstellen.
Der New Yorker Schönheitschirurg Darrick Antell berichtete, unter seinen KundInnen seien viele ManagerInnen, denen ein starkes und straffes Kinn als ein charakteristisches Zeichen von Macht und Stärke gelte. Ein starkes Kinn werde unterbewusst mit Autorität, Selbstbewusstsein und Vertrauenswürdigkeit assoziiert, sagte Antell. Nach Angaben des Verbands stieg 2011 auch die Zahl der Lippen- und Wangenimplantate um 49 beziehungsweise 47 Prozent. Am meisten nachgefragt waren im US-Schönheitssektor aber noch immer Brustoperationen: Ihre Zahl stieg um vier Prozent auf 307.000. (APA, 16.4.2012)
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