Den Feminismus gibt es nicht

17. April 2012, 12:12

Arbeitstitel: "Feminismen leben" - Beiträge können bereits eingesendet werden

So vielfältig die Lebensweisen von Frauen, so vielfältig können auch feministische Strömungen sein. Und feministische Strömungen sind nicht nur theoretische Konzepte, sondern auch Ausgangspunkt für politische Bewegungen. Im Rahmen der FrauenSommerUniversität 2012 in Wien sollen daher feministische Praxen im Zentrum stehen. Die Organisatorinnen rufen Interessierte auf, Ideen zum Thema "Feminismen leben" einzuschicken. Die Form der Einsendungen wird möglichst offen gehalten, um den Ideen keine Einschränkungen aufzuerlegen. In diesem Jahr findet die FrauenSommerUniversität in Wien von 19. bis 22. September statt.

Mögliche Themenbereiche dabei könnten sein:

  • Alltagsfeminismus
  • Jeder Generation ihren eigenen Feminismus?!
  • Verhandlungen von Feminismen und Antifeminismen im Internet
  • Feminismen in Theorie und Praxis

Frauenuniversitäten haben in Österreich eine lange Tradition, wurden 2007 wiederbelebt und finden seither jährlich in einem anderen Bundesland statt. Die Frauenuniversität schafft Räume, um sich auszutauschen, zu diskutieren, sich zu vernetzen und frauenpolitisch aktiv zu werden. Alle FrauenLesbenInterTranspersonen jeden Alters, jeder Bildung, jeder Herkunft und jeder sexuellen Orientierung sind dazu eingeladen sich einzubringen. (red, 17.4.2012)

Weitere Informationen und Kontaktdaten sind unter FrauenSommerUniversität 2012 zu finden.

https://www.facebook.com/pages/Neu... 8751889888

Meine FB-Seite zum Thema "Aktueller Feminismus" :-)

Gibt es das Patriarchat? Gibt es den Neoliberalismus? Gibt es den Zwergenaufstand gegen Sammelbegriffe?

Eigentlich schade ...

dass es den (!) Feminismus nicht mehr gibt, dafür aber Frauenuniversitäten.

Ich hätte etwas für einen Englisch / Lesetest

"Sex and gender are not merely incidental to the formation and perpetuation of neo-liberal discourse, they are absolutely central to it. In this article I explore how neo-liberal discourse is predicated on a politics of heteronormativity that (re)produces the dominance of normative heterosexuality. The World Bank is an excellent example of this, reproducing a heteronormative discourse of economic viability through policy interventions that are intrinsically sexualised, that is, predicated on a politics of normative heterosexuality...
Quelle:
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.11... x/abstract

Ich hoffe, "neoliberal" und "heterosexual normativity" kommt oft genug vor.

Zu den Teilnahmevoraussetzungen:
"Alle FrauenLesbenInterTranspersonen"
Frauen, Lesben, Transsexuell ist ja noch relativ klar.
Transgender schon etwas weniger.
Aber Inter: das ist dann schon recht schwer eingrenzbar. Ein neuerer Begriff dafür ist (wenn auch von Betroffenen teilweise abgelehnt) DSD Disorders of Sex Development.
Wie weit "muß" man also z.B. von der Heteronormativität abweichen, um in dem Sinne als "Inter" zu gelten (und, so man will, die Zulassungsbedingung zu erfüllen)
Z.B eine sich als Mann fühlende Person mit einer Leydigzell-Hypoplasie, hyper- oder hypogonadotropen Hypogonadismus - wäre diese zugelassen. Oder: ohne Testosteronsubstitutionstherapie: Ja; mit: Nein; frühestens nach 3-monatigem Aussetzen derselben?

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