"Bin meine eigene Schublade"

18. April 2012, 11:55

Hollywoodstar Cameron Diaz kritisiert, dass die Gesellschaft Frauen in Sachen "Kinderkriegen" manipuliert

New York  - Hollywood-Schauspielerin Cameron Diaz (39) kritisiert den Umgang der Gesellschaft mit Frauen. "Die Gesellschaft übt einen ziemlichen Druck auf Frauen auf, damit sie glauben, ihr Leben muss in eine bestimmte Richtung gehen. Ich habe nie gesagt, dass ich keine Kinder möchte - ich habe aber eben noch keine", sagte Diaz dem US-Magazin "InStyle" (Mai-Ausgabe).

Viele Möglichkeiten

Sie wisse nicht, welche Überraschungen das Leben noch für sie bereit halte. "Ich könnte welche adoptieren. Ich könnte mit einem Partner zusammenkommen, der schon welche hat. Wer weiß? Ich versuche nicht in irgendeine Schublade zu passen. Ich passe nur in meine eigene Schublade", so die Schauspielerin. In den vergangenen Jahren war die erfolgreiche Schauspielerin u.a. mit dem Pop-Star Justin Timberlake (31) und dem Baseball-Star Alex Rodriguez (36) zusammen. (APA, 18.4.2012)

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13 Postings
Bin ich froh...

...das jeder Entscheiden kann ob er Kinder haben möchte oder nicht! Allerdings finde ich es befremdlich wenn so getan wird (wie auch in diesem Forum), dass Kinder das Ende des "normalen" Lebens sind.

Meine Frau und ich wünschen uns Kinder, zum richtigen Zeitpunkt versteht sich! Wir freuen uns auf diese Erfahrungen als Familie! Ist ja was schönes!!!

Die Aussage dreht sich wieder jeder, wie er sie gerne hätte.

Cameron Diaz sagt nichts anderes, als dass sie sich frei von äußeren Zwängen entscheiden will.

Dass sich ausgerechnet jene bestätigt fühlen, die bei anderen Artikeln Mütter verächtlich machen, wenn sie nicht gleich nach der Geburt wieder im Büro/an der Kassa sitzen und jeden zum Sozialschmarotzer erklären, der mehr als zwei Kinder hat, ist überaus zynisch.

P.S.: Mein voriges Posting, das nur die Überschrift enthielt, bitte löschen.

recht hat sie.
Seit ich 18 Jahre alt geworden bin, werde ich gefragt, wieviel Kinder ich bekommen will, und va wann. Ich habe jedesmal darauf geantwortet, dass ich keine will. Und darauf wurde mir geagt:"wirst schon sehen, das kommt noch". ICH HASSE DAS.

Ich bin heute 30 Jahre alt und immer noch der Meinung, daß mein Leben auch ohne Kinder voll erfüllt sein kann. Trinke ich jedoch mal keinen Alkohol (weil ich zb mit dem Auto unterwegs bin) kommt sofort die Frage: Bist schwanger? ICH HASSE DAS.

Und? Sind Sie schwanger? ;-)

Ignorieren. Was anderes hilft leider nicht. Ich durfte mir solche Meldungen auch anhören, seit ich 17 war - bis Mitte/Ende 20 hab ich mich drüber geärgert, auch, weil die oft mit dem Satz "Wenn der Richtige kommt, wirst schon Kinder wollen" verbunden waren. Inzwischen lach ich Leute, die mir sowas sagen, einfach aus, erst recht, wenn das Menschen sind, die mich nicht besonders gut kennen :) Oder ich ignoriere sie. Es bringt jedenfalls nichts, sich drüber zu ärgern :)

Diese staatliche Propaganda hat leider dazu geführt, dass de facto fast jede Frau meint, sie müsse wenigstens einmal in ihrem Leben ein Kind gebären und wenn nicht, fühlt sie sich unterbewusst nicht als vollwertige Frau.

Ich kann jedoch mit gutem Gewissen behaupten, dass dies nichts damit zu tun hat und ausserdem ist die Erde überbevölkert und ich rate von Geburten ab. In erster Linie im Interesse der Gesundheit der Frau, denn jede Schwangerschaft beeinträchtigt den Körper und Geist in gewisser Weise.

Österreich hat eine Fertilitätsrate von sagenhaften 1,3 Kindern/Frau.

Wenn in Niger im Schitt pro Frau 8 Kinder zu Welt kommen, ist das für Sie ernsthaft ein Indiz dafür, dass österreichische Frauen zuviele Kinder bekommen? LOL

Aber Mütter sind durch Schwangerschaften geistig beeinträchtigt.

geistig beeinträchtigt?

Bin weitgehend Ihrer Meinung; finde es widerwärtig, wenn Frauen sich dafür rechtfertigen müssen, dass sie keine Kinder bekommen wollen. Aber was meinen Sie damit, dass jede Schwangerschaft den Geist "in gewisser Weise" beeinträchtige? Bin in der 39. Woche, komme mir nicht blöder als vorher vor und habe derlei auch bei schwangeren Freundinnen nicht beobachtet.

So war das natürlich auch nicht gemeint!

Ich meinte damit, dass sich jede Frau im Klaren sein sollte, dass nach der Geburt vieles nicht mehr so sein wird wie davor. Oberste Priorität hat dann meistens das geborene Kind.

die staatliche Propaganda?

aber geh, das ist schon auch die Biologie daran "Schuld", immerhin gibt es uns weil die Generation davor auch Kinder bekamen.

Wenn alle so denken würden wie Sie, würden wir entweder a)aussterben oder b) die Reproduktion von Gen-Labors erledigen lassen, damit keine Frau sich mehr durch eine Schwangerschaft "körperlich oder geistig beeinträchtigt" fühlen muss (sehen Sie Schwangere als Behinderte an?). Laut Ihrer Darlegung sind Mütter also Opfer von staatlicher Propaganda. Sie vertreten mMn ein asoziales Weltbild.

Niemand kann ernsthaft glauben, dass die Menschheit ausstirbt, weil einige Frauen keine Kinder mehr bekommen wollen. Die Menschen haben viele andere Gefahren zu beseitigen, die realistisch ein totales 'Aussterben' bedingen können.

Ansonsten soll jede Frau nach ihren Vorstellungen glücklich werden. Auch wenn es die Gesellschaft nicht so gerne sehen will, finde ich es gut, wenn Frauen keine Kinder bekommen wollen oder ein Kind adoptieren. Aus einer überbevölkerten Zone, wo es sonst keine Perspektive hätte. Und ich freue mich, dass es mehr und mehr glückliche Frauen dieser Art gibt.

wenn frau diaz keine kinder will, dann soll sie das einfach sagen. damit würde sie mehr für frauen bewirken, as mit diesem wachsweichen gelaber.

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