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Bern - Mit Beginn des kommenden Jahres wirkt sich eine Heirat in der Schweiz nicht mehr auf den Namen aus: Jede/r EhegattIn behält grundsätzlich ihren/seinen Namen. Das Ehepaar kann aber auch einen Familiennamen wählen. Diese Regelungen setzte die Regierung (Bundesrat) am Montag ab 1. Jänner 2013 in Kraft. Das Parlament hatte die Änderungen im Namens- und Bürgerrecht vergangenen Herbst gutgeheißen.
Gilt auch für homosexuelle Paare
Das Ziel der Revision war die Gleichstellung der EhegattInnen. Neu gilt der Grundsatz: Von der Wiege bis zur Bahre trägt jeder seinen Namen. Die Brautleute können bei der Heirat aber erklären, dass sie entweder den Ledignamen des Mannes oder jenen der Frau als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen. Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Partnerschaft eintragen lassen.
Kinder verheirateter Eltern erhalten entweder deren gemeinsamen Familiennamen oder - falls die Eltern verschiedene Namen tragen - einen der Ledignamen. Die Brautleute können bei der Heirat den Namen ihrer gemeinsamen Kinder bestimmen.
Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, erhält das Kind den Ledignamen der Mutter. Bei gemeinsamer elterlicher Sorge können die Eltern erklären, dass das Kind den Ledignamen des Vaters tragen soll.
Die größere Wahlfreiheit gilt auch für Personen, die nach dem alten Recht geheiratet haben: Wer vor Inkrafttreten der Änderung seinen Namen bei der Heirat geändert hat, kann jederzeit auf dem Zivilstandsamt erklären, dass sie/er wieder ihren/seinen Ledignamen tragen möchten.
Doppelnamen wird es künftig nicht mehr geben. Sogenannte Allianznamen mit Bindestrich hingegen schon, da sie bereits heute keinen juristischen Wert haben.
Anlass EGMR-Urteil
Ein Grund für die Revision des Namensrechtes war ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) aus dem Jahr 1994, wonach das Schweizer Namensrecht dem Grundsatz der Gleichstellung widerspreche. (APA, 23.4.2012)
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in vielen laendern bekommt man mit heirat einen anderen namen und relativ kurzem aufenthalt... einfach zuahuse scheiden lassen oder binational heiraten. ich mag das nicht vom staat zur vermoegensberatung benutzt zu werden, aber er behandelt mich wie einen sklaven, daher...
So in etwa:
http://farm2.staticflickr.com/1249/1451... z.jpg?zz=1
dass die Kohle deiner Partnerin angerechnet wird -du also keine Notstandhilfe erhältst- wenn du Notstandshilfe beantragst.
Im Klartext: Damit kann dich das rechte und konservativ eingestellte Volk, um dein Geld betrügen ;-)
Als wir vor einem dreiviertel Jahr das Aufgebot bestellt haben, mussten wir klipp und klar die (zukünftigen) Namen von Beiden angeben!
Wir mussten es dort angeben wie wir es wollen. Es war bei mir NICHT automatisch der des Mannes angegeben, und es wurde auch nicht als gottgegeben vorausgesetzt, dass mein Mann seinen behält!
Aus Mag.a, Dr.in wird automatisch Frau Mag. bzw. Frau Dr. wenn sie heiratet... egal ob Eierbär einen akadem. Grad hat (der akadem. Grad ist nämlich Bestandteil des Namens)
Eindrucksvoll bewiesen im Film "Einstweilen wird es Mittag": Bei der Bezeichnung "Fräulein Doktor" -heute "Doktorin"- musste ich vor Lachen quietschen :)
Der akademische Grad ist NICHT mehr Bestandteil des Namens, man muss ihn weder im Pass noch sonst wo angeben.
Und jeder, der mal "Dipl.Ing (FH)" - wie ein Freund von mir - im Pass stehen hat, und bei einer Flugbuchung in die USA den Titel nicht am Ticket angegeben hat, wird wissen warum.
Erklärens denen mal, dass der "Dipl.Ing. (FH) Karl Huber" der gleiche ist wie der "Karl Huber", bloß weil mans am Ticket nicht stehen hat...
..bei uns erhält die Frau automatisch den Namen des Mannes, wenn sich die beiden bei der Eheschließung nicht auf einen gemeinsamen Namen einigen, bzw darauf, daß jeder seinen Namen behält. Der Ehepartner, dessen Name nicht als Ehename gewählt wurde, kann seinen eigenen dann dem gemeinsamen Ehenamen mit Bindestrich voran-oder nachstellen.
und wie nehmen wir die Doppelnamen nach einer Scheidung?
Ich kenne einige die nach der Scheidung froh waren, das grausliche Namensanhängsel wieder loszuwerden :)
Meine Meinung: Nur komplette Volldoofies geben ihren Nachnamen auf oder expandieren ihn mit dem Schnuckiputzi-Nachnamen ;-)
Dann bin ich wohl ein kompletter Volldoofi...
Macht mir aber nichts aus dass sie das so finden! Haben im festen Glauben geheiratet, dass es hält, und wenn wir Kinder haben, haben wir einen gemeinsamen Familiennamen was ich schön finde (nennts mich altmodisch...).
Meine Mutter hat nach der ziemlich miesen Scheidung den Namen behalten, obwohl sie ihren "alten" wieder annehmen hätte können, aber nach 10 Jahren war mit dem neuen genug verwachsen!
Meine Identität hängt NICHT nur von meinem Nachnamen ab!!!
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