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Taschkent - Internationale Menschenrechtsgruppen und westliche Medien werfen Usbekistan vor, zur Kontrolle der Geburtenrate operative Eingriffe zur Sterilisierung von Frauen ohne deren Wissen vorzunehmen. Der britische Sender BBC hatte am 12. April unter Berufung auf mehrere Frauen von einer systematischen Praxis gesprochen.
Usbekistan hat die Vorwürfe nun zurückgewiesen. Die Berichte über operative Sterilisierungen, die regelmäßig in der Presse auftauchten, hätten "nichts mit der Realität" zu tun, erklärte das Außenministerium am Montag. Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der UNO-Kinderhilfsorganisation UNICEF würden vielmehr die Transparenz bei den usbekischen Bemühungen zum Schutz der "reproduktiven Gesundheit" von Frauen betonen.
Das Außenministerium nannte das Gesundheitsprogramm für Kinder und Mütter ein "Vorbild für zahlreiche Länder, nicht nur in der Region, sondern in der Welt". (APA, 23.4.2012)
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