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In einer Schnupperwoche sollen Mädchen in männerdominierte Branchen eintauchen, so der Vorschlag der Frauenministerin.
Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) hat sich anlässlich des diesjährigen Girls' Days am Donnerstag für eine "Schnupper-Berufswoche" für SchülerInnen ausgesprochen. Noch immer wählen Mädchen aus nur wenigen Lehrberufen, die noch dazu schlecht bezahlt seien. Am Girls' Day sollen sie deshalb auf alternative Jobangebote aufmerksam gemacht werden.
Ein Schnuppertag alleine sei jedoch vielleicht zu wenig für eine Veränderung, meinte die Ministerin bei ihrem Besuch im Burgtheater vor Journalisten. Heinisch-Hosek stattete den Mädchen im Burgtheater einen Besuch ab. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wurde gerade fleißig an der Dekoration gearbeitet. Einen Einblick erhielten die jungen Frauen auch etwa in die Multimediaabteilung. Damit die Frauen nicht weiterhin nur in den traditionellen Sparten wie Friseurin, Sekretärin und Verkäuferin landen, sei offenbar noch mehr Information und Praxiserfahrung notwendig: "Sie sollen schauen können, wo die Talente liegen." Derzeit entscheidet sich die Hälfte von rund 40.000 weiblichen Lehrlingen eines Jahrgangs für eine Ausbildung in den drei genannten Berufen.
Beginnen sollte man dabei schon im Kindergarten, wo es darum gehe, Pädagogen bereits in der Ausbildung auf Genderaspekte zu sensibilisieren. Die Ministerin kann sich auch eine stärkere Zusammenarbeit von Unternehmen und Schulen vorstellen und denkt eine "Berufswoche" an: "Es wäre doch schön, wenn Schüler länger schnuppern können." Ziel sollte es sein, mehr Burschen in Sozial- und pädagogische Berufe und Mädchen in Technik-Jobs zu bringen. Bei all der Information räumte Heinisch-Hosek aber ein: "Man kann die Mädchen nicht zwingen." (APA, 26.4.2012)
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Man möchte mehr Männer in Frauenberufen? Die Antwort ist ganz einfach: erhöht das Gehalt. Ein junger Mann wär dumm, wenn er für den Hungerlohn arbeiten geht. Er kann nämlich eher nicht damit rechnen, dass ihm die Freundin finanziell unter die Arme greift.
Warum ist es ein erstrebenswertes Ziel, junge Männer in schlecht bezahlte Jobs zu bringen? Und glaubt Frau Heinisch-Hosek wirklich, die sind so doof und wollen das? Wie wärs denn damit: Sozial- und pädagogische Berufe endlich leistungsgerecht zu bezahlen?
Es ist ein andere Problematik, dass Sozialberufe schlecht bezahlt sind.
Fakt ist es jedenfalls, dass im Sozialberufen Frauen dominieren. Insofern ist es eine gute Idee, wenn Burschen sich für Sozial- und pädagogische Berufe interessierten! In der Frauen dominierten Welt, wo jedem zweiten Kind der Mann (durch Scheidung) in der Familie fehlt, kann es nur von Nutzen für ein Kind sein, wenn vermehrt Männer in Sozialberufen einsteigen würden.
Aufgrund der prekären Einkommenssituation in Sozialberufen (die ich ausdrücklich für nicht richtig erachte!) kann ich als Vater weder meiner Tochter noch meinem Sohn aus wirtschaftlicher Sicht empfehlen, so eine Laufbahn anzustreben.
Wenn die beiden so eine Laufbahn trotzdem einschlagen, bewundere ich dies zwar menschlich, wirtschaftlich gehe ich aber davon aus, dass die beiden mir dann bis zu Sankt Nimmerleinstag auf der Tasche liegen (müssen).
fehlt den Burschen die Qualifikation.
Es sind die Mädels die ihren Puppen und ihren (groß)mütterlichen Silberrücken die Haare richten, und es sind auch die Mädels, die im elterlichen Haushalt die Haushaltsdienstleistungen in kniender Position verrichten.
Wofür gibt's für Mädels in deren Kindheit Anerkennung?
Wenn sie die Haare der Omama besonders schön geflochten haben und wenn sie dem Herrscher ein gutes Papperl zubereiten :)
Nona, wird klein Mäd als ausgewachsene Frau in den Beruf streben, wo sie die meiste Anerkennung erhalten hat. Die Spaghetti-Neuronen sind ein Hund :)
Wenn sich ein Bursch in die soziale Schiene einsteigt, macht er es aus Überzeugung. Dann ist ihm, wie auch den Frauen egal, ob die Tätigkeit nicht so gut honoriert wird.
Als Mechnaniker kann ein Bursch auch nicht große Kohle verdienen, auch wenn er sich schon in seiner Ausbildung als Mechaniker von FS1 sieht, wo er zu 99 % niemals landen wird.
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