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Wann kommt das nächste bezahlte Projekt? Verdiene ich genug, um meine Aufenthaltspapiere nicht zu verlieren? Warum habe ich keine Anspruch auf Arbeitslosengeld? Wovon zahle ich im kommenden Monat die Miete? Wann schlägt sich das symbolische Kapital auf meinem Konto nieder? Vor diesen Fragen stehen keine vereinzelten Personen. Eine ganz Gruppe prekär lebender Menschen steht vor diesen Fragen und somit vor einem strukturellen Problem.
Parallel zum 1. Mai Aufmarsch der SozialdemokratInnen organisieren sich die Prekären erneut, um auf ihre missliche Lage hinzuweisen und um Forderungen im Kollektiv an die Öffentlichkeit zu tragen. Laut Aussendung ist es "längst Zeit für große Schritte: Für eine Entkoppelung von Einkommen und Erwerbsarbeit. Bedingungsloses Grundeinkommen für alle. Bleiberecht jetzt. Der Politik der Rechten das Wasser abgraben statt beständiges Zuarbeiten".
Den ProtagonistInnen ist vor allem das Nicht-arbeiten-dürfen von AsylwerberInnen neben den niedrigen Löhnen von SupermarktarbeiterInnen ein Dorn im Auge, ebenso die unsicheren Arbeitsverhältnisse von Medien- und KulturarbeiterInnen. "Kritischen Projekten, Versuchen der Raumnahme und politischen Bewegungen weht einmal mehr der raue Wind des rückläufigen Staates entgegen. Fleißig werden soziale Rechte abgebaut, wird gekürzt, privatisiert, geräumt, geprügelt, abgeschoben und weggesperrt," so die OrganisatorInnen. (red, 27.4.2012)
Mayday-Parade
Treffpunkt am 1. Mai, 14:00 Uhr, Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien - Endpunkt der Parade ist die Heinestraße, Ecke Mühlfeldgasse, 1020 Wien
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der standard erwähnt zum zweiten mal in seiner geschichte das
BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle
in redaktioneller form. dies im angesicht einer seit jahren international rapide anwachsenden BGE-bewegung und der entstehung von BGE-parteien in den nachbarländern schweiz (sozialisten) und deutschland (piraten).
wir warten auf eine erklärung, die entschuldigung ist erlassen.
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