Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das deutsche Leitmedium arbeitet sich an biologistischem Geschlechterwissen ab.

Die vorgeschützten Argumente bedienen keine "Zurück zum Herd"-Agenda, sondern neoliberale, neokapitalistische Diskurse, sagt die Schweizer Autorin Lou-Salomé Heer.
Was macht die Frau zur Frau, was den Mann zu selbigem? Was ist die "Natur" der Geschlechter? Fragen zur Beschaffenheit des "wahren Geschlechts" werden von Sozial- wie Naturwissenschaften zu beantworten versucht und mittlerweile auch intensiv in den Medien verhandelt. Wer in dieser als Wissenskampf inszenierten Debatte mit ExpertInnenwissen zu Wort kommen darf und wie sich der Diskurs im Laufe der Zeit verändert hat, beschäftigt die Schweizer Autorin Lou-Salomé Heer. Sie zerpflückt in ihrer detailreichen Analyse die massenmediale Welle aus vornehmlich biologistischen Argumenten, die uns mit Erklärungen zu Geschlechterunterschieden überrollen, und zwar anhand des deutschen Leitmediums "Der Spiegel".
dieStandard.at: Sie schreiben in "Das wahre Geschlecht", dass am Beginn Ihrer Forschung Empörung und Wut standen. Worüber?
Heer: Es gab immer wieder einen Anlass: Vereinfachende biologistische Erklärungen für die Geschlechterverhältnisse sind in den Massenmedien allgegenwärtig; seien dies zum Beispiel die bekannten Paarratgeber, die ich hier ungern erwähne, seien dies Zeitschriftenbeiträge oder auch unterschiedliche Fernsehformate, die unablässig die gleichen Geschichten von jagenden Höhlenmännern und sammelnden Höhlenfrauen wiederholen und damit gegenwärtige Geschlechterverhältnisse erklären und Geschlechterstereotypen bedienen.
Natürlich kann argumentiert werden, dass diese Geschichten oftmals der Unterhaltung dienen und nicht weiter ernst zu nehmen seien. Aber erstens teile ich diese Ansicht nicht, denn sie dienen eben nicht "nur" der Unterhaltung, und zweitens: Was ist daran eigentlich so spaßig?
dieStandard.at: Geschlechterstereotypen werden nicht nur im "Spiegel" durchgekaut. Warum haben Sie gerade das deutsche Magazin herangezogen?
Heer: Natürlich hätte sich dabei eine Untersuchung von explizit populärwissenschaftlich ausgerichteten Medien angeboten. Aber ich fand interessant, dass mit biologistischem Geschlechterwissen "Spiegel"-Titelgeschichten gemacht werden. Titelbilder sollen ja Aufmerksamkeit generieren und LeserInnen gewinnen und verweisen so auf die redaktionelle Gewichtung von bestimmten Themen.
Außerdem ist der "Spiegel" ein deutschsprachiges Leitmedium. Gerade viele JournalistInnen nutzen das Magazin zur Eigenorientierung, und dies hat auch Auswirkungen darauf, welche Schwerpunkte andere deutschsprachige Medien setzen. Und der "Spiegel" ist eines der auflagenstärksten Printmedien in Deutschland. Als Quellenkorpus bietet er sich zudem an, weil der "Spiegel" seit über 60 Jahren in seiner ihm typischen Aufmachung erscheint.
dieStandard.at: Werden die biologistischen Erklärungsversuche im "Spiegel" denn antifeministisch verwendet?
Heer: Ich kann nur für die von mir untersuchten Titelgeschichten sprechen, und dort wird deutlich, dass biologistische Argumente nicht eingesetzt werden, um Frauen an den Herd zurückzubeordern, im Gegenteil. Es gibt hier grob gesagt zwei Argumentationsstrategien, in denen Biologie und Wirtschaft miteinander verknüpft werden: Eine betont, dass Frauen keineswegs die braven Heimchen am Herd sind, sondern es ebenso gut mit dem Konkurrenzkampf in der Arbeitswelt aufnehmen können. Dies verknüpft und begründet mit der soziobiologischen Aussage, dass Frauen nicht einfach passive Empfängerinnen männlicher Spermien sind, sondern sehr wohl über aktive und geschickte Fortpflanzungsstrategien verfügen.
Die andere Strategie funktioniert folgendermaßen: Frauen verfügen über bestimmte evolutionsbedingte Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Kooperations- und Organisationsgeschick sowie Bewusstsein für Nachhaltigkeit, und diese Fähigkeiten werden als in Führungspositionen zunehmend gefragt dargestellt.
Bestimmte Forderungen der Frauenbewegung werden hier also durchaus aufgegriffen und lassen sich nicht so einfach als antifeministisch abkanzeln, gerade wenn man sich bewusst ist, dass es sehr vielfältige Formen von Feminismen gibt.
dieStandard.at: Schließen Sie daraus, dass in der Biologie verortete Argumente einem profeministischen Diskurs auch zuträglich sein können?
Heer: Die Kulturwissenschaftlerin Angela McRobbie weist darauf hin, dass feministische Politik nicht einfach zum Ziel haben kann, Frauen in eine bestehende soziale Ordnung zu integrieren, sondern auf einer Veränderung dieser Ordnung bestehen müsse. Dem möchte ich absolut zustimmen, und gerade in der Anrufung von Frauen als aktiven und flexiblen Leistungssubjekten, als kompetenten Managerinnen ihrer selbst, die mit widersprüchlichen und vielfältigen Anforderungen souverän umzugehen wissen und irgendwie alles unter einen Hut bringen, sehe ich unter den gegebenen Umständen keine widerständige Kraft.
Letztlich bin ich der Ansicht, dass diese Argumentationen neoliberale, neokapitalistische Diskurse unterfüttern und sich gleichzeitig auch aus ihnen speisen, denn grob gesagt wird folgendes Bild bedient: Der Geschlechtskörper ist kein eindeutiges Schicksal, sondern eine Ressource, ein Potenzial, das es mit dem Versprechen auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit bestmöglich auszuschöpfen gilt. Und bestmöglich heißt gewinnbringend auf wirtschaftlicher Ebene.
dieStandard.at: Eine Ihrer Forschungsfragen sucht Antwort auf Folgendes: Haben die Natur- die Sozialwissenschaften als Erkenntnis- und Legitimationsquelle abgelöst? Haben sie?
Heer: In der medialen Inszenierung des "Spiegel" haben die Sozialwissenschaften in den 1990er-Jahren an Sichtbarkeit und Autorität verloren, und "die Biologie" oder "die Naturwissenschaften" sind der dominierende Bezugsrahmen. Damit werden Titelgeschichten gemacht, und biologisch argumentierende ExpertInnen erhalten eine große Plattform. Interessant ist, dass diese ExpertInnen oftmals auch AutorInnen von Sachbüchern und geschickte PopularisatorInnen sind bzw. sich und ihre Thesen gut zu inszenieren wissen. Überhaupt ist eine starke Anbindung an einen originär englischsprachigen populärwissenschaftlichen Büchermarkt feststellbar.
dieStandard.at: Woran hapert es bei der medialen Vermittlung queer-feministischer Theorie?
Heer: Für mich zeichnen sich queer-feministisches Wissen und queer-feministische Theorie dadurch aus, dass sie sich vereinfachenden und vorherrschenden Deutungsmustern von Mann/Frau, Natur/Kultur und eindimensionalen Erklärungen verweigern. Herkömmliche Grundannahmen werden in Frage gestellt, vermeintliche Selbstverständlichkeiten lassen sich nicht mehr bequem hinnehmen.
Die Geschlechterforscherin und Soziologin Nina Degele spricht deshalb zum Beispiel von einer "Verunsicherungswissenschaft". Damit lassen sich bestimmte massenmediale Logiken eben nur schlecht bedienen, und wenn man sich dieser Logik oder diesem Diskurs nicht unterwirft, ist man auch nicht Teil davon. Aber das ist nur eine mögliche Erklärung.
dieStandard.at: Stehen Natur- und Sozialwissenschaften sich denn unvereinbar gegenüber?
Heer: Selbstverständlich stehen sie sich nicht unvereinbar gegenüber, das zeigen gerade feministische NaturwissenschaftlerInnen, die sich nicht einfach einer Disziplin zuordnen lassen. Aber die Inszenierung eines Wissenskampfes "nature" gegen "nurture" bedient gewisse mediale Eigenlogiken wie Emotionalisierung und Skandalisierung. (Birgit Tombor, dieStandard.at, 7.5.2012)
Lou-Salomé Heer hat in Zürich und Basel Geschichte, Geschlechterforschung und Europäische Volksliteratur studiert. Die Publikation "Das wahre Geschlecht" ist eine überarbeitete und erweiterte Fassung ihrer Lizentiatsarbeit (Diplomarbeit).
Lou-Salomé Heer
Das wahre Geschlecht. Der populärwissenschaftliche Geschlechterdiskurs im "Spiegel" (1947-2010)
Chronos Verlag 2012
176 Seiten mit 12 Abbildungen, 26 Euro
Link
Hunderte ausländische Frauen kämpften bei den Internationalen Brigaden in Spanien gegen den Faschismus - Historikerin Renée Lugschitz hat ihre Rolle erstmals umfassend erforscht
Die Amerikanistin spürte dem weißen Feminismus kritisch nach
Plattform widmet sich Vernetzung und Nachwuchsförderung von GeschlechterforscherInnen
Neue Studie legt nahe, dass Zweisprachige die Geschlechterstereotypen mit der Sprache wechseln
Die Soziologin Ulrike Zartler über Ursachen von Obsorgestreitigkeiten und Auswirkungen des herrschenden Familien-Ideals
"Moderne Paare" helfen einander und trennen sich häufiger - Höhere Bildung und Einkommen von Frauen lässt sie Scheidungen besser verkraften
Intersexualität wird seit den 1990er-Jahren in Medizin und Genderstudies verstärkt diskutiert - Auch die Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit dem lange tabuisierten Thema
Wo Frauen im Ersten Weltkrieg aktiv waren und wie sie als billige Arbeitskräfte missbraucht wurden, beleuchtet eine Ausstellung im Heeresgeschichtlichen Museum
Mit den gesammelten Erinnerungen von Frauen wird nicht nur der Alltag der Frauen, sondern auch Zeitgeschichte lebendig - Finanzierung des Archivs derzeit unklar
Wenn Frau-sein krank macht: Die Philosophin und Frauenberaterin Bettina Zehetner rät zu Humor und feministischer Theorie
Ulrike Traub spürt der Rolle von Nacktheit in drei Zeitabschnitten nach - Heute ist der Körper einem Leistungszwang unterworfen
Eine kleine, aber laute Gruppe verschafft sich im Netz Gehör - Eine neue Studie durchleuchtet Denkweisen und Netzwerke einer radikal-antiemanzipatorischen Einheit
Als kinderfeindlich und von gestern wurde Elisabeth Badinters Buch "Der Konflikt. Die Frau und die Mutter" kritisiert - dieStandard.at las nach
"Warum Liebe wehtut" fragt Eva Illouz in ihrem aktuellsten Buch und legt gnadenlos die soziale Organisation von Liebe, Liebesleid und Sex frei
Warum "Einheimische" und "Türken" nicht miteinander können: Wie tiefsitzende Bilder entstehen und was Zwangsheirat mit Homosexuellenehe zu tun
Studie zeigt hohe Erwartungshaltungen bezüglich weiblichen Rollenverhaltens auf: Kinoheldinnen prägen Vorstellung
Mit ihrem aktuellen Buch liefert die Britin Patricia Fara neue Blickwinkel auf 4000 Jahre Wissenschaft. Mit Oliver Hochadel sprach sie über das "big picture problem", babylonische Astronomie und Newtons Alchimie
Was können uns die Klassiker der feministischen Theorie noch beibringen? So einiges, meint Silvia Stoller im Gespräch über ihr neues Buch
Roswitha Scholz im dieStandard.at-Interview über Defizite feministischer Theorien, den Geschlechterkampf und Ursula von der Leyen als Comic-Figur
Wie es mit dem feministischen Aktivismus zwanzig Jahre nach "Gender Trouble" aussieht beschäftigte ein Podium samt Publikum
Soziologin Paula Irene Villa über Autonomie als Fetisch unserer Zeit und die große Angst vor dem Opfer-Status
Ein neuer Sammelband widmet sich Philosophien sprachlicher Gewalt und spürt auch aus Klassikern Positionen dazu auf
Das Weibliche als Abweichung hat Eingang gefunden in die Jurisprudenz und wurde länger als in anderen Disziplinen fortgeschrieben: Ein Sammelband gibt spezifische Einblicke
Wozu dient Schönheit? Das Buch "Schönheit als Praxis" zeigt, wie weit die Arbeit am Aussehen über evolutionstheoretische Erklärungen hinausgeht
möcht ich auch irgendwie stellung beziehen. natürlich hab ich nicht mehr alle artikel, die sich dem thema widmeten im kopf aber ich habe nicht das gefühl, dass der spiegel hier in eine richtung polemisiert. dazu fallen mir einfach zuviele größere und kleinere artikel in beide richtungen ein. ich fände es interessant zu wissen welche artikel genau untersucht wurden und über welchen zeitraum. tendenziell, scheint mir, werden die artikel über weibliche führungskräfte eher aus feministischer perspektive behandelt als jene stories in der wissenschaftsrubrik. ausschlaggebend ist mmn meist die kritik- bzw. resonanzfähigkeit eines themas.
selten so einen inhaltslosen, selbstwidersprüchlichen artikel gelesen, ich kann beim besten willen keine substanz darin finden, ausser, dass einfach alles, alles, alles schlecht ist...
gewissen damen ist es einfach nicht rechtzumachen, selbst wenn die biologie ihnen gutes zuspricht, passt es nicht, wie man aus dem artikel erfährt. aber vielleicht habe ich ja nur vergessen, dass geschlecht ja gar kein biologisches faktum, sondern bloss ein soziales konstrukt ist...widerlich, diese biologie :-)
drbld.blogspot.com
zuerst wird, meiner Meinung nach völlig legitim, Kritik an biologistischen Argumente angeführt um dann bei der nächsten Frage mit "Frauen verfügen über bestimmte evolutionsbedingte........." selbst absolut biologistisch zu argumentieren.
Du hinkst der neuen Zeit hinterher.
Versuch wirtschaftlich zu denken. Dieses neue Bewusstsein existiert. Wer's wirtschaftlich verschläft, sich den Bedürfnissen dieser Subs anzupassen, verliert über kurz oder lang.
Du musst nicht Gutfreund mit dem "Problem" werden. Es genügt schon, wenn du es zur Kenntnis nimmst und dir überlegst "Was kann ich tun, um sie als Kund_innenschaft zu gewinnen?"
Ich lese hier in diesem Interview nirgends, WAS an den verschiedenen biologischen Erklärungen falsch sein sollte. Ich war neugierig. Der Titel hat mir schon große Einsichten versprochen. Die Kapazunderin wollte für uns die "dominanten Erklärungsmuster untersuchen". Aber dann nichts? Oder sollte das der Leser automatisch wissen? Es wird nur rumgeredet, viel aufgeplusterte Terminologie verwendet. Sehr beeindruckend. Aber wissenschaftliche Kritik sieht anders aus. Wenn das Interview ein Appetizer für ihr Buch ist, dann war das eine Fehlinvestition. Rein kapitalistisch ausgedrückt.
Naja, das ist in erster Linie eine Entscheidung jedes Einzelnen. Dank unserer biologischen Ausstattung sind wir Kulturwesen. Aber worin die jeweilige Kultur besteht, variiert sehr. Mittlerweile vereinzelt sich das.
Kann es sein, dass Sie unter "falsch" etwas anderes verstehen als ich? Meinen Sie "falsch" iSv nicht den Tatsachen entsprechend oder "falsch" iSv unerwünscht? Ich meine ersteres. Das nur einmal am Rande. Überhaupt wird bereits im Interview die ganze Sache über alle Maßen oberflächlich dahergeschwurbelt. Seriosität sieht anders aus. Jedenfalls nicht so: Bio-Wissenschaft wäh, Sozialwissenschaft supidupi. Und genau in diesem Stil wird hier dahergeredet. Das törnt mich ja voll für das Buch an!
Sehen Sie, die Sache ist viel schwieriger. Eigentlich sollte es bereits zum Common Sense gehören, dass Angeborenes und Anerzogenes keine disjunkten Begriffe sind, sondern einander bedingen. Das eine fängt nicht dort an, wo das andere aufhört. Das eine ist nicht das Gegenteil des anderen. Sondern beides verschränkt sich auf komplexe Weise. Das zumindest ist das Ergebnis einer seriösen naturwissenschaftlichen Betrachtung.
a) Ja, es gibt biologische Unterschiede
b) Nein, so wichtig sind sie auch nicht
c) Und so, wie in der Kultur dargestellt und leider auch in Popularmedien besprochen werden, sind sie in Extremformen und nicht die durchschnittliche und wandelbare Realität.
Tschuldigung, aber auch nicht jede Blume sieht gleich aus.
Wie manche Leute mit der medialen und künstlerischen Darstellung von Geschlecht umgehen, das wäre, als würde ich eine Hentaifigur mit Körper und Gesicht einer 12jährigen und Körbchengröße Z für die erwartbare Realität halten.
Der Unterschied, ob man Kinder gebären kann oder zeugen, ist nicht wichtig? Der Unterschied ob man Säuglinge stillen kann oder nicht, ist nicht wichtig? Dass Frauen unter einem gewissen Körperfettanteil Menstruationsstörungen haben, ist niemals wichtig? Ein geringerer, durchschnittlicher Muskelanteil, eine durschnittlich geringere Knochendichte und Körper größe ist also niemals wichtig?
Auch im Durchschnitt sind so manche statistischen Unterschiede enorm.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.