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Die UN-Konvention CEDAW ist das stärkste Rechtsinstrument für Frauenrechte, das es auf internationaler Ebene gibt. Österreich hat die "Konvention zur Beseitigung jeder Form der Diskriminierung der Frau" 1981 unterschrieben und sich damit verpflichtet, die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern auf rechtlicher und tatsächlicher Ebene herzustellen.
Leerstellen in der Gleichstellungspolitik
Alle vier Jahre müssen die Unterzeichnerländer einen Staatenbericht über den Fortschritt ihrer Bemühungen abliefern. Am Dienstag wurde nun von einem Zusammenschluss von Frauen-NGOs und Aktivistinnen ein Schattenbericht präsentiert, der die zahlreichen Leerstellen und Hindernisse bei der tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter in Österreich zum Inhalt hat.
Fehlende Gesamtstrategie
Maria Rösslhumer vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser betonte, dass es im Untersuchungszeitraum (2006 bis 2011) eine Vielzahl an rechtlichen und politischen Maßnahmen im Bereich der Gleichstellungspolitik gegeben habe, die tatsächliche Situation von Frauen habe sich aber nur wenig verbessert.
Konkret kritisierte der NGO-Zusammenschluss "Frauen:Rechte Jetzt", dass von Seiten der Regierung immer noch keine Gesamtstrategie quer über alle Politikbereiche ausgearbeitet wurde. Diese wäre aber besonders wichtig, um klare Zielvorgaben in der Gleichstellungspolitik festzusetzen und die nötige Kohärenz in Sachen Gleichstellung herzustellen.
Situation am Arbeitsmarkt
AK-Arbeitsmarktexpertin Sibylle Pirklbauer verwies darauf, dass der guten Ausbildung und einer steigenden Erwerbsquote bei Frauen ein starker Anstieg von Teilzeit, ein hoher Beschäftigungsanteil im Niedriglohnbereich und ein anhaltend hoher Einkommensunterschied gegenüber stehe. Lob in Richtung Regierung gab es für den Nationalen Aktionsplan für die Gleichstellung am Arbeitsmarkt, der sich u.a. dem Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und der Umsetzung von Gender Budgeting-Konzepten widmet.
Asylwerberinnen von Gewaltschutz ausgeschlossen
Cansel Demirdelen von der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt verwies auf das negative Zusammenspiel von immer restriktiveren Bestimmungen bei Aufenthalt und Staatsbürgerschaftsrecht und der Situation von Gewalt betroffenen Migrantinnen.
Dazu zählen zum einen die schneller nachzuweisenden Deutschkenntnisse aber auch die hohen finanziellen Hürden zum Erwerb eines eigenständigen Aufenthaltstitels. Zudem werden Asylwerberinnen und Frauen mit unsicherem rechtlichen Aufenthaltsstatus zunehmend von der Betreuung in Frauenhäusern ausgeschlossen, weil die öffentliche Hand dies in ihren Subventionsbedingungen fordert.
Demirdelen forderte daher neben einem Ausbau der muttersprachlichen Betreuung in Gewaltschutzzentren, dass alle Frauen unabhängig von ihrem rechtlichen Status Schutz vor Gewalt erfahren, wie es in den Empfehlungen des CEDAW-Komitees festgehalten ist.
Kohärenz dringend nötig
Claudia Thallmayer vom entwicklungspolitischen Netzwerk WIDE machte auf einen "allgemeinen Kommentar" des CEDAW-Komitees aufmerksam, der für die Entwicklungszusammenarbeit von größter Bedeutung ist. Darin wird festgehalten, dass Nationalstaaten auch "für alle Aktionen verantwortlich sind, die die Menschenrechte betreffen, unabhängig davon, ob sich die betroffenen Personen auf ihrem Territorium befinden".
WIDE interpretiert diesen Absatz so, dass für alle Politikfelder mitberücksichtigt werden muss, welche Folgen österreichische und EU-Politik auf Frauen in Ländern des globalen Südens habe. "Diese Politik-Kohärenz ist jedoch in vielen Bereichen nicht gegeben", so Thallmayer. Als Beispiele nannte sie den mangelnden Klimaschutz in Österreich, die Forcierung von Agrotreibstoffen, bilaterale und regionale EU-Freihandelsabkommen oder auch die Deregulierung der Finanzmärkte, die einem guten Leben von Frauen im globalen Süden entgegenstehen würde.
Die Entwicklungsarbeit in Österreich leide zudem an der massiven Mittelkürzung bedingt durch das Sparpaket 2010. Vor allem die Austrian Development Agency (ASA) sowie UN-Institutionen wie der UN-Bevölkerungsfonds seien davon betroffen.
Tradition der Schattenberichte
Die Verfassung von Schattenberichten hat im internationalen Kontext Tradition. Sie dienen als Korrektiv der Staatenberichte, die sich im Wesentlichen als Leistungsschau der Regierungen verstehen. Der aktuelle österreichische Bericht vom April 2011 sorgte in der Zivilgesellschaft für keine gröberen Beanstandungen. (red, dieStandard.at, 9.5.2012)
Links:
Der Schattenbericht von Frauen:Rechte Jetzt
Der aktuelle CEDAW-Bericht der österreichischen Bundesregierung an die Vereinten Nationen
In Graz findet am 10. Mai eine Fachtagung zum Thema CEDAW statt.
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fehlt leider die seriöse Forschung, bzw. ist diese in den Medien nicht gut vorhanden:
Warum schneiden z.B. die Frauen beim Eingangstest für das Medizinstudium schlechter ab: Das gehört seriös aufgearbeitet und nicht lächerlich hineingequotet !
Und endlich wird auch in der Med-Uni richtig gegendert. Die Frauen, welche bereits die Mehrheit repräsentieren, werden als Minderleister mit mathematischen Tricks reingedrückt. Warum muss ich bei solchen Manipulationen bloß gleich ans Gender-Gap denken?
ist das gleiche Pensionsantrittsalter und auch ein verpflichtender Wehr oder Sozialdienst schon längst überfällig, nur am Randa angemerkt !
Bei so viel Förderung der Frauen kommen früher oder später auch Forderungen.
Sie sollten sich mal die CEDAW Formulierungen durchlesen. CEDAW hat nicht das Ziel der Gleichberechtigung, sondern nur, dass Frauen nie und nirgends schlechter gestellt werden dürfen wie Männer. Frauenprivilegien sind damit ohne Probleme erlaubt.
Eigentlich wurde durch CEDAW (+Fakultativprotokoll) von der UNO ein Zweiklassen-Menschenrechtssystem geschaffen. Einerseits die "normalen" Menschenrechte + Zusatzrechte exclusiv für Frauen!
gleiches Gehalt für gleichwertige Ausbildung (HTL = PÄDAK) und die Herren der Schöpfung sollen mindestens genausoviel unbezahlte Tätigkeiten ausüben (Kinderbetreuung, Altenpflege), wie die Frauen.
GEGEN 97% QUOTENMÄNNER! dass ihr euch ned genierts!
Wo bitte sind die Firmen die daher nur mehr Frauen einstellen, wenn man sich dabei 25 % Lohnkosten spart.
Diese Frage konnte mir noch keiner befriedigend beantworten, ehrlich !
Unbezahlte Tätigkeiten:
Haben sie schon man eine Frau Rasenmähen oder Holzhacken gesehen, ich nicht viele, also Frauen ran an die Axt, dann Mann ran an den Pflegefall - überspitzt ausgedrückt....oder die freiwillige Feuerwehr, reine Männerdomäne, UNENTGELTLICH !!!
Das heißt wohl direkt übersetzt, erst wenn alle Gebiete aufgehoben sind, bei denen sie meinen, dass Frauen benachteiligt sind, erst dann wären sie bereit auf eigene Privilegien zu verzichten, oder?
Wie würden sie darüber denken, wenn Männer so argumentieren würden?
Also so z.B. gleichen Lohn gibts erst, wenn Frauen auch beim gleichen Pensionsantrittsalter angelangt sind und Wehrpflicht haben? Oder sollte man noch so Sachen aufnehmen wie gleich viele Arbeitsunfälle erleiden bei gefährlichen Tätigkeiten?
Wie weit wären die Frauenrechte wohl gekommen, wenn man derartige Rosinenpickerargumente schon vor 100 Jahren angewendet hätte?
werden nicht mehr viel weiterhelfen, das ist Vergangenheit und führt zu '"Stellungskrieg",
wenn man die Sache mit den Geschlechterrollen wirklich angehen will, muss man sich neuer Betrachtungsweisen bedienen, ich empfehle mal damit anzufangen:
http://www.zeit.de/2012/16/DOS-Maenner
es gibt keine "Gebiete" mehr, es gibt seit jetzt schon gut 10 Jahre oder mehr effektive Bevorzugung "der Frauen" (die gibts ja im übrigen nicht, sondern Einzelfälle), ich glaub es mangelt an der Bereitschaft diese bevorzugten Möglichkeitne anzunehmen und schamlos auszunützen.
Karriere als Frau, bittesehr, wird überall extrem befördert, wenn sies will.
Bei Kinderkriegen und Karriere ist es fast überall auf der Welt schwierig....
dennoch:
http://diepresse.com/home/bild... e/index.do
und sogar mehr
http://diepresse.com/home/bild... e/index.do
das ist so, als ob man den Teufel mit dem Belzubub austreibt, ehrlich gesagt.
Vorwärts Frauen, gebts Gas, rein in die technischen Berufe und Studien, rein in die Facharbeiterlehre, ihr werdets schon längst mit offenen Armen empfangen, und Karrieremachen wird überall gefördert, es gibt keinen Grund mehr für "ich will Frisör werden" und ich "schlichte im Billa" und ich will eh nur Teiltzeit,
gemma, los gehts !
Hallo liebe weibl. Zeitgenossen, das ist (auch) euer Thema, das sollte euch unter den Nägeln brennen, hier solltet ihr euch angagieren und auslassen !
Fehlanzeige - keiner weiß warum.
Ähnlich bei den Piraten in Deutschland, die haben massive Probleme beim Rekrutiern von mutigen Neopolitikerinnen, warum eigentlich ?
Später wird dann reingequotet, aber bei der spannenden Pionierarbeit sind sie nicht dabei !
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