North Carolina verbietet gleichgeschlechtliche Ehen

9. Mai 2012, 16:42

BefürworterInnen waren mit 39 Prozent unterlegen - Derzeit erlauben nur sechs Staaten die Ehe von Schwulen und Lesben

Raleigh/USA  - North Carolina hat als 30. US-Staat die gleichgeschlechtliche Ehe verboten. Die WählerInnen stimmten am Dienstag für einen Verfassungszusatz, der die Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau definiert.

Rund 61 Prozent stimmten für Vorlage

Für die Vorlage waren nach vorläufigen Zahlen rund 61 Prozent der WählerInnen, dagegen waren 39 Prozent. In den Tagen vor der Abstimmung hatte sich das Kabinett von Präsident Barack Obama für die Möglichkeit einer Ehe zwischen Schwulen oder Lesben ausgesprochen, auch der frühere Präsident Bill Clinton hatte sich für eine Ablehnung des Verfassungszusatzes eingesetzt.

In den USA erlauben sechs Staaten - die meisten davon im Nordosten - und der Hauptstadtbezirk gleichgeschlechtliche Ehen. (APA, 9.5.2012)

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+++ Breaking: Obama now officially supports gay marriage +++ http://politi.co/J0qF3X

für mich ist eine ehe auch zwischen mann und frau

und bin ich jetzt ein schlechter mensch?

Was es für DICH ist in diesem Zusammenhang irrelevant...

...die Frage ist, lässt du ANDERE heiraten die nicht dieser Meinung sind?

Ob Sie ein schlechter Mensch sind? Hm, Sie entscheiden also über das Leben von Menschen, die Sie nicht kennen, und zwar über deren Verbindung untereinander, die Sie nie im Leben tangieren wird, und sprechen denen ein Recht ab, welches Sie selbst selbstverständlich in Anspruch nehmen, und Sie bringen keine ordentliche Begründung?

Nein. Aber es soll Menschen mit anderer Meinung geben, denen das Recht, das Sie für sich als Hetero als selbstverständlich annehmen, verwehrt wird.

NEIN!

Ein Unterschied muss doch noch sein. Eine eingetragene Partnerschaft tuts auch.

"Ein Unterschied muss doch noch sein"

.
warum?

wollen Sie auch eine unterschiedliche behandlung von männern und frauen, von schwarzen und weißen, von links- und rechtshändern?

und wenn ja: warum?

Nur weil Homosexualität vereinzelt

auch in der Natur vorkommt müssen wir es nicht gleichstellen. Es gibt auch Lebewesen die ihre neugeborenen Kinder verspeisen, - auch nicht nachahmenswert. Toleranz ist angebracht aber nichts anderes.

Zwangs-Ehen waren/sind häufig das Schicksal von Lesben und Schwulen

Heterosexualität ist auch sozial konstruiert und Homosexualität wurde als Verbrechen bzw. Krankheit stigmatisiert. Das führt/e dazu, daß Menschen gegen ihre natürlichen Empfindungen zum gleichen Geschlecht Zwangs-Ehen und Zwangs-Beziehungen mit dem anderen Geschlecht eingehen mussten und müssen. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Homosexualität, Bisexualität ist nicht vereinzelt, im Gegenteil.

Wo gibts in zivilisierten Ländern

heute noch Zwangsehen?
Und wenn nach vielen Erhebungen 90% der Menschen hetero sind, dann ist Schwulsein eindeutig "vereinzelt"

Vereinzelt? Sie irren sich.

Und der Vergleich mit dem "Verspeisen" ist lächerlich.

"Toleranz" ist nett, aber in diesem Fall das falsche Signal. Homosexuelle sollen natürlich dieselben Rechte haben wie Heterosexuelle. Großzügig von "Toleranz" zu sprechen und dann Rechte zu verweigern ist schon ein bisserl problematisch, meinen Sie nicht?

Die gleichen Rechte

sind nicht machbar. Auch wenn es ehelose Heteropaare gibt so ist die Menschheit doch auf Fortpflanzung angewiesen, und auch Homos erhalten ihre Rente einmal dadurch.
Es gibt überhaupt keinen vernünftigen Grund mit einer Partnerschafts-Eintragung unzufrieden zu sein.
Schliesslich handelt es sich um eine GmbH.

Kann mir irgendjemand ausser der diffusen "schwächung der heterosexuellen ehe" ein auch in der realität verankertes argument nennen? nein?

dann behaupte ich, sie sind jemand, der davon ausgeht, dass die menschen unfrei sind und man ihnen nur vorsichtig soviel rechte wie unbedingt nötig gönnen sollte. ich hingegen verlange, alle sollten maximal frei sein, sofern sie niemand anderen einschränken (und die "einschränkung" anderer ist hier geradezu lächerlich), und jede einschränkung bedarf einer strengen und pertinenten rechtfertigung. ein dumpfes bauchgefühl reicht mir nicht.

nicht wer rechte fordert, muss sich rechtfertigen, sondern der, der sie einschränken will!

Was die Ehe angeht

ist es nun mal eine Frage des Potentionals für den Fortbestand der Nation.
Eine Parallelle wäre einen Blinden in den Schützenverein aufzunehmen mit der Begründung dass auch Sehende daneben schiessen.

derzeit täte die menschheit besser daran sich nicht wie gehabt fortzupflanzen...

...in diesem falle könnte man sagen homosexualität ist unsere größte chance durchzukommen.

Aha. Also haben Ehepaare, die keine Kinder haben, weniger Rechte als Ehepaare, die Kinder haben? Werden erstere zwangsgeschieden?

"Fortpflanzung" ist ein schwaches Argument, da die Menschheit nicht eben vom Aussterben bedroht ist, ganz im Gegenteil.

Übrigens ist Homosexuellen Paaren die Adoption verwehrt. Sie WOLLEN ihren Beitrag leisten, DÜRFEN aber nicht. Und weil sie nicht dürfen, ist Diskriminierung ok? Wie verquer ist das denn?

Interessante Vision!

Homosexuelle Ehen zur Reduzierung der Weltbevölkerung. Auch eine Möglichkeit.

Warum muss ein Unterschied gemacht werden? Unterscheiden Sie etwa auch zwischen kinderlosen und kinderreichen Ehen und solchen mit nur einem Kind?

Viel interessanter (und auf die Dauer wohl gewichtiger):

Nach Joe Biden hat nun auch Pres. Obama selbst oeffentlich erklaert, dass er gleichgeschlechtliche Ehen unterstuetzt (http://firstread.msnbc.msn.com/_news/201... -married).

hat bei den hillbillies in NC geschichte ...

immerhin war das letzte ammendment zur konstitution in NC vor gut 60 jahren der zusatz, der ehen zwischen weißen und schwarzen explizit verbot / als nicht anerkannt definierte ...

passt also zu 100% ins schema.

oh, je ...

... und gilt das immer noch?
ehen zwischen "weißen" und "schwarzen" verbieten! was soll man da noch sagen?!?
woher kommt soviel hass? oder eher "angst"?

Woody Allen

Ich hab auch was gegen Ehen zwischen Menschen und Schafen.

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