Wer von Zwangsverheiratung bedroht ist

11. Mai 2012, 10:13

Der Verein "Orient Express" betreute 2011 insgesamt 83 von Zwangsheirat betroffene Frauen - Sie fordern unter anderem Notwohnungen

Wien - Schätzungen des österreichischen MigrantInnen-Vereins "Orient Express" zufolge gibt es in Österreich jährlich rund 200 Anzeigen wegen Zwangsverheiratungen. Laut einer Statistik betreute Orient Express im Jahr 2011 insgesamt 83 betroffene Frauen. Seit dem Jahr 2000 kämpft die Organisation nach eigenen Angaben aktiv gegen Zwangsehen an. "Unser Hauptziel ist dabei, Zwangsheirat zu verhindern und mit Hilfe verschiedenster Akteure gänzlich abzuschaffen", hieß es in der Einladung zur Konferenz gegen Zwangsheirat, die am Freitag in der Wiener Urania stattfindet.

Zur Altersgruppe der Betroffenen: Von den 83 Frauen waren 29 direkt von Zwangsheirat betroffen, 54 bedroht. Bei der Mehrheit der Frauen handelte es sich um minderjährige Mädchen im Alter von 15 bis 19 - ihre Anzahl belief sich auf 56. Die nächstgrößere Gruppe bildeten die 20- bis 24-jährigen Frauen mit insgesamt 24 Personen.

Notwendige Schaffung von Notwohnungen

Zu den Herkunftsländern: Mit 24 Personen besaß rund ein Drittel der Frauen türkischen Migrationshintergrund. Die nächstgrößere Gruppe setzte sich aus Frauen mit pakistanischen (10) und afghanischen (9) Wurzeln zusammen. Die Restlichen stammten zu etwa gleichen Teilen aus Indien, Serbien, Bangladesch, Ägypten, dem Iran, Marokko, Albanien, Rumänien und dem Kosovo.

Mit 55 Personen besaß der überwiegende Teil der Betroffenen die österreichische Staatsbürgerschaft, elf hatten die türkische Staatsbürgerschaft.

An der internationalen Konferenz gegen Zwangsheirat in der Wiener Urania nehmen etwa 70 Gäste teil. Programm der Konferenz ist die Vorstellung der Vereinsarbeit von "Orient Express", ein internationaler Ländervergleich zu Zwangsheirat sowie die Schaffung einer Notwohnung für Betroffene in Österreich. Neben verschiedensten internationalen Organisationen, die sich mit dem Thema befassen, werden u.a. Alev Korun, Nationalratsabgeordnete von den Grünen, Christian Manquet, leitender österreichischer Staatsanwalt, Andrea Mautz, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Ines Stilling, Leiterin der Sektion III im Bundeskanzleramt, als Konferenzteilnehmer erwartet. (APA, 11.5.2012)

Wenn ich hier von 83 Fällen lese, dann kommt mir das Lachen. Habe wohl mit ein paar hundert MigrantInnen der ersten, zweiten und dritten Generation gearbeitet.

Rund 90 Prozent der mosl. Frauen waren dabei zwangsverheiratet. Die verbleibenden 10 Prozent hatten Glück, dass sie sich - meist nach anfänglichem Widerstreben - schließlich doch freiwillig in die Entscheidung ihrer Familie gefügt hatten.

Alle mussten jedoch zum Kopftuch wechseln, alle mussten ihre Jobs aufgeben und wurden sofort schwanger. Manche wurden so überwacht, dass von vom Mann in die Einrichtung gebracht - bei Nichterscheinen wären die staatlichen Förderungen weg gewesen - und danach auch wieder abgeholt wurden. Aus Angst, die Frau könnte einen unüberwachten Schritt tun.

Das Problem ist auf jeden Fall viel größer, als uns dieser Artikel suggerieren will.

Ihrem Kommentar nach müsste man in A demnächst bei jeder Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis sofort zur Scheidung zwingen.

Am Besten zwingt man dann auch jede muslimische Frau zur anschließenden Eheschließung mit einem atheistischen Österreicher :-)

Sie glauben den Quatsch doch wohl selber nicht, oder?

Breivik sieht sich bestätigt mi solchen Kommentaren.

Wenn 90% der mosl. Ehepaare

sowieso zwangsverheiratet sind und die restlichen 10% eh nur die Zwangsverheiratung geduldet haben, dann wäre es am besten, die Einreise nach Österreich gleich an eine Scheidung zu binden, dann hat sich das Problem erledigt.

ein ausgezeichnetes Posting

das zeigt wie extrem entspannt der Umgang mit Realität und Wahrheit sein kann.

Wer Umgang mit hunderten islamischen Migrantinnen hat wird einen fast repräsentativen Querschnitt kennenlernen - also gut ein Viertel islamische Bosnierinnen. Von denen sollen alle in arrangierten oder erzwungenen Ehen leben?

Wer's glaubt!

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