Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Schätzungen des österreichischen MigrantInnen-Vereins "Orient Express" zufolge gibt es in Österreich jährlich rund 200 Anzeigen wegen Zwangsverheiratungen. Laut einer Statistik betreute Orient Express im Jahr 2011 insgesamt 83 betroffene Frauen. Seit dem Jahr 2000 kämpft die Organisation nach eigenen Angaben aktiv gegen Zwangsehen an. "Unser Hauptziel ist dabei, Zwangsheirat zu verhindern und mit Hilfe verschiedenster Akteure gänzlich abzuschaffen", hieß es in der Einladung zur Konferenz gegen Zwangsheirat, die am Freitag in der Wiener Urania stattfindet.
Zur Altersgruppe der Betroffenen: Von den 83 Frauen waren 29 direkt von Zwangsheirat betroffen, 54 bedroht. Bei der Mehrheit der Frauen handelte es sich um minderjährige Mädchen im Alter von 15 bis 19 - ihre Anzahl belief sich auf 56. Die nächstgrößere Gruppe bildeten die 20- bis 24-jährigen Frauen mit insgesamt 24 Personen.
Notwendige Schaffung von Notwohnungen
Zu den Herkunftsländern: Mit 24 Personen besaß rund ein Drittel der Frauen türkischen Migrationshintergrund. Die nächstgrößere Gruppe setzte sich aus Frauen mit pakistanischen (10) und afghanischen (9) Wurzeln zusammen. Die Restlichen stammten zu etwa gleichen Teilen aus Indien, Serbien, Bangladesch, Ägypten, dem Iran, Marokko, Albanien, Rumänien und dem Kosovo.
Mit 55 Personen besaß der überwiegende Teil der Betroffenen die österreichische Staatsbürgerschaft, elf hatten die türkische Staatsbürgerschaft.
An der internationalen Konferenz gegen Zwangsheirat in der Wiener Urania nehmen etwa 70 Gäste teil. Programm der Konferenz ist die Vorstellung der Vereinsarbeit von "Orient Express", ein internationaler Ländervergleich zu Zwangsheirat sowie die Schaffung einer Notwohnung für Betroffene in Österreich. Neben verschiedensten internationalen Organisationen, die sich mit dem Thema befassen, werden u.a. Alev Korun, Nationalratsabgeordnete von den Grünen, Christian Manquet, leitender österreichischer Staatsanwalt, Andrea Mautz, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Ines Stilling, Leiterin der Sektion III im Bundeskanzleramt, als Konferenzteilnehmer erwartet. (APA, 11.5.2012)
Gesetzesinitiative zum Gewaltschutz von Frauen von Islamisten vereitelt
Offenbar erstmals öffentliche Stellungnahme zu dem Fall - In einem Blog bezeichnete sie sich als "Opfer eines Angriffs" vor drei Jahren
Saransh Dua hat vor zwei Jahren GotStared.at gegründet, um jungen Leuten zu vermitteln, dass sexuelle Belästigung und sexistische Witze nicht cool sind
Mehrere Menschen wurden unter Verdacht des Menschenhandels festgenommen - Den Schwangeren wurde Geld versprochen
Horrende Zahlen über weibliche Mordopfer: Dem will die neue Regierung nun Abhilfe schaffen - Frauenrechtlerinnen sprechen von "Massaker"
Fünf Jahre Haft für Mutter, die sich nach einer vierten Tochter sehnte
Zahl der getöteten und verletzten Mädchen und Frauen stieg 2012 um 20 Prozent
Die Menschenrechtsorganisation will dadurch weit verbreitete, alltägliche sexuelle Übergriffe eindämmen
Gewaltbetroffene Frauen müssen ein Mindesteinkommen für ein eigenständiges Niederlassungsrecht nachweisen
Radikale Islamisten beendeten eine Tanz- und Musik-Show gewaltsam - Säkulare Gesellschaft wiederholt im Visier
Nach jahrelanger Forderung findet die Eröffnung im Juni statt - Platz für acht junge Frauen - Orient Express übernimmt die Betreuung
Erneut wurden in dem Pazifikstaat Frauen getötet - UNO will, dass die Regierung einschreitet
Autonome Frauenhäuser und Männerberatung: Opfer können nur geschützt werden, wenn man auch mit Tätern arbeitet - 90 Prozent der Gewalt häuslich
Jährlich kommt es in Indien zu 100 bis 500 Säureattacken
Seit Sommer 2012 wurden 690 Frauen und 663 Kinder von den Wiener Frauenhäusern betreut - Die Stadt informiert mit Newsletter und Frauentelefon verstärkt in Sachen "Obsorge Neu"
MenschenrechtlerInnen legen Bericht vor: "Viele Opfer sexueller Gewalt melden die Fälle nicht"
20-Jährige wurde mit Benzin übergossen und auf brennende Reifen geworden - In dem Südpazifikstaat werden immer wieder angebliche Hexen getötet
Zwölf der 18 Frauenmorde finden innerhalb der Familie statt - Sechs von zehn Frauen erlebt physische oder sexuele Gewalt
Mehr Engagement gefragt - Pro Jahr werden geschätzte drei Millionen Mädchen beschnitten
Hundstorfer und Heinisch-Hosek präsentierten Kampagne gegen Gewalt: Eine DVD mit Porträts von 16 jungen Männern sollen andere Männerbilder zeigen
Die Initiative "stopFGM" ist zehn Jahre alt - Geschätzte 155 Millionen Frauen weltweit betroffen - Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen
Die türkische Sozialministerin Fatma Sahin sieht eine Stärkung der Frauenrechte unter der Regierung der AK-Partei
Frauen würden verschleppt, vergewaltigt, gefoltert, getötet - Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe, die oft nicht geahndet wird
Heinisch-Hosek: "Alarmierende Zahlen" - Bewusstsein für Gewalt ist gestiegen: Gewalt gilt nicht mehr als Privatsache
Rund 90 Prozent der mosl. Frauen waren dabei zwangsverheiratet. Die verbleibenden 10 Prozent hatten Glück, dass sie sich - meist nach anfänglichem Widerstreben - schließlich doch freiwillig in die Entscheidung ihrer Familie gefügt hatten.
Alle mussten jedoch zum Kopftuch wechseln, alle mussten ihre Jobs aufgeben und wurden sofort schwanger. Manche wurden so überwacht, dass von vom Mann in die Einrichtung gebracht - bei Nichterscheinen wären die staatlichen Förderungen weg gewesen - und danach auch wieder abgeholt wurden. Aus Angst, die Frau könnte einen unüberwachten Schritt tun.
Das Problem ist auf jeden Fall viel größer, als uns dieser Artikel suggerieren will.
Am Besten zwingt man dann auch jede muslimische Frau zur anschließenden Eheschließung mit einem atheistischen Österreicher :-)
Sie glauben den Quatsch doch wohl selber nicht, oder?
sowieso zwangsverheiratet sind und die restlichen 10% eh nur die Zwangsverheiratung geduldet haben, dann wäre es am besten, die Einreise nach Österreich gleich an eine Scheidung zu binden, dann hat sich das Problem erledigt.
das zeigt wie extrem entspannt der Umgang mit Realität und Wahrheit sein kann.
Wer Umgang mit hunderten islamischen Migrantinnen hat wird einen fast repräsentativen Querschnitt kennenlernen - also gut ein Viertel islamische Bosnierinnen. Von denen sollen alle in arrangierten oder erzwungenen Ehen leben?
Wer's glaubt!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.