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Wien - SPÖ und ÖVP könnten sich nach jahrelangem Streit um die gemeinsame Obsorge nun doch noch einig werden. Die ÖVP rückt nämlich von ihrer Forderung nach einer Automatik offenbar ab, wie Justizministerin Karl in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag andeutete. Demnach soll nach einer Scheidung eine gemeinsame Obsorge auch von der Richterin/vom Richter verordnet werden können.
Die gemeinsame Obsorge soll aber nicht automatisch gelten, sondern nur als "dritte Option" gegeben sein. Derzeit könne das Familiengericht, wenn sich die Eltern nicht einig sind, die Obsorge nur der Mutter oder dem Vater erteilen, erklärte Karl.
SP: Verhandlungsgespräche weiter nötig
Seitens Frauenministerin Heinisch-Hosek, die mit der ÖVP das Thema verhandelt, wollte man sich zu den heutigen Aussagen Karls nicht näher äußern. Für die SPÖ sei und bleibe eine automatische Obsorge bei strittigen Scheidungen keine Option, wurde betont. Sollte die ÖVP von ihrem Wunsch nach einer Automatik abrücken, "wäre es erfreulich". Es seien jedenfalls noch Verhandlungsgespräche zum Familienrechtspaket notwendig, hieß es. (APA, 14.5.2012)
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dass die restlichen Parteien sich ihrer Verantwortung bewusst werden und die gemeinsame Obsorge für die ÖVP beantragen ;-)
Ich will ja nicht unken, aber so recht kennt sich der Justizminister Koarl (Frauen sind in der ÖVP nicht der Rede wert) nicht aus :)
österreich belibt also weiterhin ein dritte welt land was das sorgerecht angeht.
wird wirklich mal höchste zeit dass der europäische gerichtshof für menschenrechte uns mal verurteilt, oder ansonsten die eu unseern politikern mal aufd ie sprünge hilft um endlich zumindest mal im 20.jhdt anzukommen. wär höchste zeit.
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