Lady Gaga darf nicht singen

15. Mai 2012, 12:00

Islamisten bewirken Auftrittsverbot und werfen Sängerin zudem "Satansanbetung" vor

Jakarta - Nach Protesten von Islamisten hat die Polizei in Indonesien ein für Juni geplantes Konzert von US-Star Lady Gaga untersagt. Es habe Einwände mehrerer Gruppierungen gegeben, sagte Polizeisprecher Boy Rafli Amar am Dienstag.

Nach Meinung der Radikalen seien die Auftritte der exzentrischen Sängerin nicht mit der indonesischen Kultur vereinbar. Gegen das für den 3. Juni vorgesehene Konzert hatte vor allem die radikale Organisation "Islamische Verteidigerfront" mobil gemacht. Lady Gaga fördere die Satansanbetung und die Homosexualität, erklärte die Gruppe.

Der Konzertveranstalter hat sich laut Medienberichten noch nicht geäußert. Rund 30.000 Eintrittskarten seien bisher verkauft worden, berichteten örtliche Medien. Indonesien ist mit rund 240 Millionen EinwohnerInnen das größte islamische Land der Welt. (APA, 15.5.2012)

Fanatische Spinner, die nur Hass und Missgunst verbreiten, gibt es überall. Das Problem und Armutszeugnis ist hier, dass diese Gruppen offenbar Einfluss auf Behörden und dem Staat haben.

Ich möchte, dass Lady Gaga in Chichen Itza singt!

In den Augen der Islamisten ist jede eine Satansanbeterin, die irgendetwas mit der USA oder Israel zu tun hat. Und Lady Gaga liebt wohl ihre Geburtsstadt New York.

Was wird man in einigen 100 Jahren sagen, sollte die Menschheit überleben? Immerhin kann man die Menschheit nicht als primitive Barbaren darstellen, denn der religiöse Wahnsinn ist ja nicht durchgängig vorhanden, wie im dunklen Mittelalter.

jedes land hat seine martin humers

nur schade, wenn sie solchen einfluss haben

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