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Manila - Nach ihrem Auftrittsverbot im muslimischen Indonesien ist ein erstes Konzert der US-Popsängerin Lady Gaga auf den streng katholischen Philippinen trotz Protesten reibungslos über die Bühne gegangen. Tausende Fans, viele von ihnen in aufwändigen Kostümen, begrüßten sie am Montag in der Hauptstadt Manila mit lautem Jubel. Zu Drohungen, das Konzert und einen weiteren Auftritt am Dienstag wegen "unzüchtigen Verhaltens" auf der Bühne zu unterbinden, ließ Lady Gaga wissen: "Ich bin kein Geschöpf eurer Regierung."
Gotteslästerliches "Born this Way"
Ihren Auftritt eröffnete sie in einem langen gelben Kleid, ähnlich der philippinischen Nationaltracht, mit dem Song "Judas", den KritikerInnen als gotteslästerlich betrachten. Ein weiterer Höhepunkt des Konzerts war das Lied "Born this Way", das als eine Art Homosexuellenhymne gilt. Für die beiden Auftritte Lady Gagas wurden rund 40.000 Karten für umgerechnet jeweils 290 Euro verkauft.
Protest erreicht Ziel nicht
Gegen das Konzert demonstrierte eine Gruppe von etwa 500 KatholikInnen, die unter christlichen Gesängen in Richtung des Veranstaltungsorts in Manilas Vorort Pasay zogen. Die Polizei fing den Protestzug aber rund einen Kilometer vor dem Ziel ab und löste ihn auf. Das Oberhaupt der katholischen Kirche auf den Philippinen, Erzbischof Ramon Arguelles, warnte vor Lady Gaga mit den Worten: "Ihre Fans laufen Gefahr, in die Klauen des Teufels zu geraten."
Auch die Behörden hatten Lady Gaga in den vergangenen Tagen gewarnt, gegen die Sitten und Gepflogenheiten des Landes zu verstoßen. Bei ihren Konzerten sollten KontrolleurInnen das Verhalten der Sängerin überwachen.
Auch andernorts Empörung
Lady Gaga befindet sich derzeit auf Welttournee. Auch ihr Antrittskonzert Ende April in Seoul hatte für Proteste gesorgt. Dort wandten sich christliche FundamentalistInnen gegen ihren Auftritt, weil sich die Sängerin für die Rechte von Homosexuellen einsetzt.
Am Dienstag hatte die indonesische Polizei nach Protesten von Islamisten gegen die freizügige Kleidung und provokanten Texte der 26-jährigen Popdiva ein für Anfang Juni geplantes und bereits ausverkauftes Konzert in Jakarta verboten. Die dortige Produktionsfirma Big Daddy will sich nach eigenen Angaben aber weiter um eine Auftrittsgenehmigung bemühen. (APA, 22.5.2012)
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Im Mittelalter waren Geistlichen was Kkeidung betraf humaner. Wahrscheinlich würden die Philippinischen sie gerne als "Hexe" brennen sehen. Unnötige Probleme werden von der Religion zu einem gemacht, was keines ist. Wenn die Religionsfanatiker Lady Gaga nicht sehen wollen, sollen sie wegschauen.
Die bürgerlichen Heuchler und Moralprediger sind doch weltweit die gleiche spießige Langweiltertruppe!
Wer zwingt die Deppen eigentlich auf so ein Konzert zu gehen?
"Rockbitch" hatte auch niemanden gezwungen, ihre ab 18 Jahre Shows zu besuchen!!
Wann hört diese klerikale Bevormundung der mündigen Bevölkerung auf??
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