Katz und Maus

Ansichtssache | 18. Mai 2012, 16:39
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foto: ap/mario vedder

Die Banken in der deutschen Finanzmetropole Frankfurt haben am Freitag trotz der kapitalismuskritischen Blockupy-Proteste in den Normalbetrieb geschaltet. Zwar nutzten bei den großen Geschäftsbanken etliche MitarbeiterInnen den Fenstertag nach Christi Himmelfahrt als Urlaubstag oder arbeiteten von zu Hause. Störungen gebe es aber nicht, hieß es unisono aus den Bankentürmen der Finanzmetropole. Den Angestellten wurde im Vorfeld dazu geraten, am Freitag keine übliche Bekleidung (etwa einen Anzug) zu tragen, sondern mit Freizeitkleidung in der Arbeit zu erscheinen, um auf den Straßen unerkannt zu bleiben.

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11 Postings

und was bitte hat dieser (durchaus wichtige) beitrag mit der thematik von diestandard.at zu tun? kommen als nächstes buchrezensionen ins sport-ressort oder börsenkurse in den kulturteil?

entweder in die wirtschaft oder zum ausland -

auch dieser beitrag gehört auf die erste seite! es sind nicht nur frauen, die in frankfurt demonstrieren, und die bekleidung ist ein nebenschauplatz. wichtig ist des vorgehen der staatlichen behörden gegen diese friedlichen demonstrantinnen!

übrigens, gestern in den spätnachrichten des ORF sah ich nur friedliche demonstrantInnen, umringt von hundertschaften an martialisch aussehenden polizistInnen mit schlagstockbereitschaft. muss das kapital und die dazu gehörende oberschicht bereits so vehement von der staatsmacht verteidigt werden? irgendwie ein gang und gar verkehrtes bild, das sich da einem vermittelt!

Und jetzt schallt die Empörung durch Brüssel wie noch nie, Cohn-Bendit muss außer sich sein, wie in Deutschland die Grundrechte ausgebremst werden, Lunacek vergisst sogar den ungarischen Theaterdirektor und ruft Merkel an. Kommission und EU Parlament rufen eine außerordentliche Sitzung zusammen, und und und ...

Oder nicht davon?

Es ist doch geradezu grotesk!

Drinnen in den Bank-Hochhäusern sitzen klar die Bösen. Die, die ungestraft den Euro zugrunde richten und die, die die Lebensqualität in Griechenland und sukzessive anderen Ländern eklatant minimieren.

Draussen, auf der Strasse, sind die Guten, die im Sinne der Menschen agieren.

Und das Regime, mit seinem Gewaltmonopol, bekennt sich klar zu den Bösen.

Böse?

Böse sind die Leute in den Banken so wenig wie die auf der Straße gut sind. Böse - oder besser: unmenschlich und irrational - sind die Regeln, nach denen die Gesellschaft jetzt organisiert ist und nach denen sich alle richten müssen, nämlich nach kapitalistischen. Diese gilt es zu überwinden. Hate the game, don't hate the player!
http://www.guardian.co.uk/commentis... ty-protest

Das wollte ich damit sagen. Gut & Böse sind da eigentlich auch die falschen Begriffe.

"Das wollte ich damit sagen. Gut & Böse sind da eigentlich auch die falschen Begriffe."

"Drinnen in den Bank-Hochhäusern sitzen klar die Bösen."

"Draussen, auf der Strasse, sind die Guten"

Planlos wie immer, hm?
Ein paar Dinge werden sich nie mehr ändern.

Das ist nicht planlos. Einfachere Gemüter (Männer wie du beispielsweise) oder Menschen, die noch keine Zeit für die Thematik verwandt haben verstehen es mit Gut & Böse besser und man kann das auch so benennen.

Allerdings kann man es auch besser ausdrücken.

Mit deinem obigen Vergleich...

...belegst du aber, dass du das "einfache Gemüt" bist. Schlichter und undifferenzierter gehts ja wohl nicht mehr.

sehr schön...

...nur: warum versteckt sich dieser Beitrag auf dieStandard ganz unten? Wegen dem Hinweis auf Feminist-Attac als eine von vierzig zur Demonstration aufrufenden Organisationen?

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