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ArbeitnehmerInnen leisteten 2011 303 Millionen Überstunden, 67 Millionen Überstunden wurden nicht ausbezahlt
Die gesetzlichen Vorgaben werden überwiegend erfüllt, bringt aber nicht den erhofften Effekt - Im Mai neue Gespräche der Sozialpartner
Vor allem in der Altersgruppe ab 30 Jahren bleiben die Verdienste der Frauen deutlich hinter jenen der Männer zurück
Programm mit neuen Daten aktualisiert und ab Dienstag als App erhältlich
Lohnschere in Spitzenjobs in letzter Dekade verringert, aber "erhebliches Verdienstgefälle" zwischen Männern und Frauen in Führungspositionen bleibt bestehen
Differenz seit 2010 gleich - Rund sieben Prozent der Unterschiede nicht erklärbar
Zahlen der Statistik Austria verraten, dass es 2010 zu einer minimale Annäherung kam: Frauen verdienen nach wie vor eklatant weniger als Männer
Sollten sich in den nächsten sechs Monaten keine Fortschritte zeigen, will die Frauenrechtsministerin eine härtere Gangart einschlagen
Managerinnen erreichen nur 64 Prozent des Kollegen-Gehalts - 64 Manager verdienen mehr als der Kanzler, Mitarbeitergehälter hinken nach
Feminisierung einer Branche führt zu Niedriglöhnen - GPA-djp-Frauen präsentieren Buch zur Diskriminierung in der Arbeitswelt
Teilzeit als Karrierekiller: SpitzenverdienerInnen fast zur Gänze Männer - Unterschiede in Privatwirtschaft deutlich größer
Nicht nur zwischen Männern und Frauen bestehen Ungleichheiten, sondern auch zwischen älteren und jüngeren JournalistInnen
Der SP-Wirtschaftssprecher und Junge-Industrie-Vorsitzende Therese Niss debattieren über Quoten, Frauenförderung und die Fehlverpreisung von Qualifikation
Personalchefin verdiente rund 1.000 Euro weniger als ein Kollege - Präsident Kalliauer: "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit noch lange nicht Realität"
In einer neuen Studie des US-Handelsministerium zeigt sich, dass auch in technischen Berufen Frauen weniger verdienen als Männer
Frauen verdienen im Wiener Rathaus 10,4 Prozent weniger
Grüne Anfrage zeigt "eklatante Ungleichbehandlung" - Frauensprecherin für bessere Verteilung der Überstunden
Ein Drittel der ArbeitnehmerInnen verdient weniger als ihnen zusteht: Frauen sind nach wie vor besonders benachteiligt
Verbotene Kettenarbeitsverträge: Arbeiterkammer erreichte 5000 Euro Nachzahlung für Steinmetzin
Gabriele Heinisch-Hosek ortet aufgrund von Gesprächen mit BelegschaftsvertreterInnenn mehr Sensibilität für faire Gehälter
Kein österreichisches, aber hierzulande wie in Deutschland unabhängig von der Studienwahl größeres Phänomen
Mehrfache Diskriminierung nach dem Geschlecht: Arbeiterkammer erstritt 16.000 Euro für weibliche Führungskraft, die nach Fehlgeburt entlassen wurde
Bildungsniveau und Erwerbsbeteiligung von Frauen - bedingt durch Teilzeit - steigt
Neue Studie sieht Einkommensschere unverändert - Die Arbeitereinkommen werden immer weniger wert, Angestellte stagnieren
dieStandard.at über die verschiedenen Zahlen zur Lohndifferenz, wie sie berechnet werden und warum die Schere kleiner wurde
Das Heiratsalter wurde übrigens von 17 auf 18 Jahre angehoben:
http://www.ynetnews.com/articles/... 71,00.html
Sehr Gut!
(In der arabischen Umgebung halten wir bei 10 Jahren bei Mädchen. Das ist doch auch schon 4 Jahre älter im Vergleich zu Muhammed, der mit über 50 Jahren eine 6jährige geheiratet hat.)
... bereinigt oder unbereinigt?
http://de.wikipedia.org/wiki/Gend... terschiede
Sieht eher nach unbereinigt aus.
...letzte woche habt ihr euch hier über den profil artikel aufgeregt --> o ton: die zahlen die das profil veröffentlicht hat, wären ja schon lange bekannt und niemand würde hier falsch informieren...
im GESAMTEN artikel geht es darum, dass eine frau in israel für DENSELBEN job weniger geld bekommen hat...jetzt möcht man annehmen, dass folgender satz sich damit ebenfalls auf pay gab bei äquivalentem job bezieht: "Österreicherinnen kommen teilzeitbereinigt auf 81 Prozent des Gehalts ihrer Kollegen"
dieser gap ist allerdings NICHT der vergleich von äquivalenten jobs, sondern einfach durchschnitt einer branche verglichen --> z.b. der viel zitierte billa it'ler gegen die kassiererin...
bin gespannt, obs mein posting durchdie zensur schafft
"So gilt in der EU die Beweislastumkehr seit Jahren: Nachdem die Klägerin/der Kläger glaubhaft machen konnte, dass sie/er diskriminiert wurde, liegt die Hauptbeweislast beim Arbeitgeber"
dann frage ich mich doch, wo hier noch ein problem sein soll
da mir keine verurteilung eines diskriminierenden arbeitgebers bekannt geworden ist, obwohl die umkehr der beweislast existiert(!), gibt es ganz offensichtlich keine solche, trotz der immer wiederkehrenden falschbehauptungen auch und gerade hier in diestandard
dürfen wir darauf hoffen, daß diestandard nun ihre offenkundig auf falschen anschuldigungen beruhende kampagne einstellt und sich vielleicht sogar dafür entschuldigt?
ja, frauen verdienen im schnitt weniger als männer. sie arbeiten in schlecht bezahlten berufen, darüber hinaus noch oft teilzeit, und bleiben dem berufsleben oft über längere zeit fern (z.b., weil sie lieber zuhause bei den kindern bleiben) – was beruflichen aufstieg und damit höheres einkommen erschwert
das alles mag man zu recht kritisieren und ändern wollen, etwa indem man frauen für besser bezahlte berufe interessiert, die vereinbarkeit von kindern und beruf verbessert usw. nichts aber ist damit gewonnen, wenn hier das märchen vom pöhsen patriarchat/kapitalismus erzählt wird, der frauen für die gleiche arbeit weniger geld bezahle als männern
ich kritisiere nicht die israelische entscheidung, sondern nehme darauf bezug, daß dies laut artikel in der eu schon lange gültiges recht ist, mir kein derartiger fall in der eu bekannt ist und daher der oft behauptete gender pay gap hierzulande offenbar nicht existiert - jedenfalls nicht, wenn es um die bezahlung für den gleichen job mit gleicher arbeitszeit geht
jetzt verstanden?
Sozial besser absichern. Dass man einen höheren Anspruch auf Pension und sonstige Leistungen hat. Klar, es muss natürlich alles in einer Relation bleiben, wer die Zeit hat soll Vollzeit arbeiten und dementsprechend Vorteile gegenüber Teilzeit haben.
Vor allem Familien sollen davon profitieren.
das wir in die pensionskassa eingezahlt haben, auch nicht annähernd in form von ausbezahlter pension wiedersehen werden. insofern habens schon recht, die pension ist von der beitragszahlung eher entkoppelt und enstspricht eher einer staatlichen sozialfürsorge als einem erworbenen anspruch
trotzdem wärs mir auch wieder nicht recht, wenn ich als langjährig vollzeit tätiger genauso wenig bekommen würde wie jemand, der zeitweise einen vierstunden"job" hatte
mit familie oder nicht hat das gar nichts zu tun und sollte es auch nicht. genauso kann ich nicht nachvollziehen, daß, wer weniger arbeitet, "einen höheren Anspruch auf sonstige Leistungen" haben soll. auf welcher grundlage eigentlich?
Ob es leistbar ist, weiß ich nicht. Bezweifle es aber.
Mich stört nur dass die Feministinnen die Frauen unbedingt von der Teilzeit wegbekommen wollen. Würde es eher begrüßen wenn man Teilzeit einfach "leistbarer" machen würde.
Für eine einzelne Person, ohne Familie, soll es auch nicht gedacht sein. In einer Familie sollten dann beide Elternteile problemlos Teilzeit arbeiten können.
Dass Voll- und Teilzeit angeglichen werden soll, soll natürlich nicht sein.
Wird aber vermutlich nicht leistbar sein, kenne mich da zu wenig aus. Mir geht nur das Karrieredenken Vieler auf die Nerven. Gibt wichtigeres.
daß halt, wer weniger (entgeltlich und sozialversicherungs-beitragspflichtig) arbeitet, auch weniger geld bekommt - jetzt wie später
aber, ja: über eine steuerfinanzierte "bürgerpension" kann man schon nachdeneken - nur müßten da halt alle fadür zahlen und nicht nur die unselbständig beschäftigten
natürlich ist das verhalten von frauen, wie oben beschrieben, auch von der gesellschaft und ihren rollenklischees bestimmt. die aber werden sich nicht ändern, wenn nicht die frauen selber damit beginnen, diese in frage zu stellen. einfach nur „den männern“ oder sonst jemand anderem die schuld geben und selber nichts dazu beitragen wollen – das wird nicht funktionieren. es ist naiv, sich einfach hinzustellen und zu sagen: kindererziehung ist gleich viel wert wie brückenbau, und deshalb muß die kindergärtnerin (oder gar die ihre kinder zuhause betreuende nur-hausfrau) genauso viel geld bekommen wie der bauingenieur…
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