Nicht nur schlecht verhandelt, sondern diskriminiert

21. Mai 2012, 15:05

Beweislastumkehr: "Historisches" Urteil in Israel verpflichtet Arbeitgeber nachzuweisen, dass Frauen soviel Gehalt wie ihre Kollegen bekommen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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wie lang darf man eigentlich noch diese lügen ungestraft verbreiten?

es gibt schlicht und ergreifend keinen gender-pay-gap.

Dochdoch, den gibt es, sogar heftig!

Er beruht allerdings nicht auf Diskriminierung.

dann gibt es aber noch viel schlimmere pay gaps

z.b. zwischen hilfsarbeitern und akademikern

Heiratsalter auf 18

Das Heiratsalter wurde übrigens von 17 auf 18 Jahre angehoben:
http://www.ynetnews.com/articles/... 71,00.html

Sehr Gut!

(In der arabischen Umgebung halten wir bei 10 Jahren bei Mädchen. Das ist doch auch schon 4 Jahre älter im Vergleich zu Muhammed, der mit über 50 Jahren eine 6jährige geheiratet hat.)

Frau Winter, sind Sie es?

Das Urteil ist auch logisch und konsequent!

Wie soll denn die Mitarbeiterin das nachweisen? Sie hat doch keinen Zugang zu den Personalakten wie die Firma selbst. Es ist doch klar, dass die Arbeitgeberin hier die Beweise beibringen muss.

Ich frage mich,

...wie lange es noch dauert bis die Gesellschaft kapiert, dass man die Gehälter nicht vergleichen kann!!

Nein danke, auf Kommunismus hat niemand mehr Lust.

auf ihren faschismus

aber auch niemand

Sind die Zahlen für die EU ...

... bereinigt oder unbereinigt?

http://de.wikipedia.org/wiki/Gend... terschiede

Sieht eher nach unbereinigt aus.

und da haben wirs wieder...

...letzte woche habt ihr euch hier über den profil artikel aufgeregt --> o ton: die zahlen die das profil veröffentlicht hat, wären ja schon lange bekannt und niemand würde hier falsch informieren...

im GESAMTEN artikel geht es darum, dass eine frau in israel für DENSELBEN job weniger geld bekommen hat...jetzt möcht man annehmen, dass folgender satz sich damit ebenfalls auf pay gab bei äquivalentem job bezieht: "Österreicherinnen kommen teilzeitbereinigt auf 81 Prozent des Gehalts ihrer Kollegen"

dieser gap ist allerdings NICHT der vergleich von äquivalenten jobs, sondern einfach durchschnitt einer branche verglichen --> z.b. der viel zitierte billa it'ler gegen die kassiererin...

bin gespannt, obs mein posting durchdie zensur schafft

danke für diesen aufschlußreichen artikel

"So gilt in der EU die Beweislastumkehr seit Jahren: Nachdem die Klägerin/der Kläger glaubhaft machen konnte, dass sie/er diskriminiert wurde, liegt die Hauptbeweislast beim Arbeitgeber"

dann frage ich mich doch, wo hier noch ein problem sein soll

da mir keine verurteilung eines diskriminierenden arbeitgebers bekannt geworden ist, obwohl die umkehr der beweislast existiert(!), gibt es ganz offensichtlich keine solche, trotz der immer wiederkehrenden falschbehauptungen auch und gerade hier in diestandard

dürfen wir darauf hoffen, daß diestandard nun ihre offenkundig auf falschen anschuldigungen beruhende kampagne einstellt und sich vielleicht sogar dafür entschuldigt?

damit wir uns nicht falsch verstehen:

ja, frauen verdienen im schnitt weniger als männer. sie arbeiten in schlecht bezahlten berufen, darüber hinaus noch oft teilzeit, und bleiben dem berufsleben oft über längere zeit fern (z.b., weil sie lieber zuhause bei den kindern bleiben) – was beruflichen aufstieg und damit höheres einkommen erschwert

das alles mag man zu recht kritisieren und ändern wollen, etwa indem man frauen für besser bezahlte berufe interessiert, die vereinbarkeit von kindern und beruf verbessert usw. nichts aber ist damit gewonnen, wenn hier das märchen vom pöhsen patriarchat/kapitalismus erzählt wird, der frauen für die gleiche arbeit weniger geld bezahle als männern

EWs ist Ihnen aber schon klar, dass die inkriminierten Fälle IM GLEICHEN JOB mit gleicher Arbeitszeit angesiedelt sind? Ja?
Wozu dann die Platzverschwendung- oder posten Sie immer, ohne den Beitrag zu lesen?

vielleicht sollten sie lesen, was ICH schreibe, bevor sie antworten

ich kritisiere nicht die israelische entscheidung, sondern nehme darauf bezug, daß dies laut artikel in der eu schon lange gültiges recht ist, mir kein derartiger fall in der eu bekannt ist und daher der oft behauptete gender pay gap hierzulande offenbar nicht existiert - jedenfalls nicht, wenn es um die bezahlung für den gleichen job mit gleicher arbeitszeit geht

jetzt verstanden?

Ich finde, man sollte auch die Teilzeit aufwerten. Würde für mehr Beschäftigung sorgen und auch die Lebensqualität von Leuten mit Kindern verbessern.

Ob das für den Staat leistbar ist, steht wo anders.

was verstehen sie unter "aufwerten"?

ich hätt was dagegen, wenn jemand für die halbe arbeit das gleiche geld bekäme wie ich für die volle

Ah ja. Ganz klar: Sie haben nichts verstanden.

dann erklärens mirs halt,

sie besserwisserIn

deppert sudern könnt ich auch, wenn mir das nicht zu blöd wär

Sozial besser absichern. Dass man einen höheren Anspruch auf Pension und sonstige Leistungen hat. Klar, es muss natürlich alles in einer Relation bleiben, wer die Zeit hat soll Vollzeit arbeiten und dementsprechend Vorteile gegenüber Teilzeit haben.
Vor allem Familien sollen davon profitieren.

das eine ist, daß wir einmal von dem geld,

das wir in die pensionskassa eingezahlt haben, auch nicht annähernd in form von ausbezahlter pension wiedersehen werden. insofern habens schon recht, die pension ist von der beitragszahlung eher entkoppelt und enstspricht eher einer staatlichen sozialfürsorge als einem erworbenen anspruch

trotzdem wärs mir auch wieder nicht recht, wenn ich als langjährig vollzeit tätiger genauso wenig bekommen würde wie jemand, der zeitweise einen vierstunden"job" hatte

mit familie oder nicht hat das gar nichts zu tun und sollte es auch nicht. genauso kann ich nicht nachvollziehen, daß, wer weniger arbeitet, "einen höheren Anspruch auf sonstige Leistungen" haben soll. auf welcher grundlage eigentlich?

Ob es leistbar ist, weiß ich nicht. Bezweifle es aber.
Mich stört nur dass die Feministinnen die Frauen unbedingt von der Teilzeit wegbekommen wollen. Würde es eher begrüßen wenn man Teilzeit einfach "leistbarer" machen würde.
Für eine einzelne Person, ohne Familie, soll es auch nicht gedacht sein. In einer Familie sollten dann beide Elternteile problemlos Teilzeit arbeiten können.

Dass Voll- und Teilzeit angeglichen werden soll, soll natürlich nicht sein.

Wird aber vermutlich nicht leistbar sein, kenne mich da zu wenig aus. Mir geht nur das Karrieredenken Vieler auf die Nerven. Gibt wichtigeres.

es hat eigentlich mit karrieredenken nichts zu tun,

daß halt, wer weniger (entgeltlich und sozialversicherungs-beitragspflichtig) arbeitet, auch weniger geld bekommt - jetzt wie später

aber, ja: über eine steuerfinanzierte "bürgerpension" kann man schon nachdeneken - nur müßten da halt alle fadür zahlen und nicht nur die unselbständig beschäftigten

nachtrag teil 2

natürlich ist das verhalten von frauen, wie oben beschrieben, auch von der gesellschaft und ihren rollenklischees bestimmt. die aber werden sich nicht ändern, wenn nicht die frauen selber damit beginnen, diese in frage zu stellen. einfach nur „den männern“ oder sonst jemand anderem die schuld geben und selber nichts dazu beitragen wollen – das wird nicht funktionieren. es ist naiv, sich einfach hinzustellen und zu sagen: kindererziehung ist gleich viel wert wie brückenbau, und deshalb muß die kindergärtnerin (oder gar die ihre kinder zuhause betreuende nur-hausfrau) genauso viel geld bekommen wie der bauingenieur…

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