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Eine Miss mit Biss: Durch Jenna Talackova ist die biologistische Regel, nur als geborene Frau an "Miss Universe"-Wettbewerben teilnehmen zu können, gefallen.
Toronto - Ihretwegen wurde biologisches Frausein aus den offiziellen Teilnahmebedingungen des Schönheitswettbewerbs "Miss Universe" gestrichen: Jenna Talackova. Die transsexuelle Kanadierin konnte nach vorausgegangener Disqualifikation, Klagsdrohung, medialem Aufschrei und folgender Regeländerung letztlich in der Nacht auf Sonntag ihren Auftritt hinlegen. Sie schaffte es unter die letzten zwölf Teilnehmerinnen, doch den Titel "Miss Universe Canada" hat eine andere abgestaubt.
"Miss Congeniality"
Talackova hat aber trotzdem gewonnen, nicht nur den Kampf gegen die Regeln, sondern den Titel "Miss Congeniality", der von den Teilnehmerinnen an die Beliebteste(n), Freundlichste(n) und Kollegialste(n) unter ihnen vergeben wird. Den Preis teilt sie sich mit drei Mitkonkurrentinnen.
Gloria Allred an ihrer Seite
Die 23-Jährige hat sich mit 19 einer Geschlechtsanpassung unterzogen hat und ist mittlerweile behördlich als Frau anerkannt. Ihr Ausschluss vom Wettbewerb im März hat im Internet wie in den nordamerikanischen Medien Diskussionen über Transgender, biologische Geschlechter und die Befugnisrechte von privaten Organisationen ausgelöst. Talackova holte sich die US-Anwältin Gloria Allred zu Hilfe, die für kontroverse Rechtsstreitigkeiten vor allem in Sachen Frauenrechte und Prominente bekannt ist. Daraufhin entschieden Donald Trump, dessen Unternehmen die Rechte an der Schönheitskonkurrenz besitzt, und die OrganisatorInnen die Aufhebung der Disqualifikation und schoben später noch die genrelle Regeländerung für alle "Miss Universe"-Wettbewerbe ab 2013 nach.
Für Talackova geht das Leben außerhalb des "Miss Universe"-Universums in Toronto weiter, wo sie am Institut für ganzheitliche Ernährung studiert. (Reuters/red, dieStandard.at, 21.5.2012)
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wie peinlich ist das denn?
dann doch lieber "in mistelbach weltberühmt"...
lustig auch, daß solche präsentationswettbewerbe für die sekundären weiblichen geschlechtsmerkmale jetzt auf einmal "biologistisch" sind, es sei denn, eine transsexuelle gewinnt, und nicht etwa per se "sexistisch" und damit zitronenwürdig...
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