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Paris - Die konservative französische "Union für eine Volksbewegung" (UMP) wird die Parität zwischen männlichen und weiblichen Kandidaten bei den französischen Parlamentswahlen im Juni nicht respektieren. Dies kündigte UMP-Generalsekretär Jean-Francois Cope am Montag an und begründete die Entscheidung damit, dass die Partei ansonsten Sitze in der Nationalversammlung verlieren würde.
Teure Strafgelder
Es sei eine schwierige Entscheidung gewesen, sagte Cope gegenüber dem Nachrichtensender "FBM TV" und fügte hinzu, dass es "extrem schwierig" gewesen wäre, männliche Kandidaten zu "opfern", die in ihren Wählerhochburgen sehr stark verankert seien. "Deshalb habe ich mit meinen Freunden in der UMP diese Entscheidung getroffen, die uns sehr teure Strafgelder kosten wird", so der Altminister. "Jeder muss verstehen, dass wir in dieser Periode so viele Abgeordnete wie möglich brauchen, und dass dies vom Gewicht und der lokalen Verankerung von jedem einzelnen Kandidaten abhänge", erklärte er.
Die Parlamentswahl findet in zwei Wahlgängen am 10. und 17. Juni statt. In Umfragen liegen die Linksparteien zusammen bei rund 45 Prozent, die konservative UMP und ihre Verbündeten bei 32 Prozent und der rechtsextreme Front national (FN) bei zwölf Prozent. Bündnisse mit der FN schloss die UMP bisher aus. (APA, 21.5.2012)
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Egal welche Partei ... eine solche Entscheidung macht sie für mich für immer unwählbar.
Ein solch dreist undemokratisches Verhalten erwartet man auch nicht von einer etablierten Partei.
"Hey Leute, wir werden demnächst vorsätzlich gegen die Gesetze verstossen. Aber wir haben so viel Geld von euch bekommen, dass wir die Geldstrafen locker zahlen können. Also wählt nur weiter unsere Bonzen!"
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