Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Der Damensalon ist zurück und begibt sich mit dem "Musenraum" auf eine längere Reise mit Destination. Im Rahmen des Kunstfestivals "GEMMAKUN?TSCHAUN.2012" in Villach hat die Hausdame des Damensalons, Simone Dueller, wieder Künstlerinnen aus Österreich und Deutschland eingeladen, für drei Wochen gemeinsam ein leerstehendes Geschäftslokal in einen Musentempel umzuwandeln.
Das Thema ist, wie schon zwei Jahre zuvor: Feminismus, Weiblichkeit, Rollenklischees. Der Schlachtruf: "We're your muses not your amusement".
Bis 16. Juni, von Mittwoch bis Freitag, jeweils 14:00 bis 18:30 Uhr und Samstag, 10:00 bis 13:00 Uhr, sind die Salondamen in ihrem Ausstellungsraum anzutreffen. (red, 22.5.2012)
Am Sonntag wird die Fotografie-Ausstellung "Europäerinnen" von Bettina Flitner im Frauenmuseum Hittisau eröffnet
Die Auszeichnung für populäre Musik wird von der Bibliothek des US-Kongresses in Washington vergeben
Christiane Rösinger erzählt in "Berlin - Baku" von einem nicht besonders aufregenden Road-Trip zum Song Contest nach Aserbaidschan
Künstler* Jakob Lena Knebl setzt mit der Installation "Schwule Sau" ein temporäres Mahnmal für die homo- und transsexuellen Opfer des Nationalsozialismus
Der dänische Regisseur Thomas Vinterberg liefert mit seinem Lynchjustiz-Drama eine klischeehafte Männlichkeitsstudie
Am 20. April können Musikfans exklusives Vinyl in den Plattenläden erwerben - Mit dabei sind auch Luise Pop und Half Girl mit einem gemeinsamen Release
Image stamme aus einer Zeit, in der man "Frauen insgesamt das Recht absprach, sexuell aktiv zu sein"
Die Abenteuer einer jungen Möchtegern-Schriftstellerin in New York versetzen feministische Serien-Junkies weltweit in Entzücken. Was ist dran am Hype?
Das "Pink Noise Girls Rock Camp" vernetzt Mädchen und junge Frauen und ermutigt sie, ihr eigenes Musikprojekt auf die Beine zu stellen
Wie weit es mit der Repräsentation weiblicher Artists in der elektronischen Musik her? Eine neue Studie des female:pressure-Netzwerks gibt die ernüchternde Antwort
Der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi begleitet Frauen, die existenzielle Krisenzeiten zusammen meistern
Die Performance des Regisseurs Milo Rau wird als Installation zu den Wiener Festwochen kommen
Frauengeschichtliche Stadtrundgänge im Update
In den Comic-Universen der SuperheldInnen tummeln sich jede Menge queerer Gestalten - Im neuesten DC Comic von "Batwoman" gibt sich die offen lesbische Protagonistin gar heiratswillig
Das Frauennetzwerk "FC-Gloria" schaut sich genauer an, wie Fördergelder vergeben werden
Hilde Spiel durchschaute schon in jungen Jahren die Differenz der Geschlechter - Nun wurde ihr Debütroman "Kati auf der Brücke" neu aufgelegt
"Ich gehöre zu dir" oder "Männer und andere Katastrophen" - Wie der Buchhandel Trivialromane als "Frauenliteratur" vermarktet
Von Anti-Fashion bis Zootsuit: Im jüngsten Band der Sachbuchreihe "Absolute" präsentiert Sonja Eismann Grundlagentexte zum Thema Mode
In ihrem eindringlichen Comic-Debüt erzählt Paula Bulling vom Alltag von AsylwerberInnen in Deutschland
Der Film "Hannah Arendt" erzählt vier Jahre aus dem Leben der Denkerin - Ein fesselndes Porträt
"Bitterfotze"-Autorin Maria Sveland beschreibt in ihrem neuen Roman die Ohnmacht gegenüber sexueller Gewalt
Von der Kritik als "Mädchenfilm" verlacht, ging er in die Popkultur-Geschichte ein
Warum bezeichnen sich Künstlerinnen und intellektuelle Frauen noch immer als Musen? - da sie sich ja seit den 1960/70er Jahren während der feministischen Frauenkunstbewegung gerade vehement gegen diese Bezeichnung auflehnten!! Die Künstlerinnen wollten als eigenständige Künstlerinnen gesehen werden und nicht als Muse des männlichen Künstlers!!! All dies geht einher mit dem Recht an einer Kunstuni als Frau überhaupt studieren zu können und auch in Galerien und Museen ausstellen zu können, da dies ja männlich besetzt war(/ist). Künstlerinnen wollen keine Muse sein!!! Damit werden sie ja erst recht nicht ernst genommen! Möglicherweise befindet sich dieser Salon noch immer im 19. Jahrhundert ??? Wo bleibt die Theorie zu diesem Salonkonzept ???
Sich in der Argumentation auf eine Diskussion der 60er zu berufen, ist ein wenig schwach, nicht? Seitdem ist die Zeit nicht stehengeblieben, und ich denke, es gibt wohl genug Frauen, die selbstbewusst ihr Frausein leben können, und sich trotzdem nicht diskriminiert fühlen müssen und wenn sie es sind, ebenso selbstverständlich dafür kämpfen. Dass KünstlerInnen, die einen Musenraum eröffnen gleichzeitig einen Diskursraum öffnen, wird wohl klar sein. Warst du mal da?
Mich erinnert dieses sture Nachgefrage gerade an die Diskussion Alice Schwarzer va. Charlotte Roche. Zweitere lebt einen selbstbewussten Feminismus ohne ständig über Diskurse der 60er nachzudenken (zB Pornothema).
Liebe Studentin Andreoid3000, schaff dir die Theorie doch selber!
Ich denke, dass zumindest schon alleine der Titel "Musenraum" und "Damensalon" sprachlich zwischen griechischer Antike und den 1950er Jahren einzuordnen ist, daher das ganze wohl eher etwas irreflexiv, unprogressiv, und auf einen retrograden Diskurs ausgerichtet, wie auch aus der Argumentation ersichtlich ist. Aber ich hoffe, es hat zumindest Spaß gemacht!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.