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Bregenz/Hittisau - Seit seiner Gründung vor mittlerweile zwölf Jahren hat sich das Frauenmuseum Hittisau als kulturelle Bereicherung und feste Größe in der Vorarlberger Museumslandschaft verankert. Vom Land Vorarlberg wird es heuer mit einem Betrag in Höhe von 55.000 Euro gefördert, teilte Landesrätin Greti Schmid am Dienstag mit.
Einziges Frauenmuseum in Österreich
Nach wie vor ist das Frauenmuseum Hittisau das erste und einzige Museum in Österreich, das sich speziell der wissenschaftlichen Erforschung sozial- und kulturwissenschaftlicher Frauenthemen widmet. "Die klassischen gesellschaftlichen Aufgaben eines Museums - Sammeln, Bewahren, Vermitteln - werden hier durch eine umfangreiche Forschungs-, Dokumentations- und Bildungsarbeit ergänzt. Dadurch leistet das Frauenmuseum einen wertvollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Weiterbildung im Hinblick auf das kulturelle Schaffen von Frauen", so Landesrätin Schmid. Zudem habe sich das Frauenmuseum als wichtige Partnereinrichtung in der Frauenarbeit des Landes etabliert.
Im vergangenen Jahr hat das Frauenmuseum vier Ausstellungen gezeigt, drei davon als Beiträge zum Jahresschwerpunkt "Frauen und Gewalt". Von September 2011 bis März 2012 wurde die Ausstellung "Feste.Kämpfe - 100 Jahre Frauentag" gezeigt. Dabei wurden insgesamt mehr als 9.000 Besucherinnen und Besucher gezählt. An den Veranstaltungen des Begleitprogramms nahmen über 800 Personen teil.
Ausstellungen im Programm
Heuer widmet sich das Frauenmuseum dem Thema "Die tollkühnen Frauen". Auch zu dieser Ausstellung über Luftakrobatinnen, Raubtierdompteusen, Kunstreiterinnen, Seiltänzerinnen, Scharfschützinnen, Muskelfrauen, Trapezkünstlerinnen, Gladiatorinnen, Jongleurinnen und Zirkusdirektorinnen wird es ein umfangreiches Begleitprogramm geben. (red)
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