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Die Ankündigung der türkischen Regierung, das Recht auf Abtreibung im Land drastisch einschränken zu wollen, mobilisiert Frauenorganisationen und Aktivistinnen aus der ganzen Welt. Auf der Website saynoabortionban.com ist es seit kurzem möglich, eine Online-Petition zu unterschreiben, die die türkische Regierung zum Umdenken bewegen soll.
Ein Abtreibungsverbot verletze das Menschenrecht von Frauen auf Gesundheit und Leben und ihre sexuellen und reproduktiven Rechte, heißt es im Petitionstext. Es sei falsch anzunehmen, dass durch ein Verbot Abtreibung verschwinden würde. Eine der Organisatorinnen, die Politikwissenschafterin Bihter Somersan, bezeichnet die geplante Gesetzesänderung als offensichtlichen Rückschritt für die Frauenrechte in der Türkei. Die Online-Petition haben über 55.000 Einzelpersonen und 650 Organisationen unterschrieben.
Die Aktivistinnen wollen dem türkischen Parlament die Unterschriftenliste am Dienstag übergeben. (red, dieStandard.at, 6.6.2012)
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interessant in diesem zusammenhang erscheint mir, dass die (nicht nur geplanten, sondern bereits bestehenden) absoluten abtreibungsverbote in Irland, Chile, Nicaragua oder vielen afrikanischen staaten, bzw. die restriktiven abtreibungsgesetze in z.b. Ungarn oder Polen keinerlei "aktivistinenn aus der ganzen welt" hinterm ofen hervorlockt.
ausserdem: wo bleibt das binnen-i? ich bin überzeugt, dass es auch männliche gegner dieser pläne und gesetze gibt!
Abtreibungsverbote sind zu verurteilen, bestehen aber auch in westlichen Ländern. Im katholischen Irland war es z.B. eine Ausnahmeregelung zum EU Beitritt.
Dieses Thema eignet sich nicht zum Türkei bashing!
Unterschreiben Sie lieber die Petition!
Eigentlich ist bei den Menschenrechte genau festgelegt, dass ein Fötus nicht als Mensch gilt und somit auch kein Rechtsträger ist.
Achso, ich sehe gerade, dass damit die Frauen gemeint sind. Es gibt sicher Fälle, in denen eine Abtreibung einer Frau das Leben rettet.
Die Türke ist Rückschrittlich, denn es ist ein gewaltiger Unterschied zwischen einer Regierung die das fordert und ein paar Typen auf der Straße die das fordern. Also versuchen sie nicht dieses menschenverachtende Verhalten zu verharmlosen.
Beurteilung als Fort- oder Rückschrittlich eigentlich wenig aussagt, außer in der Technik.
Dinge sind richtig oder falsch, oder - wohl am häufigsten unter bestimmten Umständen richtig und unter anderen falsch - was dann auch heißen mag: zu bestimmten Zeiten richtig und zu anderen falsch.
Ob es sich aber um alte Ideen handelt, oder um neue, ob sie erst seit der Aufklärung oder davor schon diskutiert waren, tut eigentlich wenig zur Sache.
Oder wann wollen Sie diese rückschrittlichen Grundsätze wie nicht lügen, stehlen, töten endlich über Bord werfen?
nicht nur das.
als das christliche nicaragua unter der linken ikone ortega das strengste abtreibungsverbot der welt eingeführt hat, gab's keine internationalen protestaktionen. natürlich begrüße ich diese petition, aber es ist schon auffällig, daß es bei einem islamischen land so eine petition gibt, bei einem christlichen hingegen nicht.
warum muss man eigentlich hinter allem eine verschwörung sehen? das liegt vielleicht daran, dass die türkei unmittelbar zu europa gehört und nicaragua sehr weit weg war? vielleicht haben dieses mal nur die leute im land lauter geschrieen? das christentum wird von allen religionen grade hier beim standard sowohl von der redaktion als auch von den postern am heftigsten kritisiert ...
.. wohl viel mehr Menschen dagegen protestieren, und das ganze nicht mehr als "gottgegeben" ansehen!
Die AKP ist eine klerikale rechtspopulistische Partei, die die Türkei zum religiösen (Wahn-)Staat umbildet.
Was würde wohl in Österreich los sein, wenn sich Vatikan-Jünger, ÖVP und FPÖ zusammenschließen und versuchen, die Menschen in diese gemeinsame Richtung zu drücken?
rechtspopulistisch vs. religiös!!!
tut mir leid aber man sieht an ihrem posting, dass sie überhaubt keine ahnung haben.
islam kennt keine staatsgrenzen und auch keine rassen. im islam ist jeder mensch gleich. zudem wird die akp zum großen teil von den kurden gewählt. da stellt sich doch die frage, wie sie die akp mit rechts verbinden wollen, bzw. wie sie rechts mit islam verbinden wollen. irgentwie wiederspicht sich das. aber wir haben ja so einige pappnasen hier im forum die sich als experten ausgeben.
Religion ist Opium fürs Volk. Jaja, die Kummerln ... Die Menschen sollen doch keinen "Gott" anbeten sondern bitte den Staat und die Partei. Das Volk soll "gleich" sein, während die Partei natürlich gleicher ist.
Jeder soll gleich wenig haben. Das ist das Ziel des menschenverachtenden Kommunismus!
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