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Moskau - Schwule und Lesben dürfen in Moskau 100 Jahre lang bis zum Mai 2112 aus Sicherheitsgründen keine Homosexuellen-Parade abhalten. Das höchste Moskauer Gericht bestätigte ein entsprechendes Verbot, wie der Chef des russischen Homosexuellenverbandes, Nikolai Alexejew, am Donnerstag der Agentur Interfax sagte. Alexejew hatte im Vorjahr 102 Homosexuellen-Paraden für die kommenden 100 Jahren beantragt. Er will nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ziehen. BürgerrechtlerInnen kritisierten das Urteil als vorsintflutlich.
Die russische Hauptstadt hat noch nie eine Homosexuellen-Parade erlaubt. Polizeikräfte lösen die auch von Ultranationalisten und russisch-orthodoxen Christen abgelehnten Straßenfeiern immer wieder mit Gewalt auf. Landesweit verabschieden immer mehr Städte Verbote von "Homosexuellen-Propaganda". (APA, 8.6.2012)
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Er kann sich privat und in geschlossenen Räumen "ausleben".
Wie komme ich dazu mir solche Dummheiten ansehen zu müssen? Mich widert das an!
Hab einen Homo-Kellner in Leipzig gesehen. Seither ich mein diesbezüglicher Bedarf mehr als gedeckt.
Abnormal und peinlich, kann ich da nur sagen. Sorry!
Na, echt jetzt? Tatsächlich? Einen leibhaftigen homo-kellner?? Ka schmäh ned? Wirklich? Und dann auch noch in leipzig? Ja bist du narrisch! Einen homo(!)-kellner(!) in leipzig(!) zu sehen! Ich kann es kaum fassen. Sie müssen ja ein recht abenteuerliches, fast möchte ich schon sagen ausschweifendes leben führen!
Geh seiens doch so lieb, und berichten sie uns bitte mehr von dieser außergewöhnlichen begegnung.
Wenn sie wollen, könnt ich dann auch von meiner sichtung eines rothaarigen briefmarkensammlers in bielefeld berichten. Und dann hab ich einmal auch noch eine beamtin der zollkontrolle in colombo beobachtet, die war (glaub ich) vegetarierin! Tja, das leben spielt manchmal ganz schön verrückt, oder?
Ihre Sache.
Viele müssen Vieles ertragen, das sie abstösst. So ist das eben in einer freien Gesellschaft.
Viele finden Autos widerlich, andere hassen Bärte, oder Rothaarige, gerade in Ö haben viele mit dünklerer Haut ein Problem...
Eine freie Gesellschaft lässt aber alles zu, was Dritten nicht schadet.
Wenn also Lesben, Schwule usw. eine Parade abhalten wollen, einmal im Jahr, was ist da dabei?
Und wenn Sie es nicht sehen wollen, was völlig ok ist, dann gehen Sie eben nicht hin.
.
Sie sehen tagtäglich "homos" - und nicht nur in Leipzig:
kellner, hoteldirektoren, magistratsbedienstete, ärzte, lehrer, industriemanager, polizisten, opernsänger, finanzbeamte, taxifahrer, regisseure, verkäufer, banker, floristen, schlagersänger, fußballer, köche, schifahrer, baggerfahrer, krankenpfleger, landwirte, schauspieler, tischler, modedesigner, arbeitslose, wissenschafter, flugbegleiter, schriftsteller, sozialarbeiter, universitätsprofessoren, landschaftsgärtner, metzger, musiker, bestatter und automechaniker ...
nur merken Sie's nicht (zum glück für die anderen, denn sonst wären die ständig mit Ihren invektiven konfrontiert)
Aber es wird dir nicht aufgefallen sein, weil sie sich nicht von ihren Hetero-Kollegen unterschieden haben.
Vielleicht hast einfach ein persönliches Problem damit an Homosexualität erinnert zu werden, weil dir dieses Thema insgeheim sehr viel bedeutet und dein Ego in solchen Situationen voll von Schamgefühl ist.
Und dass Sie nach Sachsen fahren mussten, nur um einen schwulen Kellner zu sehen, wundert mich, ich kenne genügend Schwule in Oberösterreich. Wer weiß, vielleicht ist auch eines Ihrer Kinder oder Enkelkinder homosexuell. Und wahrscheinlich wissen Sie nichts davon, weil Ihre Kinder und Ihre Enkel von Ihrer Abneigung wissen ("Sag nix der Omi, das würde sie umbringen"). So werden Sie dann ausgeschlossen aus dem Leben ihrer Verwandten, weil Sie die Türe in Ihrem Herzen schon vor langer Zeit zu gemacht haben. Aber es gibt ja Hoffnung im Land.
Homosexuelle müssen das ganze Jahr über Heterosexuelle "Werbung" über sich ergehen lassen, in Bildern, Werbung, Filmen, Zeitungen und Magazinen. Überall.
Sie ertragen das. Warum auch nicht. Es ist die Welt der Mehrheit.
Aber warum sollen sie dann nicht einmal im Jahr ein Fest ihrer Andersartigkeit feiern - auch öffentlich?
Wo ist hier Ihre gegenseitige Rücksichtsnahme?
Und Moral und Anstand?
Das sind sehr relative Begriffe.
Die einen finden zB alles was zu sehr an Sexualität gemahnt unanständig, die anderen wiederum finden jedwede Bevormundung durch Dritte unanständig...
In einer pluralistischen Gesellschaft sollte beides Platz haben.
Das ist mein Ernst. Für jemanden den homosexuelle "anwidern" scheinen sie aber ziemlich interessiert zu sein. Immerhin schreiben sie Kommentare, lesen gezielt Berichte. Auch die Parade müssen sie sich nicht anschauen. Ich verstehe also nicht warum sie hier so etwas schreiben. Aber wahrscheinlichmsteckt doch mehr/ etwas anderes dahinter! Befassen sie sich damit... Viele Leute sagen erst, dass etwas schlecht ist, wenn sie subjektiv das gefühl haben , dass sie es eh nicht haben können.
sie wollen der Öffentlichkeit zeigen, dass Homoseuelle genauso einen Platz in der Gesellschaft haben und genauso Menschen sind und anderen Homosexuellen durch mediale Präsenz zeigen, dass es nicht abnormal, eklig und schämenswert ist, nicht heterosexuell zu sein.
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