"Die UEFA als Ober-Zuhälter"

Ansichtssache | 8. Juni 2012, 15:54
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/gleb garanich
Bild 1 von 5»

Die ukrainische Protestgruppe Femen stört seit einigen Wochen den öffentlichen Auftritt der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Unter dem Motto "Fuck Euro 2012" machen sie dem Europäischen Fußball- verband (UEFA) den Vorwurf, der "Ober-Zuhälter" zu sein.

Die Fußballforscherin Almut Sülzle erklärte nun in einem Interview mit der Zeitschrift "Malmoe", dass dieser Vorwurf haltlos sei, weil die UEFA an der Prostitution nicht verdiene, sondern im Gegenteil Verantwortung zeige, indem sie eine Studie in Auftrag gegeben habe. Sozialwissenschaft- lerinnen haben sich dabei den Diskurs um Prostitution und Menschenhandel im EM-Kontext angesehen.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 92
1 2 3
vorwürfe gegen ukraine - sex ohne verhütung

femen-aktivistinnen offenbar wurden offenbar verprügelt. in der ukraine gibt es die höchste aids-rate europas. die gebiete im südosten sind besonders stark betroffen. darunter vor allem die millionen-stadt Donezk, genau wie Odessa die HIV-hochburg. v.d. ca. 200.000 prost. praktizieren ca. 30 % ungeschützten geschlechtsverkehr, weil die männer kein kondom benutzen wollen. die situation sei mit der in thailand vergleichbar. verursacher sind die frauenbenutzer , denen auch die gesundheit der eigenen frauen zuhause egal ist...
http://www.spiegel.de/spiegel/s... 63532.html
http://www.focus.de/gesundhei... 762149.htm

wann kommt eigtl. mal

ein beitrag der aufzeigt, dass die femen eine künstliche, von EU geldern erschaffene, organisation ist in der nicht feministinnen, sondern bezahlte models vor den kameras posieren?

aber dafür müsste man ja etwas recherchieren und nicht bloß abschreiben. schon klar, dass das für journalisten mühsam ist.

immer wieder dasselbe

wann wird man endlich gegen die MENSCHENHÄNDLER und ZUHÄLTER vorgehen????
allein dieser beruf sollte schon grund für eine mehrjährige haftstrafe sein.

gegen die puffbesucher vorzugehen ist aber immer noch sinnvoller als das, was bei uns meistens passiert - die einzigen, gegen die man vorgeht, sind die prostitierten selbst.
d.h. die opfer werden auch noch von der polizei und justiz schikaniert.

und menschenhändler laufen lachend aus dem gerichtssaal selbst bei nachgwiesener schuld wie vor 2 monaten bei einem prozess in wien wo sogar eine geistig behinderte zur massenvergewaltigung gezwungen wurde (gab mehrere berichte in den medien)

lusitg zu lesen,

denn sie gehen immer davon aus, dass fauen zur prostitution gezwungen werden. was völlig falsch ist.

des weiteren nehmen sie diesen frauen ihr recht auf selbstbestimmung (freie berufswahl) u meinen gleichzeitig, dass sie die gute sind, die die freiheit von frauen vertreten.

ein bischen mehr bildung statt gegacker, bitte schön.

meine aussage sagt in keinest weise, daß es nicht auch einige frauen gibt, die dies freiwillig tun

aber die arbeiten kaum in den bordellen - denn mit dem freiwillig ist es ziemlich schnell vorbei, wenn sie mit jedem angsoffenen gewalttätigen proleten sex haben muß dem es völlig egal ist, ob es der frau weh tut oder nicht oder dem es sogar gefällt wenn sie schmerzen hat.
ich habe schon viele leute getroffen mit denen fühle ich mich schon unwohl,aufgrund ihres verhaltens,wenn sie im gleichen raum wie ich sind.brodelnde vulkane.

heimprostituierte, die sich die freier selbst aussuchen können und auch abweisen, wenn er ihnen nicht passt - da gibt es sicher viele die es wegen des geldes freiwillig machen.

die UEFA ist sicherlich kritisierenswert,

(aber es finden sich genügend Staaten, die für das Einmalevent nicht nachnutzbare Stadien bauen), aber diese Schlagzeile ist einfach Schwachsinn und wäre der Artikel nicht so kurz, hätt ich ihn auch gar nicht ganz gelesen...

Für Geld den eigenen Kôrper verkaufen find ich wirklich ekelhaft. Und dazu auch noch Männer verführen, die Familienersparnisse auszugeben. Unter jeder Sau.

... köstlich. Die ganz feine Klinge.

Bewusstseinswandel können auch Männer begreifen

Wunderbar! Wir brauchen einen Bewusstseinswandel zur menschlichen Handelsware Frau. Die Frauen protestieren gegen Sextourismus, Prostitution jetzt auch in Hamburg gegen die patriarchale Logik `Die Frau als Ware, auf die jedermann zurückgreifen und sich bedienen kann. Sie sagen: Wir wollen , dass die Verantwortung nicht auf Frauen geschoben wird, sondern dass der Kunde kriminalisiert wird. Männer betrachten Frauen als Handels-Ware , die verkauft werden kann, verkauft werden darf und schließlich auch verkauft werden muss.
http://www.abendblatt.de/hamburg/h... rbahn.html

F'ck Euro 2012!

Diese Fussballverbände kümmern die Menschenrechte überhaupt nicht. In den undemokratischsten Ländern (Ukraine, Qatar) wird dieses Brot & Spiele Konzept umgesetzt. Und Frauenrechte sind diesen grölenden Kerlen ein Fremdwort! Hauptsache der Rubel rollt.

Vielleicht rekrutieren sich die Funktionäre dieser Fussballverbände ja auch aus ehemaligen Spielern? Will man eine eine dumme, völlig bedeutungslose Ansage mit einer Kamera aufnehmen, fragt man einen Fussballspieler "Wie war denn das Fussballspiel?".

kinder seids mir nicht bös aber

1) kann man prostitution nicht abschaffen.
2) was für ein interesse soll die uefa an prostitution haben?
3) fahren die leute schon wegen dem fußball zur euro. ins puff kann mann in england, holland, frankreich, deutschland auch gehen. macht also auch rational keinen sinn.
4) haben sich die sorgen bisher noch überall als grundlos erwiesen. auch bei uns vor 4 jahren waren.

1) kann man prostitution nicht abschaffen.

Auf keinen Fall! Wie sollten unsere StudentInnen sonst die Studiengebühr bezahlen?
Der Stolz des österreichischen Vaters spiegelt sich in "Mein Kind ist selbsterhaltungsfähig und auf vielen 'sozialen' Internetplattformen aktiv! Für den Burschenkumpel nur das Feinste, aus der hauseigenen Produktion" :)

natürlich fahren die leute wegen dem fußball zur euro

aber der prozentuelle anteil an puffbesuchern ist darunter genauso groß wie in der restbevölkerung.

d.h.treffen sich, aus welchem grund auch immer, viel leute in einer gegend wollen auch mehr eine prostituierte besuchen - einfach weil mehr menschen anwesend sind.
und bei der euro sind mehr menschen anwesend als ohne euro. ganz einfache mathematik

Du kapierst die Zusammenhänge gar nicht, oder?

Es gibt mehr als Schwarz & Weiss!

nein, den zusammenhang uefa-prostitution versteh ich wirklich nicht.

es geht wohl eher darum aufmerksamkeit für ein in weuropa vernachlässigtes thema zu generieren, wozu die em als vehikel dient. dann ist das natürlich ein probates mittel.

sollte mir ein aspekt verborgen geblieben sein, bitte ich um aufklärung.

Sehr richtig, die EM dient als Vehikel.

Einfach PR technisch akzeptieren, in einer pluralistischen Gesellschaft gibt es Kaschperln (und -innen) für wohl jede Sache...

superclever

erklären die damen den ex-prostituierten dann auch wie sie künftig geld verdienen können?

Diese Idee geht wohl nur gegen jene die das freiwilig machen, Zwangsprostitution wird das nicht verhindern. Etwas zu kurz gedacht

völlige Kriminalisierung per Verbot

bringt keinem etwas; das sollte man aus der Idiotie im Bereich Drogen schon gemerkt haben.

:O)

freier sind wohl keine SÜCHTIGEN!

selbstverständlich gehört freierei bestraft.
alleine schon, um ein zeichen zu setzen.

was für eine form von zivilisation ist das, in der sich eine gesellschaft frauen hält, die jederzeit für jedermann verfügbar sind, weil mann findet, er braucht das halt ...

"freier sind wohl keine SÜCHTIGEN!"

Falsch!
http://de.wikipedia.org/wiki/Hype... lit%C3%A4t

Und ebenso wie bei Drogensüchtigen muß der Bedarf eben "erkauft" werden, es sei denn, es finden sich genügend Frauen, die den Bedarf gratis decken.

Auch im Drogenhandel gibt es viele Verbrechen und Opfer, aber da wird nicht der "Endverbraucher" am stärksten kriminalisiert, weil man findet er braucht das halt ...

Wo also sehen Sie da genau den Unterschied?

Ich denke er wollte schon auf freiwillige Prostitution hinaus. Daran finde ich persönlich nichts schreckliches. Es besteht halt die Frage der Machbarkeit.

Freiwillig prostituieren sich die wenigsten. Gezwungenermaßen aus der Not heraus, das gilt auch für diejenigen, die den Menschenhändlern in die Hände fallen. Das Prost.-Milieu ist stark kriminalisiert durch bandenmässige Zuhälterei, u.a. der Bordellbesitzer, die immenses Geld an der Prostitution verdienen und die von der Ware Frau gut leben. Es müssen u.a. Ausstiegsmöglichkeiten geschaffen und die soziale Not beendet werden. Oder ist es jedem, der in Armut lebt zuzumuten, seinen Körper zu verkaufen, weil andere Freude daran empfinden? Vor allem sollte die männl. Kundschaft ihr Verhalten ändern, denn sie sind es, die das kriminalisierte Sex-Milieu mit unterstützen.

und woher bezeihen sie denn

ihren schatz an falschheiten und medienpropaganda?

im übrigen werde ich auch aus wirtschaftlicher not gezwungen jd tag ins büro zu gehen. wer schützt mich davor? gibts dagegen auch propaganda aus EU geldern (wie die femen)?

ach sie werden gezwungen ins buero zu gehen, warum nicht auf den strich, ist doch nach ihrem bekunden eine gute alternative fuer sozial schwache .... der unterschied zu ihrer bueroarbeit ist, dass sie ihr chef nicht einfach sexuell penetrieren kann aus der not heraus - das waere dann eine sexualisierte straftat - maenner bezahlen, um frauen dinge anzutun, die zweifelsfrei als gewalt verstanden wuerden , wenn sie in einer
nichtsexualisierten situation vorkaemen. wenn maenner diese dinge tun , ohne zu bezahlen, nennt man es gewalt/S.Jeffreys

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 92
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.