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Tel Aviv - Zehntausende Menschen haben sich am Freitag in Tel Aviv an der größten Homosexuellenparade des Nahen Ostens beteiligt. Schwule, Lesben und viele Schaulustige zogen bei hochsommerlichen Temperaturen von der Innenstadt in Richtung Mittelmeerstrand. Die Polizei schätzte die Zahl der TeilnehmerInnen auf etwa 30.000.
Die zum Teil nur spärlich bekleideten TeilnehmerInnen tanzten zu lauter Techno-Musik von Lastwagen, die sich im Schneckentempo durch die Menge schoben. Hunderte PolizistInnen waren im Einsatz, wie der Sprecher der israelischen Polizei, Mickey Rosenfeld, sagte. Es habe aber keine Zwischenfälle gegeben und auch keine Warnungen, dass strengreligiöse Juden die Parade stören wollten. Als einzigem Land im Nahen Osten gilt in Israel seit 2001 ein Antidiskriminierungsgesetz. (APA, 8.6.2012)
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