Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Riad - Saudiarabische Frauenrechtlerinnen lassen in ihrem Kampf gegen das Fahrverbot für Frauen nicht locker. Rund ein Jahr nach ihrem weitgehend gescheiterten Versuch, ihre Geschlechtsgenossinnen hinter das Lenkrad zu bekommen, baten sie König Abdullah am Mittwoch in einer Online-Petition, das Fahrverbot zumindest in Ausnahmefällen aufzuheben. Frauen im Besitz eines ausländischen Führerscheins soll es demnach erlaubt sein, sich hinter das Steuer zu setzen, "wenn es notwendig ist". Gleichzeitig baten sie in ihrer Petition um die Zulassung von Fahrschulen für Frauen.
Auch Manal al-Sherif unter Unterzeichnerinnen
"Wir wollen nicht gegen geltende Gesetze verstoßen", heißt es in der Petition an den Monarchen weiter. "Wir wollen lediglich, dass uns wie allen anderen Frauen weltweit das uns zustehende Recht gewährt wird, Auto zu fahren." Bis Mittag hatten rund 600 Menschen die Petition unterzeichnet. Unter ihnen war auch Manal al-Sherif, die im vergangenen Jahr für mehrere Tage ins Gefängnis musste, nachdem sie auf YouTube ein Video von sich am Steuer veröffentlicht hatte. Der Versuch, aus Protest einen "Tag des Autofahrens" auszurufen, scheiterte im vergangenen Juni vor allem an der massiven Einschüchterung aufmüpfiger Frauen.
Das ultrakonservative Königreich ist das einzige Land der Welt, in dem Frauen das Autofahren verboten ist. Frauenrechtlerinnen argumentieren, dass es in Saudi-Arabien kein Gesetz gibt, das Frauen das Fahren verbietet, sondern lediglich eine Fatwa. (APA, 13.6.2012)
Prinz Talal unterstützt weiterhin Bemühungen, saudischen Frauen das Autofahren zu erlauben
"Das passiert, wenn Frauen Autofahren dürfen": Prostitution, Pornografie, Homosexualität und hohe Scheidungsraten
Prinzessin Amira al-Tawil kämpft gegen das Fahrverbot - Sie ist nicht die einzige "Frauen ans Steuer"-Aktivistin im Königshaus
Via Twitter wurde mitgeteilt, dass es keine Peitschenhiebe für Shaima Ghassaniya geben wird - Sie hat sich dem Fahrverbot für Frauen widersetzt
US-Außenministerin Clinton unterstützt nun offizielle die Protestbewegung in Saudi-Arabien
Frau aus der saudischen Metropole Jeddah durchbrach mit einer Einzelaktion das weltweit einzigartige Fahrverbot
Der 17. Juni sollte in Saudi-Arabien der "Women2Drive"-Tag werden, aber nur wenige Dutzend Frauen durchbrachen das Fahrverbot im Königreich, das von Hardlinern islamisch begründet wird
Auf abgelegenem Gelände am Steuer erwischt: Die fünf Frauen wurden in Obhut männlicher Verwandter übergeben
Petition zur Enthaftung der Aktivistin von über 3.000 Menschen unterzeichnet - Anwalt hofft auf Abschluss der Causa
Einer Kampagne will Männer motivieren, Frauen zu schlagen, die sich dem Fahrverbot widersetzen
Kampagne gegen Frauenfahrverbot nimmt Fahrt auf: Über 600 Menschen unterschrieben Petition nach Inhaftierung der "Rosa Parks von Saudi-Arabien"
Am 17. Juni forderten Saudiaraberinnen das versteinerte System heraus: Indem sie autofahren, demonstrieren sie gegen das geistlich initiierte Fahrverbot
Obwohl Frauen in Saudi Arabien nicht Auto fahren dürfen, sollen sie angeblich an 50% der Verkehrsunfälle schuld sein!
Wie das geht? Angeblich nerven die Mitfahrerinnen die armen Fahrer so sehr, dass diese total genervt sind und deshalb nicht mehr ausreichend auf den Verkehr achten können.
es gibt nichts, was es nicht gibt - unglaublich, was sich saudische männer so alles einfallen lassen, um frauen daran zu hindern, sich `fort-zu-bewegen`: wenn frauen auto fahren, gibt es mehr homosexualität; gewarnt wurde von prof. subhis , es würde in 10 jahren keine jungfrauen mehr geben, wenn man d. weibl. geschlecht a.d. strassenverkehr zulasse. anstieg d. prostitution, pornografie, homosexualität, höhere scheidungsrate. e.saudi-arab. aktivistin sagte `kamal subhis aktuelles gutachten sei total geisteskrank`. sicherlich Er auch. kein recht auf freie bewegung im patriarchat - ein schwerer kampf d. frauenrechte
http://www.spiegel.de/panorama/... 01461.html
Warum eigentlich der doppelte Artikel?
http://derstandard.at/133855951... rbot-mobil
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.