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Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek spricht sich für die Einführung einer Frauenquote für die Qualifizierungsstellen an den Universitäten aus. "Hier geht es darum, wer beim Einschlagen einer wissenschaftlichen Laufbahn als förderungswürdig betrachtet wird", erklärte die Ministerin. Heinisch-Hosek eröffnete am Dienstagabend die Verleihung des Johanna-Dohnal-Förderpreises 2012 und kündigte dabei an, mit Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle über ihren Vorschlag sprechen zu wollen. Die ÖH begrüßte am Mittwoch in einer Aussendung den Quoten-Vorschlag.
Startbasis für wissenschaftliche Karrieren
Im Bereich der allgemeinen Quote in den Gremien der Universitäten habe man bereits Fortschritte erzielt, so Heinisch-Hosek. "Aber vielleicht schaffen wir auch in diesem Bereich einen weiteren Schritt, Frauen durch die 'leaky pipeline' durchzubekommen", schlug die Frauenministerin vor, eine Quote auch für die Laufbahnstellen des wissenschaftlichen Nachwuchs einzuführen. "Qualifizierungsstellen" sind eine Art Startbasis für wissenschaftliche Karrieren: Wer eine solche erhält, kann bei positiver Evaluierung nach einigen Jahren auf eine Dauerstelle wechseln. Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) begrüßt den Quoten-Vorschlag, fordert aber weitere Maßnahmen zur Frauenförderung. So sei etwa die Abschaffung der Habilitation "längst überfällig", hieß es in einer Aussendung. (APA, 13.6.2012)
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Was für eine verheuchelte Politik! Dank der Einführung der Praxis, dass junge Wissenschaftler/innen auf Unis alle 3 Jahre ihre Koffer packen und woanders einen Job annehmen sollen, werden Frauen MASSIVST diskriminiert. Frauen dürfen sich entscheiden für Kind, Mann oder Karriere. Entscheiden sie sich für Kind oder gar Mann, kann sie die Karriere und damit ihr Studium vergessen! Sie darf alle 3 J. hunderte km weit woanders einen Job annehmen (wohin kein Mann folgen würde) und das Kind alle 3 Jahre woanders einschulen (?).
Entscheidet sich frau für Kind, dann muss sie ohnehin zeitlich die Karriere vernachlässigen; bei einem Mann ist das nie der Fall. Fazit: Patriarchale Gesellschaft macht patriarchale Gesetze die Männer überall begünstigen!
"Hier geht es darum, wer beim Einschlagen einer wissenschaftlichen Laufbahn als förderungswürdig betrachtet wird"
noch deutlicher kann sie gar nicht sagen, dass männer sich aus allen bereichen, die ihr nicht zu gesicht stehen, einfach nur schleichen sollen.
quoten hier, quoten da und die welt wird ein stückerl besser. die billa-kassiererin frohlockt bereits.
und die abschaffung der habil als weitere maßnahme zur frauenförderung zu sehen, ist auch entlarvend. ein weiterer schritt zur förderung der frauen im wissenschaftlichen bereich wäre die abschaffung der dissertation für weibliche dissertanten. auch die diplomarbeit dient nur dem patriarchat und ist strikt abzulehnen.
Die Amerikanisierung von Bildung und Studien (zum Nachteil von Bildung und Studium) zeigt sich ja in der Umbenennung der Abschlüsse, der Abschaffung der Habilitation, dem Wunsch Ganztagsschulen+ NMS für alle mit billigen nicht-universitären Lehrern zwangseinzuführen und Bildung weil kostenintensiv zu verwässern (obwohl die USA dabei Analphabeten heranzüchtet) u.v.m.
Gute Bildung (an Privatschulen), gute Universitäten (Elite-Unis) und gute Jobs nur noch für Finanzeliten, am besten noch mit männlichen Netzwerken zur Karriere. Der Pöbel soll gefälligst als Sklave arbeiten und benötigt keine gute Bildung!
Anm.: DANKE SPÖ, für soviel Beihilfe zugunsten der Oberschicht!
Wie wäre es mit wieder LESEN, Rechnen u. Schreiben als Hauptfächer der VS?
So tickt also unsere Frauenministerin. Und die ÖH spielt auch noch mit, die disqualifizieren sich auch laufend selber und sind nicht mehr ernst zu nehmen. Wem soll bitte ein Abschaffen der Habilitation helfen?
Da kann man nurmehr den Kopf schütteln.
Da die Rahmenbedingungen für all diese höheren Jobs derartig maskulin ausgerichtet und frauenfeindlich sind, gibt es trotz 50:50 Abschlüsse m+f kaum geeignete Bewerberinnen!
Außer Nonnen ohne Kinder, Männer (Familie) kann sie wohl keiner annehmen, dazu müsste die Bewerberin alle 3 Jahre in andere Bundesländer umziehen. Aber offenbar findet H.-H. ja befristete Partnerschaften und Kinderlosigkeit bei Frauen ganz okay. (Nach Kindern wieder wissenschaftlich als Assistentin einzusteigen ist so gut wie UNMÖGLICH.)
Daher ist die Forderung nach Frauenquote allein als Maßnahme strutzdämlich.
Das heißt, wenn 4 Plätze vergeben werden, davon drei Männer förderungswürdig wären, nimmt trotzdem eine dümmere Frau, nur damit die Quote erfüllt wird? Die HH hat ihren Job offensichtlich selbst einer Quote zu verdanken. Was kommt als nächstes? Parität zwischen blond und brünett, groß und klein? Und warum gibts keine Inskriptionsquoten? 50% Frauen, 50% Männer?
Nein, das heißt es gerade nicht. Eine Quotenregelung heißt, dass *bei gleicher Eignung* eine weibliche Kandidatin bevorzugt wird, bis eben eine gewisse Quote erfüllt ist. Damit wird niemals eine dümmere Frau eine Stelle bekommen, sondern höchstens eine Frau, die genauso intelligent ist wie der beste männliche Bewerber. Männer haben nach wie vor eine Chance, weiterzukommen: Sie müssen einfach besser sein. Kann ja ned so schwer sein, oder?
So wie es die BMin haben will, sollen jeweils Stellen in einem bestimmten Geschlechterverhältnis ausgeschrieben werden. Bei 4 ausgeschriebenen Stellen und 50:50 würde das heißen, das bei drei hochqualifizierten Frauen und 2 dummen Männern die zwei dummen in jedem Fall eine Stelle bekommen (und umgekehrt)!!
Ok, das ist dann in der Tat was anderes. Die Gefahr, dass Dumme oder Minderqualifizierte eine Stelle bekommen, sehe ich trotzdem nur geringfügig gegeben, denn erstens kommen auf eine Laufbahnstelle oft mehrere hundert Bewerbungen, und unter denen sollte ja wohl eine zu finden sein, die gut ist. Zweitens besteht ja, wenn nicht, auch meistens keine Pflicht, die Stelle zu besetzen.
Und die Abschaffung der Habilitation als Frauenförderung zu verkaufen ist eigentlich diskriminierend. Das heißt doch so viel wie, die Hab. stellt eine Hürde für Frauen dar, die im wissenschaftlichen Bereich arbeiten wollen.
Nein, das Ministerium hat einfach nach Ami-Vorbild den PhD eingeführt und das Doktorat abgeschaft, und der PhD ist ja bereits in die Forschungen des Instituts eingebunden (sprich: ohne Assistentenstelle kein Doktorat mehr...!)
Hauptsache billig und alles den Amis nachäffen!
...ganz genau, dass "gleiche eignung" in den seltensten fällen eine objektive sache ist...die institute können sich einen riesen ärger einhandeln, wenn sie nicht die frau nehmen (ausser sie ist wirklich sowas von eindeutig nicht geeignet)...da kann ich mir schon vorstellen, dass manche lieber die frau einstellen, nur damit sie keinen ärger bekommen...respekt vor den leuten an der med uni ibk die sich davon nicht einschüchtern haben lassen und dann auch vor gericht recht bekommen haben (und damit diese unannehmlichkeiten auf sich genommen haben)
"Damit wird niemals eine dümmere Frau eine Stelle bekommen, sondern höchstens eine Frau, die genauso intelligent ist wie der beste männliche Bewerber."
Es sei denn man macht den Umweg, gewisse Stellen nur für Frauen zu finanzieren.
"Männer haben nach wie vor eine Chance, weiterzukommen"
Nein, an den Stellen nicht, da ist das "richtige" Geschlecht schon auch mal vorgegeben. Ein Weiterkommen für Männer geht dann nur über andere "normale" Stellen!
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