Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Der Arbeitsmarkt in Österreich läuft trotz Euro-Krise weiter gut, allerdings wird es für Frauen schwieriger Vollzeitjobs zu finden. Insgesamt hat die Zahl der Teilzeitjobs seit dem Krisenjahr 2009 erheblich zugenommen.
Im 1. Quartal 2012 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Jahresvergleich um 47.400 Personen an. Insgesamt waren damit zu Jahresbeginn 4.119.200 Personen arbeitend und 184.400 arbeitslos. Die Zahl der unselbstständig Erwerbstätigen verzeichnete ein Plus von 62.900, bei Selbstständigen/Mithelfenden gingen jedoch 15.500 Jobs verloren. Die Arbeitslosenquote (4,3 Prozent) befand sich in den ersten drei Monaten 2012 unter dem Vorjahresniveau (4,6 Prozent). Allerdings gab es im 1. Quartal 2012 um 10.700 weniger offene Stellen als im selben Quartal des Vorjahres (2012: 72.600; 2011: 83.300).
Der Vorquartalsvergleich zeigt einen Rückgang der Erwerbstätigen (minus 42.700, davon Männer minus 51.600, Frauen plus 8.900), während die Zahl der Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote nahezu unverändert blieben. Die Anzahl der offenen Stellen stieg zum Vorquartal leicht an (plus 7.400).
Plus betrifft hauptsächlich Teilzeit
Der Beschäftigungszuwachs insgesamt (+47.400) teilte sich auf Frauen (+24.600) und Männer (+22.800) annähernd gleichmäßig auf. Allerdings war das Plus hauptsächlich auf Teilzeit (+40.600, davon Frauen 25.600) gerichtet, bei Vollzeit fiel der Zuwachs in diesem Quartal eher schwach aus (+6.800) und betraf nur Männer, teilte die Statistik Austria am Donnerstag in einer Aussendung mit. Teilzeitjobs wurden vor allem in den Sparten "Erziehung und Unterricht", "öffentliche Verwaltung" und "Handel" häufiger gezählt.
Ein Vergleich der heurigen Arbeitsmarktsituation mit der Situation vor dem Krisenjahr 2009 zeigt, dass es im aktuellen Quartal um 103.200 mehr Erwerbstätige gibt als noch im ersten Quartal 2008. Allerdings liegt die Zahl der Vollzeiterwerbstätigen um 37.300 unter jener von 2008, und die Zahl der Teilzeiterwerbstätigen ist um 140.500 höher. Der Zuwachs bei den Erwerbstätigen konzentrierte sich auf Unselbstständige. Insgesamt gingen gleich viele Vollzeitjobs bei Frauen wie bei Männern verloren. Vom Teilzeitzuwachs waren zu 70 Prozent Frauen betroffen. (APA, 14.6.2012)
82 Prozent der über 50-jährigen ModeratorInnen in großen Rundfunkstationen in Großbritannien sind Männer
Ulrike Halbritter arbeitete viele Jahre in der Filmbranche, bevor sie im Coaching ihren Traumjob fand. Heute macht sie Menschen unabhängiger
Die deutsche Bundeskanzlerin lud rund 100 Spitzenmanagerinnen ins Kanzleramt, um über Frauenquoten und Berufschancen zu diskutieren - Opposition spricht von Wahlkampfmanöver
Kostenbeteiligung an Produktionstätten macht Arbeitsplätze sicherer - Regierung kündigt höheren Mindestlohn an
Die künftige Ex-Frau von Arnold Schwarzenegger will sich besonders um Frauen-Themen kümmern
Weil der Großteil der Belegschaft bereits zu Hause war, starben "nur" acht Personen - Nach Fabrikseinsturz: Anzahl der Toten auf mehr als 1.000 revidiert
Polizei setzt Tränengas gegen DemonstrantInnen ein - Internationale Handelsketten sagen Opfern Entschädigung zu
Studie: Berufsunterbrechung bringt strukturelle Nachteile - Informationswoche vom 15. bis 19. April
Das abz*austria erweitert das Angebot mit dem Frauenberufszentrum - In Kooperation mit AMS und Stadt Wien fließen 1,4 Millionen Euro
Bericht der ILO: 600.000 Menschen in Ländern des Nahen Ostens als Opfer von Zwangsarbeit
Höchsten Anteil hat Chemieunternehmen Henkel mit 30,4 Prozent Frauenanteil
Hartz-IV ist für Inge Hannemann der Gipfel eines seelenlosen Systems. Die Deutsche wagt den Kampf gegen Strafen, Ein-Euro-Jobs und ihren Arbeitgeber
19.500 Menschen waren 2012 in Karenz, darunter 60 Prozent Frauen - Ab Juli werden Voraussetzungen verschärft
Die gesetzlichen Vorgaben werden überwiegend erfüllt, bringt aber nicht den erhofften Effekt - Im Mai neue Gespräche der Sozialpartner
Wegen niedriger Einkommen betrifft dies zu 86 Prozent Frauen - AK fordert Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens
Fragen nach Familienplanung und Rauchgewohnheiten sind tabu, jene nach Erkrankungen nicht immer
Mädchen mit technischer Ausbildung bleiben oft nicht in Berufsfeld - Expertinnen fordern Masterplan gegen alte Denkmuster
Programm mit neuen Daten aktualisiert und ab Dienstag als App erhältlich
Eine deutsche Initiative fordert Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich - Hierzulande sehen PolitikerInnen andere Prioritäten beim Thema Arbeit
Immer noch fast 90 Prozent Männer auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene
Textildiskonter engagiert sich laut Clean-Clothes-Kampagne zu wenig für Sicherheitsstandards in seinen Zuliefererfirmen
Julia Pierson wird an der Spitze für den Schutz des US-Präsidenten Barack Obama zuständig sein
Neue Erkenntnisse in Sachen Führungsqualitäten: Weil Chefinnen eher faire Entscheidungen treffen können, stehen auch ihre Unternehmen besser da
Fünf AktivistInnen wurden vorübergehend festgenommen - Die Streikenden forderten die Wiedereinstellung 41 entlassener ArbeiterInnen
Der Heiratszwang für Mädchen hat zu neuen ausbeuterischen Arbeitsmodellen geführt - Das "Sumangali-Scheme" wirkt vor allem in Indiens Baumwollindustrie
"Der Beschäftigungszuwachs insgesamt teilte sich auf Frauen und Männer annähernd gleichmäßig auf. Allerdings war das Plus hauptsächlich auf Teilzeit gerichtet, bei Vollzeit fiel der Zuwachs in diesem Quartal eher schwach aus und betraf nur Männer"
und diestandard macht daraus:
"Frauen finden schwerer einen Vollzeitjob"
nur wurde ja gar nicht erhobe, ob die teilzeitler überhaupt etwas anders, nämlich einen vollzeitjob, haben wollten und gesucht haben!
die überschrift ist somit wieder mal reine spekulation, suggeriert aber so schön eine diskriminierung von frauen...
schreiben hier eigentlich nur dilettantinnen, die von journalistischer sorgfaltspflicht (z.b. trennung zwischen bericht und kommentar) noch nie etwas gehört haben?
Das ist leider ein generelles Problem. Diese sehr eigenwillige und völlig unbelegte Textinterpretation der APA wird von anderen Medien völlig unreflektiert übernommen:
http://diepresse.com/home/wirt... hresbeginn
http://money.oe24.at/Topbusine... n/69130561
Hier das ideologisch noch nicht gefärbte Datenmaterial:
http://www.statistik.at/web_de/pr... sse/064954
Richtig!
Ich kenne sogar Frauen, die um einen Teilzeitjob angesucht haben, denen aber ein Vollzeitjob angeboten wurde, und die das eher nicht wollten, dann abgesagt haben!!!
Umgekehrt können diese Frauen unmöglich über das AMS einen Job bekommen haben, weil die keine Teilzeitjobs vermitteln. Zumindest nicht ohne Probleme. Man erhält ein paar Katastrophengeschichten, wird auf die eigene Verarmung und Existenzvernichtung vorbereitet, und man könne den Teilzeitwunsch nur wenige Wochen berücksichtigen. Besteht man danach noch drauf, gibts Sperrung.
Versucht es mal. Ist abenteuerlich.
Eine genaue Analyse wäre notwendig, ehe man irgendwelche Schlüsse aus den veröffentlichten statistischen Zahlen zieht.
Viele Frauen wollen aus familiären Gründen nicht Vollzeit arbeiten und suchen nur einen Teilzeitjob.
Es sollte daher auch untersucht werden, wie viele der Teilzeit arbeitenden Menschen lieber einen Vollzeitjob hätten und diesen nicht bekommen haben und wie viele von vornherein nur einen Teilzeitjob wollten.
"Der Vorquartalsvergleich zeigt einen Rückgang der Erwerbstätigen (minus 42.700, davon Männer minus 51.600, Frauen plus 8.900),"
Bei diesen Zahlen hätte man natürlich auch mit "Männer verlieren ihren Job an Frauen" titeln können. Aber dann könnte man sich ja nicht als Opfer aufspielen und Quoten fordern.
vll helfen aufklärungsvideos im stile von:
http://www.youtube.com/watch?fea... zZsKdJYR-A
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.