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Triumph-Filiale am Graben in Wien.
Wien - Der Dessouskonzern Triumph kämpft in Europa mit starken Absatzeinbußen und lässt daher ab Juli Hunderte Näherinnen in Österreich kurzarbeiten, ist in der Freitagausgabe von "Der Standard" zu lesen.
Insgesamt beschäftigt das Unternehmen in der Alpenrepublik 1.600 MitarbeiterInnen, 500 davon, überwiegend Frauen, nähen Lingerie für die Marken Triumph, Sloggi und Valisere. Die Kurzarbeit soll bis Jahresende dauern. Betroffen sind laut Bericht die Betriebe in Oberwart, Oberpullendorf und Aspang. Triumph ist in den strukturschwachen Regionen einer der größten Arbeitgeber.
"Unter vielen Beschäftigten geht die Angst vor einer Schließung der Fabriken um", heißt es in dem Bericht. Auch 2010, als der Standort Hartberg aufgegeben worden sei, habe es zuvor für alle Produktionsmitarbeiter Kurzarbeit gegeben.
Ziel sei heute, die bestehenden Arbeitsplätze und Fertigungen zu halten, erklärt Axel Dreher, Österreich-Geschäfsführer von Triumph. Keiner wisse aber, wie lang sich die Probleme auf dem Markt hinzögen und ob irgendwann über eine weitere Strukturanpassung geredet werden müsse. (APA, 15.6.2012)
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Undas in der frauenrubrik:
Da steht "überwiegend Frauen" und nicht nur Frauen und trotzdem wird nur von Näherinnen gesprochen anstatt von NäherInnen"
Liebe fem-Redaktion: wie soll euch da auch nur irgendjemand ein Fem-Thema abkaufen bzw. die Entfesselung der Frau stattfinden wenn eure eigenen Forderungen nicht von euch selbst umgesetzt werden!?
meine damalige freundin war wegen einer recherche für ihre diplomarbeit dort und ich war mit (ich hab mir das vollautomatisch arbeitende lager angesehen-wirklich interessant).
was ich dort gesehen habe waren große hallen mit näherinnen mit ca. 2m platz tisch an tisch - ich habe davor und dannach niemals mehr einen haufen menschen gesehen mit so ausdruckslosen, freudlosen, deprimierten und hoffnungslosen gesichtsausdruck.
ich war schockiert und hab mir gedacht:"hoffentlich werde ich niemals so eine arbeit machen müssen"....
ändern kann ich daran auch nichts-leider.
Was meint ein Manager, wenn Aussagen dieser Art aus seinem Munde kommen?
Das bedeutet im Grunde: "Ich und das Management haben versagt und die Eurokrise/Finanzkrise kommt uns als Rechtfertigung gerade recht. Wir versuchen nun, uns so lange wie möglich in Position zu halten und so viel Geld wie möglich zu kumulieren."
Die bekannte Spirale nach unten ist damit für die Mitarbeiterinnen in Gang gesetzt.
Wenn keiner mehr was kauft, was aufgrund zu hoher Produktionskosten in europäischen Hochlohnländern bedingt ist, kann der beste Manager nix mehr machen! Ausser man zwingt unsere reichen Bürger, europäische Qualität anstelle von chinesischem Ramsch zu kaufen. Wie geht's weiter.....
zb. indem man firmen, die nicht in der EU produzieren, mit sehr hohen steuern belasten würde bzw. einfuhrzölle auf gewisse außereuropäische artikel einführen würde.
dann gäbs halt beim kik keine hose mehr um 5,90 die von 7-jährigen kindern in burma genäht werden, weil die dann auch 40 € kosten würde...
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