Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Augsburg - Um die Rechte einer lesbischen Pädagogin in einem katholischen Kindergarten geht es am kommenden Dienstag vor dem Augsburger Verwaltungsgericht. Obwohl sie in Elternzeit ist, will der katholische Arbeitgeber die 39-Jährige aus dem Landkreis Neu-Ulm wegen ihrer sexuellen Identität entlassen. Doch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt weigert sich, der Kündigung zuzustimmen.
Deshalb zog die Pfarrkirchenstiftung vor Gericht. "Aus Sicht der Diözese handelt es sich um einen so schwerwiegenden Verstoß gegen die Loyalitätspflicht eines Mitarbeiters, dass eine Kündigung keinen Aufschub duldet", sagt Bistumssprecher Markus Kremser. Hintergrund: Homosexualität verstößt gegen die Moralvorstellungen der katholischen Kirche. (APA, 15.6.2012)
Scheidender Soziallandesrat gab Weisung aus - Bisher war dies nur in Wien, Tirol, Oberösterreich und der Steiermark möglich
Kabinett vertagte Diskussion über gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften
Bürgerinitiative will Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Verfassung verankern lassen
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
Am Freitag beginnt in Dublin die schwul-lesbische Fußball-EM - 32 Mannschaften mit rund 400 TeilnehmerInnen treten an
Betrifft rund 34.000 lesbische und schwule Lebenspartnerschaften
Außerdem bis zu drei Jahre für "Gotteslästerer" - KritikerInnen sprechen von "Schritt zurück ins Mittelalter"
Marco Schreuder und Lisa Rücker zu BundessprecherInnen der lesbisch-schwulen Teilorganisation gewählt - Schreuder: Eingetragene Partnerschaft reicht nicht aus
In Steuerfragen müssen eingetragenen Lebenspartnerschaften künftig mit Ehen gleichgestellt werden
18. Ausgabe der Parade am 15. Juni - Nach mehreren Jahren Pause wird der Umzug wieder "andersrum", also gegen die Fahrtrichtung, unterwegs sein
Gesetzesänderung nach EGMR-Urteil tritt bereits am 1. Juli in Kraft
Aktivist wirft Behörden "homophobe Rhetorik" vor
Rechtskomitee Lambda legt Beschwerde beim Menschenrechtsgerichtshof ein, nachdem VGH das Gesetz für rechtens erklärte
Eheschließungen und Zeigen von Zuneigung sollen verboten werden
Unter starkem Polizeischutz auf geheimer Alternativroute - Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" geplant
Empfehlung des NGO-Komitees an den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen wurde am Dienstag ausgesprochen
Die Parade war für Samstag geplant - Kommissionssprecher mahnt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit ein
Innenminister macht Rechtsextreme für Gewalt verantwortlich - Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen
Le Pen würdigt den Selbstmord als "zutiefst politische Geste" - Unterdessen feierten Tausende die Unterzeichnung bei einem Gratiskonzert
Ein Fünftel der Lesben und Schwulen wird im Job diskriminiert - Abhilfe schaffen könnten mehr Vorbilder, sagt Markus Knopp von Austrian Gay Professionals
Queere Szene fürchtet angesichts des Hassverbrechens in Greenwich Village einen Anstieg von homophober Gewalt
Gilt allerdings nur für jugendliche Mitglieder - Monatelanger Streit vorerst beendet
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Protestaktion gegen Gesetzesentwurf des Justizministeriums - Öffnung der Ehe gilt als unwahrscheinlich
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
völlig unbegründet sind all die phobien gegenüber lesben und schwule - kinder aus regenbogenfamilien erfahren gleiche gesunde entwicklung. wobei ich davon überzeugt bin, dass gerade die skurrilen moralvorstellungen der kath. kirche bei ihren kindern schaden anrichten können ...
http://www.thinkoutsideyourbox.net/?p=25937
Vielleicht, weil sie katholisch ist und keine große Wahl hatte? Dem Alter nach hat sie wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt mit der Arbeit angefangen, als es noch wesentlich weniger, insbesondere weniger nichtkirchliche, Kindergärten in ihrem Landkreis gab. So sieht es heute aus: http://www.landkreis.neu-ulm.de/inhalte/f... 20neu-ulm/ (Mir ist nicht ganz klar, ob die vielen "Gemeindekindergärten" kirchlich sind oder nicht. Die vielen Namen mit "St." lassen es aber vermuten.)
Eine gläubige Katholikin wird sie mal nicht sein sonst würde sie nicht lesbisch sein. Es wäre ja krank selbst einen Glauben zu verfolgen der die eigene Existenz verdammt. Und das es kein Wahl gibt glaub ich im evangelisch dominierten Deutschland auch nicht.
selbstredend gibt es gläubige Katholiken, die homosexuell sind. Ich kenn zwei oder drei aus meiner Pfarre (wo das vollkommen ok ist)
Die Leute werden ja, wenn die Familie recht gläubig ist, schon früh gläubig. Und Homosexuell "werden" sie erst später. Und manche schaffen das problemlos, sich zu arrangieren mit Glauben und ihrer Homosexualität.
Vermutlich wussten auch alle Kollegen und auch der Pfarrer im Ort usw, dass sie mit einer Frau zusammenlebt. Bei uns weiß das jeder. Die Probleme tauchen ja meist erst dann auf, wenn die nächsthöhere Ebene, die nicht mehr direkt mit den Leuten zu tun hat, das mitbekommt.
jede nutte hat weit mehr moral als die katholische kirche in ihrer gesamten geschichte je hatte !
genozide an ureinwohnern, hunderttausende kinderschöndungen auch heute noch, morde in und um den vatikan, engste kooperation und geldwäsche mit bzw für die mafia und eine starke nähe zum faschismus..
von wegen moral !
Die Kirche verübt keine Genozide an Ureinwohnern. Wer z.b. heute Genozid an Ureinwohnern verübt sind europäische und us-amerikanische Unternehmen mit Hilfe einheimischer Oligarchien.
Die Kirche ist oft die einzige Organisation die dagegen kämpft (z.b. Bischof Kreutler). Ich halte nicht allzuviel von der Kirche derzeit, aber das muss man ihr schon zu gute halten.
Zur Geschichte: Columbus und die europäische Aufklärung zu seiner Zeit haben die Ureinwohner schlichtweg nicht als vollwertige Menschen betrachtet. Der Goldwahn, der zur Auslöschung ganzer Volksgruppen führte hat seinen ideologischen Ursprung nicht in der Bibel sondern in antiken Versen:
"Am Anfang war das goldenen Zeitalter...", Vergil.
Todesursache Nr.1 übrigens: Grippeviren.
Ist doch für eine Staatsreligion alles ganz normal. Der Religionsgründer hatte ja durchaus ganz sympathische Ideen, aber als sich dann das Christentum gegenüber dem Mithraskult (der damals beliebtesten Religion unter den Soldaten, von der offenbar auch Ideen wie die Eucharistie kamen) und dem Heidentum als neue Staatsreligion durchsetzte, bekam es natürlich schnell viele neue Elemente, die vor allem der Stabilisierung des Staates dienten. Und die wurden damals, und werden heute noch, als wichtiger angesehen als der ursprüngliche Kern.
(Das Rot kommt nicht von mir.) Laut Wikipedia ist das Wissen über den Mithraskult nicht so gesichert, wie ich bisher dachte. I.A. wird behauptet, die hätten damals gemeinsam Brot und Wein verzehrt und als Fleisch und Blut eines mythischen Stiers aufgefasst. Da das wohl nur aus Indizien und christlich beeinflussten Quellen stammt, nehme ich die diesbezügliche Behauptung zurück. Ein rein jüdischer Ursprung der Eucharistie ist mir nicht bekannt, aber das hat nichts zu sagen.
wer's noch immer nicht begriffen hat:
Praktisch alle Religionen versuchen die Sexualität und deren gezielte Regulierung als Steuerungsinstrument für einen kleinen Kreis Mächtiger nutzbar zu machen.
Und wer nach wie vor mit Wehemenz bei einer Glaubensgemeinschaft bleiben will - welche ihr/ihm seit ihrer/seíner Kindheit eingebleut wurde , und welche ihre/seine sexuellen Neigungen verbietet - ist wohl selber Schuld wenn Sie/Er dabeibleibt. Vielleichet sollte Sie/Er sich mal etwas tiefere Gedanken über Religionen im Allgemeinen machen! --> Reine Macht und Regierungsinstrumente mit abscheulicher Verachtung individueller Neigungen und auch Ideen!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.