Deutsches Bistum will lesbische Pädagogin loswerden

15. Juni 2012, 11:41

Aus Sicht der Kirche handelt es sich um einen "Verstoß gegen die Loyalitätspflicht" - Am Dienstag wird am Verwaltungsgericht darüber verhandelt

Augsburg - Um die Rechte einer lesbischen Pädagogin in einem katholischen Kindergarten geht es am kommenden Dienstag vor dem Augsburger Verwaltungsgericht. Obwohl sie in Elternzeit ist, will der katholische Arbeitgeber die 39-Jährige aus dem Landkreis Neu-Ulm wegen ihrer sexuellen Identität entlassen. Doch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt weigert sich, der Kündigung zuzustimmen.

Deshalb zog die Pfarrkirchenstiftung vor Gericht. "Aus Sicht der Diözese handelt es sich um einen so schwerwiegenden Verstoß gegen die Loyalitätspflicht eines Mitarbeiters, dass eine Kündigung keinen Aufschub duldet", sagt Bistumssprecher Markus Kremser. Hintergrund: Homosexualität verstößt gegen die Moralvorstellungen der katholischen Kirche. (APA, 15.6.2012)

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kinder aus regenbogenfamilien erfahren gleiche gesunde entwicklung

völlig unbegründet sind all die phobien gegenüber lesben und schwule - kinder aus regenbogenfamilien erfahren gleiche gesunde entwicklung. wobei ich davon überzeugt bin, dass gerade die skurrilen moralvorstellungen der kath. kirche bei ihren kindern schaden anrichten können ...

http://www.thinkoutsideyourbox.net/?p=25937

ziemlich struppige Sache

die hl. Mutter Kirche in Wien löst solche Sachen eleganter.

Diesem Verein ist nicht mehr zu helfen.

Austreten.

Die haben mit ihren schwulen Pfaffen wohl alle Hände voll zu tun !

die kirche schafft sich wieder mal ihr eigenes recht.

Einfach zm Nachschenken

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Bist dumm du Bistum!

"Nachgeschenkt" - etwas, was man nicht einmal geschenkt nehmen würde !

Warum arbeitet die Lesbe eigentlich in einem katholischen Kindergarten? Das kann ja nicht gut gehen.

Vielleicht, weil sie katholisch ist und keine große Wahl hatte? Dem Alter nach hat sie wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt mit der Arbeit angefangen, als es noch wesentlich weniger, insbesondere weniger nichtkirchliche, Kindergärten in ihrem Landkreis gab. So sieht es heute aus: http://www.landkreis.neu-ulm.de/inhalte/f... 20neu-ulm/ (Mir ist nicht ganz klar, ob die vielen "Gemeindekindergärten" kirchlich sind oder nicht. Die vielen Namen mit "St." lassen es aber vermuten.)

Eine gläubige Katholikin wird sie mal nicht sein sonst würde sie nicht lesbisch sein. Es wäre ja krank selbst einen Glauben zu verfolgen der die eigene Existenz verdammt. Und das es kein Wahl gibt glaub ich im evangelisch dominierten Deutschland auch nicht.

selbstredend gibt es gläubige Katholiken, die homosexuell sind. Ich kenn zwei oder drei aus meiner Pfarre (wo das vollkommen ok ist)
Die Leute werden ja, wenn die Familie recht gläubig ist, schon früh gläubig. Und Homosexuell "werden" sie erst später. Und manche schaffen das problemlos, sich zu arrangieren mit Glauben und ihrer Homosexualität.

Vermutlich wussten auch alle Kollegen und auch der Pfarrer im Ort usw, dass sie mit einer Frau zusammenlebt. Bei uns weiß das jeder. Die Probleme tauchen ja meist erst dann auf, wenn die nächsthöhere Ebene, die nicht mehr direkt mit den Leuten zu tun hat, das mitbekommt.

evangelisch dominiert

sind auch nur teile deutschlands...

Es gibt schwule und farbige Republikaner
Es gibt viele FPÖ Wähler mit Migrationshintergrund

Warum sollte bei so etwas irrationalem wie dem Glauben eine Verbindung zur sexuellen Ausrichtung sein?

Falsch...

auch ein Schwuler und eine Lesbe können gläubige Katholiken sein. Es kann ja auch ein Dieb, oder Ehebreher gläubig sein.

Aus Sicht der katholischen Kirche lebt sie halt in SÜnde

vielleicht hatte sie ihr outing

nicht mit 15, soll ja vorkommen!

Wäre es eigentlich diskriminierend, wenn man in einer lesbischen Atheistinnenvereinigung keine katholischen Priester zulässt? Wäre das gegen die Menschenrechte?

klar! wenn er ...

(um ihr an den haaren herbeigezogenes beispiel weiter zu spinnen) für diesen verein z.b. die buchhaltung macht und fachlich qualifiziert ist gibt es keinen grund warum er das nicht machen dürfte.

nur würde er dann bei katholen seinen job verlieren...

als hätte die katholische kirche je moral gehabt !

jede nutte hat weit mehr moral als die katholische kirche in ihrer gesamten geschichte je hatte !
genozide an ureinwohnern, hunderttausende kinderschöndungen auch heute noch, morde in und um den vatikan, engste kooperation und geldwäsche mit bzw für die mafia und eine starke nähe zum faschismus..
von wegen moral !

Die Kirche verübt keine Genozide an Ureinwohnern. Wer z.b. heute Genozid an Ureinwohnern verübt sind europäische und us-amerikanische Unternehmen mit Hilfe einheimischer Oligarchien.
Die Kirche ist oft die einzige Organisation die dagegen kämpft (z.b. Bischof Kreutler). Ich halte nicht allzuviel von der Kirche derzeit, aber das muss man ihr schon zu gute halten.
Zur Geschichte: Columbus und die europäische Aufklärung zu seiner Zeit haben die Ureinwohner schlichtweg nicht als vollwertige Menschen betrachtet. Der Goldwahn, der zur Auslöschung ganzer Volksgruppen führte hat seinen ideologischen Ursprung nicht in der Bibel sondern in antiken Versen:
"Am Anfang war das goldenen Zeitalter...", Vergil.
Todesursache Nr.1 übrigens: Grippeviren.

also, vergil für die goldsuche

der conquistadoren verantwortlich zu machen, scheint mir doch sehr weit hergeholt

Ist doch für eine Staatsreligion alles ganz normal. Der Religionsgründer hatte ja durchaus ganz sympathische Ideen, aber als sich dann das Christentum gegenüber dem Mithraskult (der damals beliebtesten Religion unter den Soldaten, von der offenbar auch Ideen wie die Eucharistie kamen) und dem Heidentum als neue Staatsreligion durchsetzte, bekam es natürlich schnell viele neue Elemente, die vor allem der Stabilisierung des Staates dienten. Und die wurden damals, und werden heute noch, als wichtiger angesehen als der ursprüngliche Kern.

Die Eucharistie hat zu 100% jüdische Wurzeln.

(Das Rot kommt nicht von mir.) Laut Wikipedia ist das Wissen über den Mithraskult nicht so gesichert, wie ich bisher dachte. I.A. wird behauptet, die hätten damals gemeinsam Brot und Wein verzehrt und als Fleisch und Blut eines mythischen Stiers aufgefasst. Da das wohl nur aus Indizien und christlich beeinflussten Quellen stammt, nehme ich die diesbezügliche Behauptung zurück. Ein rein jüdischer Ursprung der Eucharistie ist mir nicht bekannt, aber das hat nichts zu sagen.

Pfaffenpartie eben...

wer's noch immer nicht begriffen hat:
Praktisch alle Religionen versuchen die Sexualität und deren gezielte Regulierung als Steuerungsinstrument für einen kleinen Kreis Mächtiger nutzbar zu machen.
Und wer nach wie vor mit Wehemenz bei einer Glaubensgemeinschaft bleiben will - welche ihr/ihm seit ihrer/seíner Kindheit eingebleut wurde , und welche ihre/seine sexuellen Neigungen verbietet - ist wohl selber Schuld wenn Sie/Er dabeibleibt. Vielleichet sollte Sie/Er sich mal etwas tiefere Gedanken über Religionen im Allgemeinen machen! --> Reine Macht und Regierungsinstrumente mit abscheulicher Verachtung individueller Neigungen und auch Ideen!

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