Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Augsburg - Um die Rechte einer lesbischen Pädagogin in einem katholischen Kindergarten geht es am kommenden Dienstag vor dem Augsburger Verwaltungsgericht. Obwohl sie in Elternzeit ist, will der katholische Arbeitgeber die 39-Jährige aus dem Landkreis Neu-Ulm wegen ihrer sexuellen Identität entlassen. Doch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt weigert sich, der Kündigung zuzustimmen.
Deshalb zog die Pfarrkirchenstiftung vor Gericht. "Aus Sicht der Diözese handelt es sich um einen so schwerwiegenden Verstoß gegen die Loyalitätspflicht eines Mitarbeiters, dass eine Kündigung keinen Aufschub duldet", sagt Bistumssprecher Markus Kremser. Hintergrund: Homosexualität verstößt gegen die Moralvorstellungen der katholischen Kirche. (APA, 15.6.2012)
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Protestaktion gegen Gesetzesentwurf des Justizministeriums - Öffnung der Ehe gilt als unwahrscheinlich
Die EU-Grundrechteagentur liefert erschreckende Ergebnisse zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Das Gesetz kann nun endgültig in Kraft treten - GegnerInnen sprechen von Provokation und wollen Proteste fortsetzen
Leiter der Sicherheitsabteilung: Man müsse auf die Moral der Heranwachsenden achten - AktivistInnen werden dennoch auf die Straße gehen
Angeführt von Präsidententochter - Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren gefordert
Wolfgang Schäuble fordert entgegen der CDU-Parteilinie steuerliche Gleichstellung
Und ist somit der zehnte Bundesstaat in den USA - Ex-Republikaner Chafee spricht von historischem Tag
Als elfter US-Bundesstaat - Urteil des Supreme Court über Ehe-Öffnung für Juni erwartet
Vereins-Chef meinte, niemals einen schwulen Spieler im Verein zu dulden - EuGH sieht Verstoß gegen Anti-Diskriminierungsrichtlinie
Nach der Verurteilung des EGMR legt Beatrix Karl Entwurf vor - Änderungsgesetz soll am 1. Juli in Kraft treten
Am Dienstag beschloss die Nationalversammlung endgültig das Ehe- und Adoptionsrecht für Homosexuelle
US-Präsident Barack Obama über Coming-Out von Basketballer Jason Collin: "Er ist ein Vorbild, zu dem junge Menschen aufschauen können"
Keine Unterstützung für Obama-Position erkennbar - Am Mittwoch wird Proposition 8 geprüft
Putin tritt für Änderung des Abkommens mit Paris ein
Popstar beschimpft die US-Pfadfinderorganisation wegen ihrer homophoben Politik
Die US-amerikanische Football-Profiliga NFL will ihre Bemühungen im Kampf gegen Schwulenfeindlichkeit ausweiten
KritikerInnen monieren, dass der Schutz von Lesben und Schwulen nicht ausdrücklich erwähnt wird
Die Wogen gehen weiter hoch: Polizei spricht von extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen - Unter den GegnerInnen auch Rechtsradikale
Der Außenminister kritisiert die CDU wegen Ungleichbehandlung von Lesben und Schwulen scharf
"Krank" und "unnatürlich" sind Lesben und Schwule nach Ansicht Hasottis - Gegen ihn läuft nun ein Verfahren
Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt waren die Gäste des 16. Wiener Regenbogenballs, der am Samstag über die Bühne ging - dieStandard.at tanzte mit
Polizei: 45.000 Personen auf der Straße - Keine größeren Ausschreitungen
Nach einer im Auftrag der niederländischen Regierung erstellten Studie verurteilt eine Mehrheit der BürgerInnen Homosexualität
völlig unbegründet sind all die phobien gegenüber lesben und schwule - kinder aus regenbogenfamilien erfahren gleiche gesunde entwicklung. wobei ich davon überzeugt bin, dass gerade die skurrilen moralvorstellungen der kath. kirche bei ihren kindern schaden anrichten können ...
http://www.thinkoutsideyourbox.net/?p=25937
Vielleicht, weil sie katholisch ist und keine große Wahl hatte? Dem Alter nach hat sie wahrscheinlich zu einem Zeitpunkt mit der Arbeit angefangen, als es noch wesentlich weniger, insbesondere weniger nichtkirchliche, Kindergärten in ihrem Landkreis gab. So sieht es heute aus: http://www.landkreis.neu-ulm.de/inhalte/f... 20neu-ulm/ (Mir ist nicht ganz klar, ob die vielen "Gemeindekindergärten" kirchlich sind oder nicht. Die vielen Namen mit "St." lassen es aber vermuten.)
Eine gläubige Katholikin wird sie mal nicht sein sonst würde sie nicht lesbisch sein. Es wäre ja krank selbst einen Glauben zu verfolgen der die eigene Existenz verdammt. Und das es kein Wahl gibt glaub ich im evangelisch dominierten Deutschland auch nicht.
selbstredend gibt es gläubige Katholiken, die homosexuell sind. Ich kenn zwei oder drei aus meiner Pfarre (wo das vollkommen ok ist)
Die Leute werden ja, wenn die Familie recht gläubig ist, schon früh gläubig. Und Homosexuell "werden" sie erst später. Und manche schaffen das problemlos, sich zu arrangieren mit Glauben und ihrer Homosexualität.
Vermutlich wussten auch alle Kollegen und auch der Pfarrer im Ort usw, dass sie mit einer Frau zusammenlebt. Bei uns weiß das jeder. Die Probleme tauchen ja meist erst dann auf, wenn die nächsthöhere Ebene, die nicht mehr direkt mit den Leuten zu tun hat, das mitbekommt.
jede nutte hat weit mehr moral als die katholische kirche in ihrer gesamten geschichte je hatte !
genozide an ureinwohnern, hunderttausende kinderschöndungen auch heute noch, morde in und um den vatikan, engste kooperation und geldwäsche mit bzw für die mafia und eine starke nähe zum faschismus..
von wegen moral !
Die Kirche verübt keine Genozide an Ureinwohnern. Wer z.b. heute Genozid an Ureinwohnern verübt sind europäische und us-amerikanische Unternehmen mit Hilfe einheimischer Oligarchien.
Die Kirche ist oft die einzige Organisation die dagegen kämpft (z.b. Bischof Kreutler). Ich halte nicht allzuviel von der Kirche derzeit, aber das muss man ihr schon zu gute halten.
Zur Geschichte: Columbus und die europäische Aufklärung zu seiner Zeit haben die Ureinwohner schlichtweg nicht als vollwertige Menschen betrachtet. Der Goldwahn, der zur Auslöschung ganzer Volksgruppen führte hat seinen ideologischen Ursprung nicht in der Bibel sondern in antiken Versen:
"Am Anfang war das goldenen Zeitalter...", Vergil.
Todesursache Nr.1 übrigens: Grippeviren.
Ist doch für eine Staatsreligion alles ganz normal. Der Religionsgründer hatte ja durchaus ganz sympathische Ideen, aber als sich dann das Christentum gegenüber dem Mithraskult (der damals beliebtesten Religion unter den Soldaten, von der offenbar auch Ideen wie die Eucharistie kamen) und dem Heidentum als neue Staatsreligion durchsetzte, bekam es natürlich schnell viele neue Elemente, die vor allem der Stabilisierung des Staates dienten. Und die wurden damals, und werden heute noch, als wichtiger angesehen als der ursprüngliche Kern.
(Das Rot kommt nicht von mir.) Laut Wikipedia ist das Wissen über den Mithraskult nicht so gesichert, wie ich bisher dachte. I.A. wird behauptet, die hätten damals gemeinsam Brot und Wein verzehrt und als Fleisch und Blut eines mythischen Stiers aufgefasst. Da das wohl nur aus Indizien und christlich beeinflussten Quellen stammt, nehme ich die diesbezügliche Behauptung zurück. Ein rein jüdischer Ursprung der Eucharistie ist mir nicht bekannt, aber das hat nichts zu sagen.
wer's noch immer nicht begriffen hat:
Praktisch alle Religionen versuchen die Sexualität und deren gezielte Regulierung als Steuerungsinstrument für einen kleinen Kreis Mächtiger nutzbar zu machen.
Und wer nach wie vor mit Wehemenz bei einer Glaubensgemeinschaft bleiben will - welche ihr/ihm seit ihrer/seíner Kindheit eingebleut wurde , und welche ihre/seine sexuellen Neigungen verbietet - ist wohl selber Schuld wenn Sie/Er dabeibleibt. Vielleichet sollte Sie/Er sich mal etwas tiefere Gedanken über Religionen im Allgemeinen machen! --> Reine Macht und Regierungsinstrumente mit abscheulicher Verachtung individueller Neigungen und auch Ideen!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.