Mehrheit der Länder gegen Betreuungsgeld

15. Juni 2012, 15:43

Die Arbeitswelt müsse familienfreundlicher werden, dazu "gehören auch bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten"

Nürnberg - Die Mehrheit der Länder in Deutschland hat sich gegen das umstrittene Betreuungsgeld und stattdessen für einen weiteren Ausbau der Kinderbetreuung ausgesprochen. Allerdings sei das nötige Quorum für einen offiziellen Beschluss der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz von 13 Stimmen nicht erreicht worden, sagte Sachsen-Anhalts Ministerin Angela Kolb von der SPD zum Abschluss des zweitägigen Treffens am Freitag in Nürnberg.

Einig war sich die Runde hingegen, dass die Arbeitswelt familienfreundlicher werden müsse. "Dazu gehören auch bedarfsgerechte Kinderbetreuungsmöglichkeiten", hieß es. Auch ein Rechtsanspruch auf Aufstockung einer familienbedingten Teilzeitbeschäftigung solle geprüft werden. (APA, 15.6.2012)

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