Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Österreichs Bischöfe haben sich geschlossen gegen die Elternschaft und künstliche Befruchtung von Homosexuellen ausgesprochen. In einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag nach der Sommervollversammlung erhoben sie "schwerwiegende Einwände" in Fällen, in denen das "Recht der Kinder auf Vater und Mutter" von vornherein missachtet werde. Die Bischöfe lehnen zudem ausdrücklich In-Vitro-Fertilisation und Präimplantationsdiagnostik ab.
"Ein Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter, das so gut wie möglich gewahrt werden soll", heißt es in der Erklärung der Bischofskonferenz. Bei Vater und Mutter aufzuwachsen gebe den Kindern "wesentliche Orientierung etwa für das Zusammenleben der Geschlechter" und sei maßgeblich für die Identitätsbildung. "Größter Respekt und bestmögliche Unterstützung" habe jenen zu gelten, die alleine große Verantwortung tragen und schwierige Situationen meistern müssten. "Aber selbst sie sehen diese Lebensform zumeist nicht als Ideal an", so die Bischöfe.
"Anzeichen für gestiegene Unfruchtbarkeit"
"Die zahlreichen ethischen, gesundheitlichen und psychischen Probleme rund um die Reproduktionsmedizin dürfen nicht negiert werden", hieß es zudem in der Erklärung. Es sei nicht jedes Mittel zu rechtfertigen, die heutzutage verbreitete Unfruchtbarkeit zu umgehen. Angesichts der "Komplexität des Themas" und der "weithin verschwiegenen" Probleme verlangen die Bischöfe einen "breiten öffentlichen Diskurs über die ernsten ethischen und rechtlichen Fragen, die durch die Reproduktionsmedizin aufgeworfen werden".
Die Bischöfe weisen in ihrer Erklärung auf angebliche "besorgniserregende Anzeichen für eine generell gestiegene Unfruchtbarkeit" hin, die vielen Paaren leider den sehnlichen Kinderwunsch versagen würde. Allerdings sei nicht jedes Mittel zu rechtfertigen, um Eltern zu werden: "Gerade wenn es um das Leben von Menschen geht, sind die höchsten rechtlichen und ethischen Maßstäbe gefordert, die sich aus der Einzigartigkeit der Person und der Würde des Menschen ergeben." (APA, 21.6.2012)
Bloggerin Henda Chennaoui über die inhaftierte Femen-Aktivistin Amina Sboui und das große Problem Religion
SPÖ, ÖVP und Grüne geben grünes Licht und folgen damit dem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs
Gesetzesentwurf, der bereits vom Unterhaus abgesegnet wurde, fordert Aufhebung der 25-Prozent-Quote - Politikerinnen schlagen Alarm
Die Rechtsverschärfung wurde ohne Gegenstimme beschlossen - Präsident Putin hat angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen
Parlament beauftragte Regierung mit Ausarbeitung des Gesetzes - Breite Mehrheit erwartet
Parlamentarierin Cisse: "Frauen und Jugendliche kämpfen für ein starkes Mali"
PassantInnen stellen sich gegen die Polizei - Seit 2011 ist in Frankreich die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verboten
Journalist hatte Homosexualität von Gillards Lebenspartner angedeutet - Kritik am sexistischen Spenden-Dinner der Opposition
Dalai Lama: "Wenn ein weiblicher Dalai Lama nützlicher ist, wird automatisch ein weiblicher kommen"
In Formularen kann "männlich", "weiblich" oder "drittes Geschlecht" angekreuzt werden
Bestrebungen zur Liberalisierung von Sexarbeit geraten zunehmend unter Druck - jüngst durch den "Spiegel"
Säkuläre Türkinnen stemmen sich gegen den konservativen Kurs ihrer Regierung
Bisher sechs Verdächtige festgenommen - Proteste gegen mangelnden Polizeischutz
Begründung: Andere gleichstellungspolitische Aufgaben sind nicht erledigt - Auch keine Unterstützung für längere Pensionsanrechnung bei Müttern
Die Fristenregelung könnte bald aufgehoben werden - Gesetzesentwurf sieht legale Abtreibung nur in Ausnahmefällen vor
Baby kam sechs Jahre nach Ableben seines biologischen Vaters zur Welt
In der Grundordnung der Universität Leipzig sind Männer bei der Bezeichnung Professorinnen künftig mitgemeint
Ihre Aufklärungsarbeit hat dazu beigetragen, dass sich die Zahl der beschnittenen Mädchen in Äthiopien stark verringerte
"Pensionslücke" zwischen Frauen und Männer in Österreich beträgt 34 Prozent
In Athen werden dieses Wochenende 5.000 AktivistInnen erwartet, die ein demokratisches, soziales, ökologisches und feministisches Europa wollen
Offenbar erstmals öffentliche Stellungnahme zu dem Fall - In einem Blog bezeichnete sie sich als "Opfer eines Angriffs" vor drei Jahren
Linzer Gericht sieht Diskriminierung - Land Oberösterreich muss Paar bestätigen, dass es für eine Adoption in Betracht kommt
Die Betreuung unter Dreijähriger muss ausgebaut werden, sagt die Wirtschaftskammer - Eine Studie zeigt Probleme mit Öffnungszeiten
Verein Orient Express übernimmt Betreuung, bis zu zehn Frauen können dort vorübergehend wohnen
Von Armut sind im Ländle vor allem Frauen betroffen, sagt der erste regionale Armutsbericht - Grüne sehen tradierte Rollenbilder am Werk
Warum werden Einwände zu "schwerwiegenden Einwänden", nur weil eine Bande von Schlümpfen sie erhebt?
Die Kirche mit ihren Kardinälen und Bischöfen ist als moralische Instanz nicht glabwürdig, es wäre besser, die Kirche würde sich aus der Politik zupfen.
lg mensch
angesichts der tatsache, dass kinder eben kein recht auf vater und mutter haben (wo wäre denn dieses recht festgeschrieben), ist das nebenbei auch ähnlich unerheblich wie ein recht des kindes auf onkel und grosstante.
ein kind sollte das recht auf liebe, geborgenheit, verantwortung und sicherheit haben. wenn ihm das mutter und vater, zwei väter, zwei mütter oder meinetwegen auch zwei hydranten geben können, ist alles getan, was getan werden kann.
alle anderen forderungen entspringen nicht der sorge um das kind sondern der ergebenheit der eigenen ideologie gegenüber.
Die rk Kirche lebt eine Ignoranz vor allen wissenschaftlichen Studien und Fakten, die seinesgleichen sucht.
Alle wissenschaftliche Untersuchungen widerlegen die Aussagen der Kirche. Erst kürzlich wurde eine Langzeitstudie aus den USA, die über 26 Jahre geführt wurde, veröffentlicht. Ergebnis dieser:
"“Es wurden keine Unterschiede im Wohlbefinden von Menschen mit und ohne männliche Vorbilder, oder zwischen Mädchen und Jungen gefunden. Es gab keine empirischen Hinweise darauf, dass Jungen einen gleichgeschlechtlichen Elternteil oder ein männliches Vorbild benötigen, um ein gesundes psychisches Wohlbefinden zu entwickeln.”
http://www.thinkoutsideyourbox.net/?p=25937
Wann wird der Kirche endlich das Recht genommen, sich in staatlich
und so geben sie dann einfach eine neue in Auftrag, die dann selbstverständlich das gewünschte Ergebnis liefert.
http://kath.net/detail.php?id=36988
Man muss halt nur einen religiösen Pseudowissenschaftler an der Hand haben und schon hat man die Bestätigung für sämtliche Vorurteile.
Bischöfe über Homosexualität und Reproduktionspolitik
Ist wie die Abhandlung ...
... eines Blinden über Farbenlehre
... einer Jungfrau über Sex
... eines FPÖ-Politikers über Moral
... eines ÖVP-Politikers über Koruptions-Prävention
... eines Veganers über das perfekte Steak
"Orientierung für das Zusammenleben der Geschlechter" ist eine Umschreibung der Kirche für die Reproduktion von Geschlechterrollen, die besonders in der Kirche ja sehr zementiert sind und gegen deren Aufweichung man sich wehrt.
Ich bin zwar für die Möglichkeit homosexueller Paare, Kinder aufziehen zu dürfen (da das noch lange nicht heißt, dass männliche/weibliche Vorbilder fehlen - es gibt ja Großeltern, Tanten, Onkel etc...). Dennoch hat die Kirche natürlich Recht wenn sie sagt, dass besonders in dieser Diskussion die höchsten ethischen und rechtlichen Grundsätze gelten müssen.
was wäre das genau, ein männliches bzw. weibliches vorbild? also was lebt ein mann einem kind vor, was eine frau dem kind nicht vorleben kann und umgekehrt?
weil wenn dir da nichts einfällt, ist es egal, wie viele männer bzw. frauen sich um das kind kümmern, wichtig ist nur, dass die bezugspersonen auch dauerhaft bleiben.
Was ich damit meinte war eigentlich das Erleben männlicher und weiblicher Geschlechteridentität. Diese unterscheiden sich von einander und wirken sich auf Verhalten und teilweise die Denkweise aus.
Ich glaube grundsätzlich schon, dass Bezugspersonen beiderlei Geschlechts für das Kind wichtig sind. Wie gesagt kann das aber auch ein Lehrer/eine Lehrerin sein, der Onkel/die Tante, der Großvater/die Großmutter. Ein Kind, das bei Eltern lebt, die das gleiche Geschlecht haben ist demnach in keinster Weise benachteiligt.
Wichtig wäre dass allen Kindern im Aufwachsen beigebracht zu unterscheiden zwischen sexueller Orientierung, biologischem Geschlecht und Geschlechteridentität.
"Was ich damit meinte war eigentlich das Erleben männlicher und weiblicher Geschlechteridentität. Diese unterscheiden sich von einander und wirken sich auf Verhalten und teilweise die Denkweise aus. "
Was ist "Geschlechteridentität" und wie beeinflusst mein Geschlecht mein Verhalten und vor allem mein Denken?
Bin neugierig...
geschlechteridentität. wie äußert sich dieses erleben? also in welcher form, dass es für ein kind von nachteil ist, damit nicht tangiert zu werden? was fehlt einem jungen oder einem mädchen, wenn es nur eine geschlechteridetität vorgelebt bekommt?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.