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Wien - SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier warnte in einer Aussendung vom Donnerstag vor der wachsenden Gefahr von K.-o.-Tropfen. "Im Jahr 2010 gab es 62 angezeigte Straftaten bezüglich Sexual- oder Eigentumsdelikten im Zusammenhang mit K.-o.-Tropfen. 2011 waren es bereits 84", sagte Maier. Allein in Wien wurden laut den Angaben 39 Personen nach Betäubung ausgeraubt. 28 in der Mehrzahl weibliche Personen wurden vergewaltigt.
"Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich ungleich höher, da es für die Opfer oft schwer nachzuweisen ist, dass sie mit K.-o.-Tropfen betäubt wurden", so Maier. Aus einer aktuellen Anfragebeantwortung durch Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) geht hervor, welche Substanzen vornehmlich verwendet und unter welchem Verkaufsnamen sie gehandelt werden: "Liquid Ecstasy", "Gamma" "Liquid X", "G", "Bottle", "Soap" oder "Fantasy", die jeweils oft GBL (Gamma-Hydroxybuttersäure) und Butandiol (BDO) enthalten.
Seit 1. Jänner 2012 ist das Neue-Psychoaktive-Substanzen-Gesetz (NPSG) in Kraft, dem unter anderem GBL und Butandiol als Einzelsubstanzen unterstellt sind. Durch die weiteren dem NPSG unterstellten Substanzgruppen können auch Chemikalien erfasst werden, die für solche Delikte geeignet wären. (APA, 28.6.2012)
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Als Grund wird der Mischkonsum (Drogen Alkohol bzw mehrerer Drogen), sowie der Trend zu neuen synthetischen Drogen.
Die Ausrede, etwas in den Drink bekommen zu haben, ist da naheliegend. Wer gibt schon gerne zu, dass er selbst mal ausprobieren wollte. Mindestens ebenso schwer, wie es nachzuweisen ist, dass jemand Drogen ohne sein Wissen verabreicht bekommen hat, ist es nachzuweisen, dass sie freiwillig und bewust genommen wurden. Unter Drogeneinwirkung kann es dann schon mal vorkommen, dass man Dienge tut, die man sonst nicht getan hätte.
Auch das sollte man berücksichtigen, wenn man eine ungleich höhere Dunkelziffer vermutet.
am besten bei der medizinischen untersuchung nach der vergewaltigung gleich abklären lassen, ob es eine anständige frau war oder eine mischsäuferin.
die verwäschern unsere statistiken, die frauen, die neuerdings trendy vodka mit gbl mischen.
Nur weil man sich nicht mehr daran erinnert, was man unter Drogeneinfluß gemacht hat, oder wie/Warum es dazu kam, bedeutet nicht zwangsläufig, dass hier ein Verbrechen stattgefunden hat.
Ja, GBL/GHB wird nicht nur "ungewollt verabreicht", sondern auch die bewuste und freiwillige Einnahme als "Partydroge" ist keine Seltenheit. Was auch der Grund dafür ist, auf die Gefahren dieser Droge hin zu weisen.
http://de.wikipedia.org/wiki/%CE%... tyrolacton
GBL ist als Partydroge und Sexdroge bekannt.
http://www.partypack.de/GHB-GBL.40.0.html
Nochmal dazu.
Auch das sollte man berücksichtigen, wenn man eine ungleich höhere Dunkelziffer vermutet.
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