"Mit feministischen Grüßen"

11. Juli 2012, 11:16
  • Der Flyer zur Jahresaktion.
    foto: fiftitu

    Der Flyer zur Jahresaktion.

fiftitu% erhält den Outstanding Artist Award Frauenkultur mit ihrem Jahresprogramm, das feministische Forderungen im Kulturleben sichtbar macht

Die Aktivistinnen des oberösterreichischen Vereins fiftitu% haben eine staatliche Anerkennung mit einer ihrer Arbeiten an Land gezogen: Für ihr Projekt "mit feministischen Grüßen" wurde die Vernetzungsstelle für Frauen in Kunst und Kultur in Oberösterreich mit dem "Outstanding Artist Award Frauenkultur 2012" des Kulturministeriums ausgezeichnet.

Obwohl ein frauenpolitischer Auftrag in den Richtlinien des oberösterreichischen Kulturleitbildes festgehalten ist, sieht fiftitu% noch viele Baustellen, um Künstlerinnen eine gleichberechtigte Teilhabe am Kulturgeschehen zu ermöglichen. Das Projekt "mit feministischen Grüßen" setzt dort an, wo Feminismus bzw. feministische Forderungen als obsolet, "out" oder sinnlos erachtet werden. "Feministische Forderungen haben nach wie vor größte Dringlichkeit und Relevanz.  Feminismus stellt eine quere/queere Position zu den neoliberalen Leitlinien des Mainstreams dar. Dies trifft auch für den oberösterreichischen Kulturbereich zu", heißt es in einer Beschreibung des Projektes.

Sichtbarmachung von feministischen Forderungen

Im Rahmen des Jahresprojektes "Mit feministischen Grüßen" finden diverse Maßnahmen und Veranstaltungen in unterschiedlichen Formaten statt: Diskussionsrunden, Workshops, künstlerische Interventionen und Ausstellungen, ein queer-feministisches Fest am Internationalen Frauentag, eine Schiffsfahrt mit einem "Schwarzmarkt" der feministischen Ideen, Radio- und TV-Sendungen, feministische Glückskekse, ein feministisches Wunschkonzert, feministische Grußkarten sowie eine Plakatserie, eine Adaption des Videos "Die Quote", Vernetzungstreffen und Kooperationen mit anderen feministischen Einrichtungen wie dem Frauencafé Wien oder dem Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg u.v.m.

Im zweiten Jahresteil 2012 sind noch geplant

- eine Schifffahrt am 15.9.2012 in Linz/Donau mit einem "Schwarzmarkt" feministischen Wissens
- ein Roundtable - Gespräch mit Expert_innen auf dorftv.at
- ein Stencil - Workshop im Rahmen der FrauenSommerUni - Wien
- das Video "Feminismus für Dummies"
- die Adaption von "diequote.at"
sowie eine Abschlußpräsentation Ende des Jahres. (red, dieStandard.at, 11.7.2012)

Juhu ein Award!!!

Aber ehebrecherinnen die zum tode verurteilt werden schaffens auf dem selben medium noch immer nichtmal in den oberen bereich..

Zu den Flyer:

Was soll mir das sagen? Das Frauen einfach nur eine unsumme Geld und einen Märchenprinz (Frosch)wollen, und dies Lautstark fordern?

Finde ich gelungen, den Preis haben sie verdient - so viel selbstironie hatte ich den 'Feministen' nicht zugetraut.

vll stehts ja dafür, dass frauen eine gerechtere entlohnung wollen. und dass es frauen gibt, die sich nicht vor fröschen ekeln, so wie ich. ;)

Die Stelle zeigen sie mir für die 10 Milionen gerechtfertigt sind.

;-)

Angst vor Fröschen? Das Klischee mit der Angst vor Mäusen kenne ich, aber daß Frauen Angst vor Fröschen haben sollen habe ich nocht nie gehört.

Für die gleiche Arbeit mehr Geld?

Oder wie soll "gerechter" entlohnt werden?

Inwiefern gerechter?

Wirst du so ungerecht entlohnt?

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