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Wien - Die Grünen kritisieren, dass Familien- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner von der ÖVP in der Diskussion um eine Frauenquote den Aspekt ignoriere, dass österreichischen Unternehmen wegen des geringen Frauenanteils ein Wettbewerbsnachteil drohe. Spanien und Frankreich hätten nämlich eine 40-Prozent-Quote (etwa für Aufsichtsräte) und es stehe im Raum, dass sich bei öffentlichen Ausschreibungen nur mehr Unternehmen bewerben könnten, die diese Quote erfüllen, erläuterte die Grüne Frauensprecherin Judith Schwentner.
Es gebe in Österreich aber kaum Unternehmen mit einem so hohen Frauenanteil, weshalb ein "enormer Wettbewerbsnachteil" drohe, ist die Abgeordnete überzeugt. Schwentner will als ersten Schritt eine Quote von 40 Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen staatsnaher Unternehmen und in weiterer Folge auch eine Quote für private Unternehmen. (APA, 16.7.2012)
In diesem Jahr finden turnusmäßige Wahlen für die Aufsichtsräte statt - Gleichberechtigung dürfe sich nicht auf Aufsichtsräte beschränken
ChristdemokratInnen und Liberale lehnten mit ihrer Mehrheit einen entsprechenden Antrag der Opposition ab
Damit hätte der deutsche Konzern einen Frauenanteil von mehr als zwei Drittel in der oberen Etage
Dem Justizsprecher geht die Gleichstellung zu langsam - Die Quote als adäquates Rezept - Mitterlehner und Co. sind gegen die Quote
Die StudienautorInnen machen Quotenregelungen für den Anstieg verantwortlich - Ruanda führt die Liste an, das EU-Parlament liegt mit 35 Prozent im Mittelfeld
Der SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht darin ein wirkungsvolles politisches Instrument - 80 Prozent finden Sexismus-Debatte wichtig
Kommissarin Viviane Reding ist sich sicher, dass gesetzgeberischer Druck wirke - Erhöhung um 2,1 Prozent von Jänner auf Oktober 2012
Nur sechs Mitgliedsländer beklagen Verletzung des Subsidiaritätsprinzips durch geplante Regelung
Mit überwältigender Mehrheit wies das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zurück - Ablehnung kommt auch von anderen Staaten
Weiblicher Anteil in Direktorien seit 2005 unverändert bei 16 Prozent - Nicht-weiße Frauen werden noch stärker diskriminiert
Grüne-Fraktionschefin will den Fraktionszwang aufheben - EU-Kommission will 40 Prozent Frauen bis 2020
Horst Seehofer: Deutsche Bundesregierung soll EU-Beschluss nicht umsetzen
Firmen müssen Frauen bei gleicher Qualifikation den Vorrang geben, wenn ihre Aufsichtsräte nicht zu 40 Prozent weiblich sind - Reding hat eine Mehrheit dafür
Bei Anteil in Leitungsorganen größter börsenotierter Unternehmen von Platz 18 (2010) auf Rang 15 (2012)
SPÖ-Europaabgeordnete fordert Auswahlverfahren mit weiblicher Beteiligung - Othmar Karas: EZB-Direktorium nicht mit Frauenfrage vermischen
Kommission will Rechtmäßigkeit der Vorschrift noch weiter prüfen
Merkel soll Abstimmung im Bundestag über Einführung der Frauenquote ohne Fraktionszwang erlauben, damit Merhehit für Quote zustande kommen kann - FDP will Machtwort gegen Quote hören
Flexiquote statt fixer Quote: Spitzen von CDU und CSU fordern KollegInnen auf, sich parteikonform zu verhalten
Frauenanteil in den Aufsichtsräten von börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen von 20 Prozent ab dem Jahr 2018 und 40 Prozent ab 2023 fixiert
CDU-PolitikerInnen von Saarland und Sachsen-Anhalt befürworten entgegen ihrer Parteilinie eine gesetzliche Quote - Abstimmung am Freitag
Mit der Ablehnung Deutschlands gegen die Quote verfügen die KritikerInnen über eine Sperrminorität - Reding bleibt siegessicher
Zehn Mitgliedsländer stellen sich gegen die Richtlinie der Justizkommissarin und erreichen damit eine Sperrminorität
Bundesvorsitzende Fürntrath-Moretti gegen fixe Frauenquote und für "nachhaltigen Paradigmenwechsel", der Frauen trotz Familienarbeit Karriere ermöglicht
Die deutsche Familien- und Frauenministerin konnte sich mit "Flexi-Quote" nicht durchsetzen - Dennoch sieht sie darin ein "ganz scharfes Schwert"
Lässt wenigstens die Privatwirtschaft mit Übrtreglementierungen in Ruhe, denn dieser Sektor muss ja schließlich das Geld für den ganzen Schmäh erwirtschaften, den sich die politiker so ausdenken.
Es ist jedoch die Frage, ob die europäischen Unternehmen, speziell jene Kleinst- und Kleinbetriebe sowie die kleineren Mittelbetriebe, die das Grundgerüst der erfolgreichen Wirtschaft in .de und .at darstellen, noch eine Regulierung hier und eine weitere dort brauchen.
Der ganze Schmafu mit Beauftragten für diese Sache und Beauftragte für jene Sache, Dokumentation von diesem und jenem nicht nur dazu führt, dass Unternehmen nicht mehr das Geld für Innovationen und gute Produkte haben, sondern nur mehr sich zu Tode verwalten.
In diesem Sinne sind IMHO Quoten und Frauenbeauftragte und Dokumentationen über die Frauenförderung abzulehnen - und in vielen anderen Bereichen auch.
lg
Dimple
habe mich mal bei der UNI beworben und bekam die Positon als Mann auch. 3 Monate lang hat mich die Chefin(!) angesudert, weil sie für meine Einstellung 15 Seiten Begründung abgeben musste. obwohl ich klar besser qualifiziert war.. SIe hat dann auch fast immer Frauen eingestellt, ist einfach einfacher
Gleichbehandlung geht in beide Richtungen. Beschweren sich die Bewerber, dann bekommt sie ein Problem.
15 Seiten Begründung? Die Gute hört sich wohl gerne reden und sieht sich auch gerne schreiben. Scheint so, als hätte sie Probleme, etwas schnell und verständlich auf den Punkt zu bringen. Das Plaudertäschchen wäre als Posterin wohl etwas unterqualifiziert ;-)
wird wohl bald in der ISO-Zertifizierung landen. Damit hat sich dann die Sache. Niemand wird gezwungen ... aber ohne Quote gibt's halt keine Aufträge für die Inkompatiblen :)
Was nützt mir ein Krauterbetrieb, der meine Hasen zu Weihnachten mit einem Puffbesuch oder einer Rapid-Saisonkarte bestechen will? ;-)
...damit diese diskussion dann endlich vom tisch ist:
in JEDEM job bzw in JEDER berufsgruppe führen wir eine verpflichtende 40 %-quote für das jeweils unterrepräsentierte geschlecht ein.
hammas dann?
Du kannst doch nicht so einfach fordern, daß auf einmal 40% der Volksschullehrer männlich sind - und wenn sie das nicht sind, dann wird das Gehalt und/oder die Einstellungsbedingungen so lange abgeändert, bis das erreicht ist...
Dann kannst Du ja gleich ein Gleichbehandlungsministerium fordern (statt einem Frauenministerium)
in den geannten Ländern abhängt wird es diese Quoten erfüllen wenn es sie wirklcih braucht - ich denke das wird nur rechtens sein für Ableger dieser Firmen in den genannten Ländern.
Alle anderen brauchen die Quote aber nicht, für die ist es kein Vorteil sondern ein Nachteil Personen in die Funktionen zu setzen die NICHT geeigent sind.
"Alle anderen brauchen die Quote aber nicht, für die ist es kein Vorteil sondern ein Nachteil Personen in die Funktionen zu setzen die NICHT geeigent sind."
wie meinen sie das? sie wissen schon, wie das mit den quoten funktioniert, oder? die kommt nämlich immer dann zum einsatz, wenn es um zwei oder mehrere GLEICH qualifizierte personen geht.
...die unternehmen werden das schon ändern, wenn sie die aufträge wollen...die soll sich hier nicht als fürsorgliche wirtschaftshüterin aufspielen...ob quoten jetzt gut sind oder nicht, wir wissen ganz genau, das DAS nicht der grund ist, warum sie quoten fordert
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