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Wien - Für Empörung bei den Parteien sorgt eine Aussage der Amstettner FPÖ-Stadträtin Brigitte Kashofer über Frauenhäuser. Auf der Website der Amstettner FPÖ hat sie anlässlich der blauen Ablehnung der Subventionierung des örtlichen Frauenhauses und der Frauenberatung am Wochenende erklärt, Frauenhäuser seien "an der nachhaltigen Zerstörung von Ehen und Partnerschaften maßgeblich beteiligt". Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zeigte sich am Mittwoch ebenso empört wie die VP-Niederösterreich und die Grünen.
Frauenministerin: Kasbauer hat keine Ahnung
"Ich bin erschüttert und zutiefst empört über die Aussagen der FPÖ Amstetten. Die FPÖ braucht dringend Nachhilfe in Mitmenschlichkeit", so die Ministerin. "Denn dass Frauenhäuser Ehen zerstören, diese Aussage kann nur jemand machen, der keine Ahnung hat, was diese Frauen in ihrem Leben schon durchgemacht haben."
Niemand würde in ein Frauenhaus "aus Jux und Tollerei" gehen, so die Ressortchefin. Vielmehr müssten die betroffenen Frauen vor Gewalt, vor Verletzung und Ausbeutung flüchten. "Das zu verleugnen, das ist nicht nur zynisch, das ist zutiefst verletzend und frauenverachtend." Sie erwarte sich eine Klarstellung der Bundes-FPÖ, so die Ministerin. "Denn Gewalt gegen Frauen derart zu verharmlosen, das ist schlichtweg inakzeptabel."
Kashofer hatte im aktuellen "Freiheitlichen Gemeindekurier" laut einem Bericht des "Standard" vom Wochenende darüber hinaus Frauenquoten und "staatlich subventionierte Frauenförderprogramme" als "Ungeheuerlichkeiten" bezeichnet. Auf ihrer Website forderte sie, die Stadt möge das für die Förderung des Frauenhauses und der Frauenberatung vorgesehene Geld in eine Eltern- und Familienberatung investieren, in denen Väter und Mütter sitzen sollten - "und nicht willfährige, ahnungslose oder gar parteipolitisch motivierte Soziologie- und Psychologiestudenten".
ÖVP-Schwarz: Politisches Kleingeld auf dem Rücken der Opfer
Kritik an den Aussagen Kashofers kam auch von der für Frauenfragen zuständigen Landesrätin Barbara Schwarz (V): "Auf dem Rücken der von Gewalt bedrohten Frauen und Kinder in unserem Land darf kein politisches Kleingeld gemacht werden", erklärte sie via Aussendung. Frauen, die Schutz für sich und ihre Kinder suchen, würden in Niederösterreich "jede nur erdenkliche Unterstützung" erhalten, betonte sie.
Für den Amstettner Grünen Gemeinderat Thomas Huber und Landesgeschäftsführer der Grünen Niederösterreich hat Kashofer "den Bogen endgültig überspannt", sie müsse "sofort zurücktreten", so seine Forderung in einer Aussendung.
Auch die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, Nicole Berger-Krotsch, forderte ihren Rücktritt. " Es ist zutiefst erschütternd, wenn Frauenhäuser und unterstützende Maßnahmen für Frauen und Kinder in Notsituationen derart niedergemacht werden," erklärte sie in einer Aussendung.
FPÖ: Nicht grundsätzlich gegen Frauenhäuser
Unterdessen meldete sich die Bundes-FPÖ in der Sache zu Wort. In einer Aussendung hielt sie fest, dass die Partei Frauenhäuser als Institutionen mitnichten ablehne. "Niemand in der FPÖ hat etwas gegen Frauenhäuser". In der Debatte über die Aussagen der Amstettner FP-Politikerin Brigitte Kashofer gehe es "einzig um die Finanzierung in der Höhe von 8.000 Euro, die die Freiheitlichen aus guten Gründen abgelehnt haben".
Des weiteren findet man in der FP-Pressestelle die Empörung der SPÖ über Kashofer übertrieben bzw. "lächerlich" und "billiges Schmierentheater auf dem Rücken der missbrauchten Frauen". Die SP-Frauenpolitikerinnen sollten doch die nötigen Fördermittel einfach "von ihrer Frauenministerin einfordern", so der Rat der FPÖ. (APA, red, 18.7.2012)
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Die sagen doch mehrheitlich, "dass sich Frauen schon Jahrtausende um Familie und Haus gekümmert hätten. "Und das können sie ja machen wenn sie das mögen. Ist ja auch nichts schlechtes Hausfrau zu sein. Aber warum müssen sie dann unbedingt in hohen staatlichen Ämtern sitzen und so einen Bullshit von sich geben? Achja das gilt natürlich für alle anderen Frauen . Nicht für sie selber...
sollen's doch
1. dafür sorgen, dass die Parteienförderung deutlich reduziert wird - hierzu ist nicht viel zu hören von rechts
2. die ihnen gewährten diversen Förderungen, insb Parteienförderung, umgehend dem Steuerzahler rückersattten
also, nicht nur dumm daherreden, sondern handeln lautet die Devise!
Nur weil sie es selber gern hat, wenn's zuhause streng abläuft, weil sie gern dominiert, bestraft und gedemütigt wird (dementsprechende Kindheit wahrscheinlich - körperliche Nähe mit geliebten Eltern war immer mit Gewalt und Demütigung gekoppelt) , und weil ihr da gewaltig einer abgeht, will sie das uns allen Frauen in Österreich verordnen, anstatt eine Therapie zu machen. Es gibt dementsprechende Etablissements, wo sie diese Neigung bis zum Exzess ausleben kann. Aber uns bitte damit verschonen.
Die Kashofer hat doch vielleicht eh damit recht:
...an der nachhaltigen Zerstörung von Ehen und Partnerschaften maßgeblich beteiligt.
Und? Wenn die Wahl besteht zwischen nachhaltiger Zerstörung eines Individuums, oder der Ehe bzw. Partnerschaft dieses Individuums, was ist dann in solchen Fällen die weniger schlechte Alternative?
krixi kraxi und die kroxn :)
http://www.youtube.com/watch?v=_Kqpv1j5hlo
macht das Ganze unerträglicher als es ohnedies schon ist. Diese weltfremde Frau Kashofer sollte sich schleunigst über die Lebenswelten der betroffenen Frauen schlau machen und dann leise, mit Entschuldigungen und beschämt zurücktreten.
diese subjekt dürfte sich eher auf dem intellektuellen niveau einer kackerlacke bewegen, aber der dutrchschnittliche fpö-wähler ist damit ja bestens bedient, so hat er wenigstens ein seinen eigenen fähigkeiten entsprechendes vorbild...
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