Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Berlin - Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat ihre Forderung nach einer gesetzlichen Quote für Frauen in Führungspositionen bekräftigt. Es sei empörend, wie wenig sich in den vergangenen zehn Jahren bei den Konzernen bei dem Thema getan habe, sagte die CDU-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung". In den Unternehmen gelte noch immer, dass die Frauen in der Breite mitarbeiten dürften, in der Spitze aber nicht. "So geht's nicht mehr weiter." Sie habe aber keine Lust mehr, sich zehn weitere Jahre leere Versprechungen anzuhören. Daher müsse jetzt eine gesetzliche Frauenquote für die Aufsichtsräte von börsennotierten Firmen beschlossen werden. Zielvorgabe hierfür sei die Marke von 30 Prozent.
Eine "Flexi-Quote", wie sie Familienministerin Kristina Schröder anstrebe, werde nicht reichen, sagte von der Leyen. Bei der Flexi-Quote sollen sich Unternehmen selbst ein Ziel für die Förderung von Frauen in Führungspositionen setzen. Wird das selbst gesteckte Ziel nicht erreicht, sollen Sanktionen verhängt werden können. (Reuters, 20.7.2012)
In diesem Jahr finden turnusmäßige Wahlen für die Aufsichtsräte statt - Gleichberechtigung dürfe sich nicht auf Aufsichtsräte beschränken
ChristdemokratInnen und Liberale lehnten mit ihrer Mehrheit einen entsprechenden Antrag der Opposition ab
Keine Zustimmung zu Oppositionsvorschlag, aber ab 2020 im Wahlprogramm
Damit hätte der deutsche Konzern einen Frauenanteil von mehr als zwei Drittel in der oberen Etage
Dem Justizsprecher geht die Gleichstellung zu langsam - Die Quote als adäquates Rezept - Mitterlehner und Co. sind gegen die Quote
Die StudienautorInnen machen Quotenregelungen für den Anstieg verantwortlich - Ruanda führt die Liste an, das EU-Parlament liegt mit 35 Prozent im Mittelfeld
Der SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht darin ein wirkungsvolles politisches Instrument - 80 Prozent finden Sexismus-Debatte wichtig
Kommissarin Viviane Reding ist sich sicher, dass gesetzgeberischer Druck wirke - Erhöhung um 2,1 Prozent von Jänner auf Oktober 2012
Nur sechs Mitgliedsländer beklagen Verletzung des Subsidiaritätsprinzips durch geplante Regelung
Mit überwältigender Mehrheit wies das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zurück - Ablehnung kommt auch von anderen Staaten
Weiblicher Anteil in Direktorien seit 2005 unverändert bei 16 Prozent - Nicht-weiße Frauen werden noch stärker diskriminiert
Grüne-Fraktionschefin will den Fraktionszwang aufheben - EU-Kommission will 40 Prozent Frauen bis 2020
Horst Seehofer: Deutsche Bundesregierung soll EU-Beschluss nicht umsetzen
Firmen müssen Frauen bei gleicher Qualifikation den Vorrang geben, wenn ihre Aufsichtsräte nicht zu 40 Prozent weiblich sind - Reding hat eine Mehrheit dafür
Bei Anteil in Leitungsorganen größter börsenotierter Unternehmen von Platz 18 (2010) auf Rang 15 (2012)
SPÖ-Europaabgeordnete fordert Auswahlverfahren mit weiblicher Beteiligung - Othmar Karas: EZB-Direktorium nicht mit Frauenfrage vermischen
Kommission will Rechtmäßigkeit der Vorschrift noch weiter prüfen
Merkel soll Abstimmung im Bundestag über Einführung der Frauenquote ohne Fraktionszwang erlauben, damit Merhehit für Quote zustande kommen kann - FDP will Machtwort gegen Quote hören
Flexiquote statt fixer Quote: Spitzen von CDU und CSU fordern KollegInnen auf, sich parteikonform zu verhalten
Frauenanteil in den Aufsichtsräten von börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen von 20 Prozent ab dem Jahr 2018 und 40 Prozent ab 2023 fixiert
CDU-PolitikerInnen von Saarland und Sachsen-Anhalt befürworten entgegen ihrer Parteilinie eine gesetzliche Quote - Abstimmung am Freitag
Mit der Ablehnung Deutschlands gegen die Quote verfügen die KritikerInnen über eine Sperrminorität - Reding bleibt siegessicher
Zehn Mitgliedsländer stellen sich gegen die Richtlinie der Justizkommissarin und erreichen damit eine Sperrminorität
Bundesvorsitzende Fürntrath-Moretti gegen fixe Frauenquote und für "nachhaltigen Paradigmenwechsel", der Frauen trotz Familienarbeit Karriere ermöglicht
Grundsätzlich ist eine Frauenquote Unsinn, da es zumindest theoretisch, um Bewertung der gleichen Qualität geht und da wesentlich weniger Frauen in Führungspositionen gehen wollen, kann diese dann nicht mehr geprüft werden. Wesentlich sinnvoller wäre es die gleichen Chancen zu bieten. Aber das ist auch viel schwieriger und langwieriger, schade! Nur im öffentlichen Dienst kann das, wenn es genug Interessentinen gibt, sinnvoll sein.
Im übrigen verhalten sich Frauen an der Macht meistens leider wie Männer, so gesehen kein Vorteil für niemanden!
wenn man dann auch noch an die herprämie denkt, die deutschland einführen will, nur weil man nicht instande ist, die gesetzlich vorgegebenen kinderbetreuungsplätze zur verfügung zu stellen, dann ist ein quote einfach nur noch paradox.
generell kann man ja quoten diskutieren, sobald beide geschlechter de facto (und nicht de jure) die gleichen möglichkeiten haben - aber davon sind die deutschen sowie auch die österreicher weit, weit entfernt.
Der Vgl hinkt insofern, als es zwar männliche Krankenpfleger, männliche Verkäufer und – zumindest bei professionellen Reinigungsfirmen – immer mehr männliche Reinigungskräfte gibt (wenn auch in der Minderheit), aber überhaupt keine Frauen bei der Kanalräumung, bei der Müllabfuhr oder am Bau.
seltener Haar und Hautfarben .. und und und ...
Interessant ist, dass Frauen die alleine leben oft gleich gut oder besser verdienen als Männer, in der Karierre also "dick da" sind. Sobald sie in Partnerschaft leben, oder Ehe (also unter einem Dach mit einem Mann) arbeiten sie nicht mehr so hart, treten "leiser", sehen keine Notwendigkeit mehr, sich anzustrengen. Das noch ohne Kinder. Wenn der Mann Geld verdient, wird die Arbeit der Frau vielfach zum Hobby, zur Selbstverwirklichung.
Für einen Mann ist Arbeit überleben, und Finanzierung seiner Familie. Er wählt lieber eine unbequeme Arbeit die viel Geld bringt, als eine die Freude macht, aber wenig Geld bringt. Das ist der gößte Unterschied. Eine Frauenquote verändertz nichts an der Bereitschaft der Frauen, Leistung zu erbringen...
das sagt eigentlich nur was über die männer aus - nämlich dass sie so dumm sind, sich die entsprechenden frauen zu suchen und (indirekt) eben dieses verhalten bei den frauen fördern. und warum tun sie das? weils bequem ist. denn wer hat nicht gern eine saubere wohnung und ein gutes essen am tisch, wenn man nach hause kommt nach der arbeit?
Jene Frauen, die auch jetzt schon vollen Einsatz bringen, und auch unbequeme Jobs wegen des Geldes bevorzugen, die kommen auch ohne Frauenquote weiter.
Erst unlängst in einem Gespräch mit einer Freundin fest gestellt, dass viele Bekannte aber auch Kolleginnen Kinder bekommen, um sich eine Auszeit vom Beruf zu nehmen. Sie sagen das auch genau so - und - sie schlagen das auch anderen Frauen vor. (Warum bekommst du nicht einfach ein Kind, wenn dich die Arbeit so frustet?). Das würde man nie einem Mann vorschlagen, für den bedeutet ein Kind mehr arbeit, weil er mehr Geld bringen muss. Und da auch: Männer die sich nur deswegen nicht scheiden lassen, weil sie es sich nicht leisten können. Finanziell.
Will man Frauen "ganz nach oben" bringen, muss man sie zwingen, viel Geld zu verdienen, ob sie wollen oder nicht. Man darf ihnen nicht die Gelegenheit geben, sie für einige Jahre über Wasser zu halten, sie zu versorgen. Keine Förderungen von Staat oder Männern (Väter, Freunde, Ehemänner...) sondern raus in die Arbeitswelt und zwar, um Geld zu verdienen, und NUR das.
Kommen Männer in sog. Frauenberufe, sind sie schnell in Positionen in denen sie mehr verdienen - aber auch mehr Verantwortung tragen. Das Mehr an Verantwortung möchte keine der Frauen tragen - der Mann hingegen ist auf mehr Geld angewiesen. Auch wenn die Basis mehr Freude machen würde.
Weiters sind viele Frauen nicht bereit, sich (arbeits)-politisch zu motivieren und für die eigenen Interessen einzusetzen, jenseits der Arbeit aber auch während der Arbeit. Gewerkschaften können ein Lied davon singen.
In der Firma einer Bekannten, zum überwiegenden Teil weibliche Belegschaft, wurde ein Arbeitskampf für bessere Bedingungen ausgerufen. Obwohl der Großteil des Betriebs Frauen sind, war dennoch der Anteil der Kämpfenden zu über 80% männlich. Die Errungenschaften, die die Männer ausgehandelt haben, wollten die feigen Frauen aber auch genießen. Viele Männer fühlen sich dann auch noch ritterlich, für Frauen gekämpft zu haben. Und die Frauen klagen dann wieder, Opfer zu sein.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.