Von der Leyen: "So geht's nicht mehr weiter"

20. Juli 2012, 10:29

Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen bekräftigt ihre Forderung nach gesetzlichen Frauenquoten - Eine Flexi-Quote werde nicht reichen

Berlin - Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat ihre Forderung nach einer gesetzlichen Quote für Frauen in Führungspositionen bekräftigt. Es sei empörend, wie wenig sich in den vergangenen zehn Jahren bei den Konzernen bei dem Thema getan habe, sagte die CDU-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung". In den Unternehmen gelte noch immer, dass die Frauen in der Breite mitarbeiten dürften, in der Spitze aber nicht. "So geht's nicht mehr weiter." Sie habe aber keine Lust mehr, sich zehn weitere Jahre leere Versprechungen anzuhören. Daher müsse jetzt eine gesetzliche Frauenquote für die Aufsichtsräte von börsennotierten Firmen beschlossen werden. Zielvorgabe hierfür sei die Marke von 30 Prozent.

Eine "Flexi-Quote", wie sie Familienministerin Kristina Schröder anstrebe, werde nicht reichen, sagte von der Leyen. Bei der Flexi-Quote sollen sich Unternehmen selbst ein Ziel für die Förderung von Frauen in Führungspositionen setzen. Wird das selbst gesteckte Ziel nicht erreicht, sollen Sanktionen verhängt werden können. (Reuters, 20.7.2012)

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Frauenquote in Der Privatwirtschaft ist Unsinn

Grundsätzlich ist eine Frauenquote Unsinn, da es zumindest theoretisch, um Bewertung der gleichen Qualität geht und da wesentlich weniger Frauen in Führungspositionen gehen wollen, kann diese dann nicht mehr geprüft werden. Wesentlich sinnvoller wäre es die gleichen Chancen zu bieten. Aber das ist auch viel schwieriger und langwieriger, schade! Nur im öffentlichen Dienst kann das, wenn es genug Interessentinen gibt, sinnvoll sein.
Im übrigen verhalten sich Frauen an der Macht meistens leider wie Männer, so gesehen kein Vorteil für niemanden!

Wesentlich sinnvoller wäre es die gleichen Chancen zu bieten. Aber das ist auch viel schwieriger und langwieriger

wenn man dann auch noch an die herprämie denkt, die deutschland einführen will, nur weil man nicht instande ist, die gesetzlich vorgegebenen kinderbetreuungsplätze zur verfügung zu stellen, dann ist ein quote einfach nur noch paradox.

generell kann man ja quoten diskutieren, sobald beide geschlechter de facto (und nicht de jure) die gleichen möglichkeiten haben - aber davon sind die deutschen sowie auch die österreicher weit, weit entfernt.

hallo zensursula

Warum keine Frauenquote

beim Strassenbau, bei der Feuerwehr und der Müllabfuhr, wann kommt die erste GeneralIn beim Bundesheer?

warum keine männerquote...

...bei den putzfrauen, verkäuferinnen und krankenschwestern?

Der Vgl hinkt insofern, als es zwar männliche Krankenpfleger, männliche Verkäufer und – zumindest bei professionellen Reinigungsfirmen – immer mehr männliche Reinigungskräfte gibt (wenn auch in der Minderheit), aber überhaupt keine Frauen bei der Kanalräumung, bei der Müllabfuhr oder am Bau.

Weils bei der STraßenbahn, bei der Feuerwehr und der Müllabfuhr auffallen würd, wenn nicht nach (halbwegs) nach Qualifikation eingestellt werden würd.

"Verfolger" mag ich nicht, bin also weg, im Dunkel der Nacht, mein letztes Posting spende ich "DieStandard".

5 4 3 2 1 0 tschüs

Ein wenig bin ich ehrlich gesagt skeptisch. Das wir seit vielen Jahren diskutiert, angekündigt und wieder diskutiert. Die Frauenquote gehört einfach und schnell mit allen Konsequenzen umgesetzt und fertig.

zusätzlich bitte eine feste Behindertenquote, sowie Migrantenquote, Quote für authochtone ethnische Minderheiten, Quote für Junge Arbeitnehmer, Quote für ältere Arbeitnehmer, Quote für Minderqualifiziert, Quote für Nonkonformisten, Quote für Menschen

seltener Haar und Hautfarben .. und und und ...

"Die Frauenquote gehört einfach und schnell mit allen Konsequenzen umgesetzt und fertig."

Nicht wirklich, nein - so etwas sollte und muss durchaus ausdiskutiert werden.

Wie viele zusätzliche Jahrzehnte schweben dir an fruchtloser Diskussion denn vor?

Nein, da ist alles längst ausdiskutiert. Mehr als genug! Noch mehr (Steuer-)Geld und Zeit zu verschwenden halte ich für völlig überflüssig!

ausdiskutiert ist noch gar nichts. die einen fordern diesen schwachsinn, die anderen halten aus verständlichen gründen dagegen. das nennen sie ausdiskutiert?

Nun, die dann ebenfalls nötige, ausgleichende Männerquote in anderen Berufsfeldern muss auch noch festgesetzt werden.

Kann man ja machen. Vielleicht erhöht das die Gehaltsquote, denn wir wissen ja, das Berufssparten, die hauptsächlich von Frauen ausgefüllt werden schlecht oder gar nicht bezahlt werden.

nein

mit den Quotenmännern wird es so, wie mit den Quotenfrauen sein: Es bekommen ein paar Unfähige und Unwillige die Quotenjobs und die anderen müssen deren Arbeit mitmachen.

Interessant ist, dass Frauen die alleine leben oft gleich gut oder besser verdienen als Männer, in der Karierre also "dick da" sind. Sobald sie in Partnerschaft leben, oder Ehe (also unter einem Dach mit einem Mann) arbeiten sie nicht mehr so hart, treten "leiser", sehen keine Notwendigkeit mehr, sich anzustrengen. Das noch ohne Kinder. Wenn der Mann Geld verdient, wird die Arbeit der Frau vielfach zum Hobby, zur Selbstverwirklichung.
Für einen Mann ist Arbeit überleben, und Finanzierung seiner Familie. Er wählt lieber eine unbequeme Arbeit die viel Geld bringt, als eine die Freude macht, aber wenig Geld bringt. Das ist der gößte Unterschied. Eine Frauenquote verändertz nichts an der Bereitschaft der Frauen, Leistung zu erbringen...

das sagt eigentlich nur was über die männer aus - nämlich dass sie so dumm sind, sich die entsprechenden frauen zu suchen und (indirekt) eben dieses verhalten bei den frauen fördern. und warum tun sie das? weils bequem ist. denn wer hat nicht gern eine saubere wohnung und ein gutes essen am tisch, wenn man nach hause kommt nach der arbeit?

Jene Frauen, die auch jetzt schon vollen Einsatz bringen, und auch unbequeme Jobs wegen des Geldes bevorzugen, die kommen auch ohne Frauenquote weiter.

Erst unlängst in einem Gespräch mit einer Freundin fest gestellt, dass viele Bekannte aber auch Kolleginnen Kinder bekommen, um sich eine Auszeit vom Beruf zu nehmen. Sie sagen das auch genau so - und - sie schlagen das auch anderen Frauen vor. (Warum bekommst du nicht einfach ein Kind, wenn dich die Arbeit so frustet?). Das würde man nie einem Mann vorschlagen, für den bedeutet ein Kind mehr arbeit, weil er mehr Geld bringen muss. Und da auch: Männer die sich nur deswegen nicht scheiden lassen, weil sie es sich nicht leisten können. Finanziell.

Will man Frauen "ganz nach oben" bringen, muss man sie zwingen, viel Geld zu verdienen, ob sie wollen oder nicht. Man darf ihnen nicht die Gelegenheit geben, sie für einige Jahre über Wasser zu halten, sie zu versorgen. Keine Förderungen von Staat oder Männern (Väter, Freunde, Ehemänner...) sondern raus in die Arbeitswelt und zwar, um Geld zu verdienen, und NUR das.
Kommen Männer in sog. Frauenberufe, sind sie schnell in Positionen in denen sie mehr verdienen - aber auch mehr Verantwortung tragen. Das Mehr an Verantwortung möchte keine der Frauen tragen - der Mann hingegen ist auf mehr Geld angewiesen. Auch wenn die Basis mehr Freude machen würde.

Weiters sind viele Frauen nicht bereit, sich (arbeits)-politisch zu motivieren und für die eigenen Interessen einzusetzen, jenseits der Arbeit aber auch während der Arbeit. Gewerkschaften können ein Lied davon singen.

In der Firma einer Bekannten, zum überwiegenden Teil weibliche Belegschaft, wurde ein Arbeitskampf für bessere Bedingungen ausgerufen. Obwohl der Großteil des Betriebs Frauen sind, war dennoch der Anteil der Kämpfenden zu über 80% männlich. Die Errungenschaften, die die Männer ausgehandelt haben, wollten die feigen Frauen aber auch genießen. Viele Männer fühlen sich dann auch noch ritterlich, für Frauen gekämpft zu haben. Und die Frauen klagen dann wieder, Opfer zu sein.

Freiwillig gibt es keine Vergünstigungen für die Frauen...

und wir Männer akzeptieren auch keine Frauen als Vorgesetzte, basta.

wir Männer akzeptieren auch keine Frauen als Vorgesetzte

angst davor, fachlich abzustinken? ;)

"Wir Männer"? Sag mal geht's noch?

Ich akzeptiere nur Frauen als Vorgesetzte. Männer müssen sich meinen Respekt erst verdienen und schaffen das selten bis nie.

"Ich akzeptiere nur Frauen als Vorgesetzte."

Was halt absolut KEIN bisschen besser ist.

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