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Helsinki - Die finnische Justizministerin Anna-Maja Henriksson will den Erwerb sexueller "Dienstleistungen" unter Strafe stellen. Mit der Arbeit an einer entsprechenden Gesetzesreform könne nach der Sommerpause begonnen werden, sagte sie der Tageszeitung "Helsingin Sanomat". Derzeit ist "Sexkauf" nur verboten, wenn es sich bei den Prostituierten um Opfer von Zuhälterei und Menschenhandel oder Minderjährige handelt.
Nach Meinung der Justizministerin werde Menschenhandel durch das bestehende Gesetz nicht vorgebeugt. Es sei in der Praxis sehr schwierig, Freiern nachzuweisen, sie hätten gewusst, dass die Prostituierten Opfer von Menschenhandel gewesen seien, sagte Henriksson der Zeitung. Erst im Juni hatte das Oberste Gericht einen Mann mangels Beweisen von der Anklage des "Sexkaufs" freigesprochen.
"Finnland ist ein Land geworden, in dem sich Menschenhandel lohnt. Prostitution und Menschenhandel gehen Hand in Hand, auch wenn Prostitution nicht immer mit Menschenhandel verknüpft ist", sagte die Ministerin. Im Herbst will die Justizministerin auf einem Seminar mit Vertretern der Polizei, der Justiz und von Verbänden über eine eventuelle Gesetzesänderung beraten. (APA, 20.7.2012)
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..in die richtige Richtung - Prostitutionsgegner: in your face!
http://www.bernerzeitung.ch/region/ka... y/14355034
wenn ein erwachsener mensch freiwillig drogen nehmen will, das gesetz ihn aber gegen seinen willen davor bewhren will hat keiner ein problem.
will eine person einer anderen mit eindeutigem beidseitigen einverständnis körperteile wegnehmen, wird per gesetzt bestraft und keiner hat was dagegen (so passiert in D)
müssen sich frauen aus versch. gründen prostituieren, tun wir so als wären sie der letzte dreck aber gleichzeitig das normalste der welt und keine gesetzte dagegen ..... seltsam wann freie entscheidung trotz selbstzerstörerischen verhaltens erlaubt ist und wann nicht
'
Das ist nun wohl Ihre sehr eigenwillige Interpretation der Denkschemata.
1.) Viele sind dagegen, dass das Gesetz erwachsenen Menschen verbieten will, Drogen zu nehmen, solange sie anderen dadurch keinen Schaden zufügen;
2.) wenn einer Person in beiderseitigem Einverständnis (aus freiem Willen!) einen Körperteil wegschneiden, so sollte sich das Gesetz hier auch nicht einmischen. Ich schätze, Sie spielen auf die Beschneidungsdiskussion an: Ein Verbot sollte selbstverständlich nur für die Beschneidung Minderjähriger gelten, bis sie die Entscheidung selbst treffen können;
3.) WIR wollen, dass das Recht, sich zu prostituieren, etwas Normales sein soll und dass Prostituierte eben NICHT als der letzte Dreck behandelt werden!
es sind also ihrer meinung nach hauptächlich familienväter mit einer frau zu hause?
sind es nicht viel mehr die männer die so dringend sex wollen, dass sie auch bereit sind dafür zu zahlen?
wenn es für diese männer das legale angebot nicht mehr vorhanden ist und der starke trieb dennoch vorhanden ist wird bei dieser (großen) gruppe mastubation nicht ausreichen und sie werden es sich einfach "holen"...
Das ist alles sehr überzeichnet. Es ist eine Dienstleistung, für die es Nachfrage und Angebot gibt. Und wie bei jeder anderen Dienstleistung sollte es Regeln und Gesetze geben, die Missbrauch und Ausbeutung verhindern.
Die Idee dieser hysterischen Frau Minister wird dazu jedenfalls ungefähr gar nichts beitragen.
weil legalisierung nur den bordellbesitzern und den freiern was bringen würde und gleichzeitig die zustände für betroffene menschen in der prostitution verschlechtert. siehe deutschland, wo das ganze gerade völlig aus dem ruder läuft (wie zb. flatrate-angebote, wo prostituierte keine freier ablehnen dürfen ect.)
und wenn prostitution durch legaliserung zunimmt, macht es das ganze für menschenhandel wiederum lukrativer, so dass selbst kontrollorgane dem nicht mehr herr werden können, was ja auch bereits in deutschland der fall ist, denen fehlen einfach die mittel um absolut alles zu überprüfen. logisch oder?
Interessant hat einen guten Vorschlag gemacht. Wenn jede Sexarbeiterin angemeldet sein muss, können auch nicht dazu gezwungene am öffentlichen Verkehr teilnehmen. Auch in den Etablissements Ausweispflicht. Es wäre die Überprüfung der Herkunft und des Aufenthaltes durch Überwachungsorgane möglich und die Händler könnten ausgeforscht werden. Wer als Ausländerin ohne Schein arbeitet, wäre abzuschieben. Dann fehlen den Zuhältern die Mädchen.
Auch eine Gesundheitskontrolle wäre gewährleistet.
seit´s das Gewerbe gibt, kommen immer wieder selbsternannte Moralapostel und wollen es abdrehen.
Warum?
Abgedreht gehört die Zuhälterei und nicht die Prostitution.
Ein Verbot drängt diese höchstens wieder in den Untergrund und das Strizzi-Unwesen nimmt wieder verstärkt seinen Lauf.
Ich bin im Gegenteil dafür, dass man das Gewerbe und die, die es ausüben, gänzlich legalisiert und unter Schutz stellt.
'
Naja, das ist so nicht ganz wahr:
Der Schutz gegen illegale Bedrohungen durch öffentliche Organe steht selbstverständlich auch jedem Gewerbetreibenden kostenlos (auf Steuerkosten) zu.
Als es z.B. in den 70er Jahren in Deutschland regelmässig zu Überfällen auf italienische Restaurants durch Schutzgelderpresser kam, hatten diese (italienischen) Restaurantbetreiber selbstverständlich das Recht auf ausreichenden Schutz durch die deutsche Polizei - auch wenn viele von ihnen das selbst erst lernen mussten...
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