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Bregenz - Die Männerpartei Vorarlberg will bei der Nationalratswahl 2013 kandidieren. Anlass für diese frühzeitige Bekanntgabe sei die Aussage von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die kürzlich erklärte, bei Wahlen sollten 50 Prozent der KandidatInnen Frauen sein. Dabei handle es sich um eine Forderung nach "offenem Sexismus", da man eine "sinnlose Quote" fordere, wo "einfach nach Leistung" besetzt werden könnte, so der Landesparteivorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende Hannes Hausbichler in einem Interview mit ORF Radio Vorarlberg am Freitag.
"Ich denke, wir sind es den Österreichern schuldig, die Gerechtigkeit lieben", begründete Hausbichler das geplante Antreten. Auf die Frage nach einem Parteiprogramm außerhalb der Forderung nach der Änderung des Familienrechts, erklärte Hausbichler, man werde das gesamte Spektrum programmatisch überprüfen. Wie dieStandard.at berichtete soll neben dem Familienrecht auch die Wehrpflicht und die Pensionen am Programm der Männer stehen.
Mann will Frau ansprechen
Ziele seien darüber hinaus etwa soziale Gerechtigkeit und den Menschen ein eigenverantwortliches Wirtschaften zu ermöglichen. Man wolle auch Frauen ansprechen. "Wir sind ja keine Männerrechtler - wir sind Menschenrechtler", erklärte Hausbichler. In Vorarlberg betrage der Anteil an weiblichen Mitgliedern der Männerpartei 30 bis 40 Prozent. Diesen sei Gerechtigkeit ein Anliegen, und sie fühlten sich von Feministinnen ebenfalls nicht vertreten.
Hausbichler hält ein Antreten als Spitzenkandidat für denkbar. Er halte sich bereit für weitere Funktionen, das werde aber die Basis entscheiden, wenn man in die heiße Wahlkampfphase trete, so Hausbichler. (APA, 20.7.2012)
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