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Islamabad - Mindestens 705 Frauen sind nach einem Bericht im vergangenen Jahr in Pakistan durch sogenannte Ehrenmorde getötet worden. Im Vergleich zum Vorjahr seien die Todesfälle um rund sieben Prozent gestiegen, teilte die Frauenrechtsorganisation Aurat mit. In 89 Prozent der Fälle seien die beschuldigten Täter von Gerichten anschließend freigesprochen worden.
Ehrenmorde würden meist von Männern an Frauen in der eigenen Familie begangen. Grund sei oft der Vorwurf gegen die Frauen, unverheiratet eine Affäre ohne die Erlaubnis der Familie gehabt zu haben. Zudem gebe es nach Angaben von Aurat eine hohe Dunkelziffer von Gewalt gegen Frauen in Pakistan. (APA, 20.7.2012)
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Was soll man dazu überhaupt sagen?
Eine Gesellschaft deren Sexualmoral dermaßen pervertiert ist, dass (sogar vermeintliches, oder behauptetes) von den Regeln abweichendes Verhalten mit der Ermordung einer Tochter/Schwester endet, ist völlig inakzeptabel.
Dem kann und muss auch nicht das geringste Verständnis entgegen gebracht werden. Trauer, Mitleid und Abscheu, mehr bringe ich nicht zusammen.
viel !
weiß wer kompensiert der muselman, mit diesem konzept, so übliche eifersuchtsgeschichten.
geht das dann in einem aufwaschen, oder kann man damit rechnen dass da auch noch einige dazu kommen.
weil von der beziehungskonstellation, ist es ja irgendwie unseren beziehungsdramen ähnlich.
sind bei uns auch gar nicht mal so wenig. halt nicht traditionell/gesellschaftlich verankert.
In der türkischen Presse wird das auch angesprochen und man versucht dagegen zu agieren in der Türkei sind es glaube ich so 50 Fälle im jahr, aber ich kenne Fälle auch vom Kosovo.
Es gibt aber auch was anderes ermordung der Braut wenn sie die ehe nicht eingehen will usw
Denn diese abscheulichen Untaten sind durch die dort dominierende Religion legitimiert; Religion und Recht werden nicht getrennt. Speziell Frauenrechte gibt es nicht in unserem europäischen Sinn.
Können wir dieser Religion daher jene Freiheit gewähren, die wir den christlichen oder jüdischen zugestehen?
Laut Koran mt Peitschenhieben zu bestrafen und laut Hadith mit Steinigung bei Verheirateten. Ich schließe daraus, dass es sein könnte, dass manche Gläubige daher wenig Unrechtsbewusstsein haben, wennn sie das Recht in die eigene Hand nehmen.
laut koran muss ein mann vier augenzeugen für den ehebruch seiner frau haben, um sie dessen beschuldigen zu können. das ist eine sehr hohe hürde und schützt, wenn man die religion ernst nimmt, vor diffamierung.
eine rückbesinnung auf den koran hat für viele frauen genau diese bedeutung: ihre rechte abzusichern. ehrenmorde widersprechen dem koran.
Das strukturelle Problem: wenn ein Grund für Mord nicht strafrechtlich verfolgt wird, wird genau dieser Grund immer vorgeschoben. Zu Pakistan gab es dazu schon vor über 10 Jahren eine Studie: für einen normaler Mord (Konflikt um Land, etc.) bleibt man straffrei, wenn noch eine Frau ermordet wird und man sich vor Gericht auf die Ehre beruft. Dagegen laufen die lokalen Menschenrechtsorganisationen Sturm, aber die Militärunterstützung des Westens ist nicht daran gebunden.
Kulturell unabhängig finden die meisten Morde an Frauen im privaten Umfeld statt. Unterschiedlich ist, wer ihn durchführt (Partner/ehemalige Partner, Brüder/Väter), und welcher Grund angegeben wird: Ehre in Südeuropa und einigen Teilen Asiens, Liebe in Mitteleuropa, etc
Das ist leider trauriger Alltag in diesen islamischen Diktaturen.
Hier weiterführende Links:
http://www.stophonourkillings.com
http://womenagainstshariah.blogspot.com/2012/07/h... illed.html
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