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Kiew - Am Flughafen von Kiew hat eine ukrainische Feministin barbusig gegen einen Besuch des russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill protestiert. Mit dem Ruf "Raus!" und der Aufschrift "Kill Kirill" auf ihrem ebenfalls nackten Rücken stürzte die mit Jeans bekleidete junge Frau am Donnerstag auf dem Rollfeld des Flughafens der ukrainischen Hauptstadt auf den soeben eingetroffenen Kirchenpatriarchen zu. Die Aktivistin der Gruppe Femen wurde von einem Kirchenmann und einem Sicherheitsbeamten wenige Meter vor dem Patriarchen abgefangen und weggeführt.
Keine Reaktion
Der Patriarch nahm den Vorfall wahr, zeigte aber keine Reaktion. Der Protest der jungen Frau richtete sich gegen Versuche der russisch-orthodoxen Kirche, ihren Einfluss in der Ukraine auszuweiten, aber auch gegen die Inhaftierung der Musikerinnen der Rockband Pussy Riot in Russland. Die Gruppe Femen erklärte, Patriarch Kirill stecke hinter der Verhaftung der drei Frauen.
Pussy Riot hatte im Februar in einer Moskauer Kathedrale ein "Punk-Gebet" gegen Wladimir Putin gesungen, der damals noch als Ministerpräsident vor seiner dritten Amtszeit als russischer Staatschef stand. Die Sängerinnen Nadeschda Tolokonnikowa, Jekaterina Samuzewitsch und Marina Alechina befinden sich seit März in Untersuchungshaft, sie müssen bei einer Verurteilung wegen "Rowdytums" mit bis zu sieben Jahren Haft rechnen. (APA, 26.7.2012)
Weiterlesen auf dieStandard.at zu Pussy-Riot
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gehts noch?
bin sicher kein freund von religionen, ganz im gegenteil, aber dieser slogan, auch wenn er nur symbolisch gemeint ist (wovon ich ausgehe) ist ziemlich geschmacklos.
zum töten auffordern ist, egal aus welcher motivation heraus grundsätzlich zu verurteielen.
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