Mailand führt nicht-eheliche Lebensgemeinschaft ein

27. Juli 2012, 11:51

Noch in diesem Jahr soll in Mailand das Recht einer nicht-ehelichen LebenspartnerInnenschaft beschlossen werden - Die Kirche protestiert

Rom - Der Mailänder Gemeinderat hat in der Nacht auf Freitag beschlossen, bis Ende des Jahres die standesamtliche Eintragung nicht-ehelicher Lebensgemeinschaften im Rahmen des kommunalen Rechts einzuführen. Auch homosexuelle Paare können in das Register eingetragen werden. "Wir haben die Kluft zum Rest Europas im Bereich ziviler Rechte überbrückt", kommentierte der Mailänder Bürgermeister Giuliano Pisapia, der sich stark für die Legalisierung nicht-ehelicher LebenspartnerInnenschaften eingesetzt hat.

Der Beschluss wurde von der Mailänder Kurie scharf kritisiert - dieStandard.at berichtete. Diese hatte zuletzt vor der Gefahr gewarnt, dass die Bescheinigung nicht-ehelicher LebenspartnerInnenschaften zur Legitimierung der "Polygamie" führe. "Polygame Migranten könnten in Mailand die Legalisierung ihres Zusammenlebens mit mehreren Frauen verlangen", hieß es.

Lösung seit 2007 auf kommunaler Ebene

Ein Gesetz zur Legalisierung der Lebensgemeinschaften war in Italien 2007 wegen des Boykotts christdemokratischer Parteien im Parlament blockiert worden. Daraufhin haben sich einige Kommunen in Italien dazu entschieden, Register für LebenspartnerInnen einzurichten, wo Erklärungen wie zum Beispiel die Regelung der Nachfolge in Mietverträgen abgegeben werden können. Die Stadt Padua hatte im Februar 2007 als erste italienische Stadt die standesamtliche Eintragung nicht-ehelicher Lebensgemeinschaften im Rahmen des kommunalen Rechts eingeführt. Zum ersten Mal in Italien erhielten schwule und heterosexuelle Paare die Bescheinigung ihrer nicht-ehelichen LebenspartnerInnenschaft. (APA, 27.7.2012)

dafür kann die kirche ja dort die nase in alles stecken, was während ehen, zumindest pro forma-ehen, passiert. muss doch trotzdem geil sein, wenn man sonst nichts davon hat

"Polygame Migranten könnten in Mailand die Legalisierung ihres Zusammenlebens mit mehreren Frauen verlangen"

.. dieses argument ist mir neu

aber ich bin eindeutig für eine eingetragene lebensgemeinschaft .. so lässt sich für eine frau wenigstens besser ausloten, welcher mann die ehe als solches nicht will und welchem mann es nur darum gehen kann sicherzustellen, dass 'seine' gratisputzfrau nicht auch noch rechte hat

putzen ist eh so 20.jahrhundert.

selbstreinigende fenster, geschirrspueler, waschmaschine, waeschetrockner, luftwaescher, staubsaugroboter, bald selbstreinigende toiletten und die viele fertignahrung in wegwerfverpackung.

bald wird man sehen, welche frau aus notwendigkeit putzt und welche nur wegen der langweile und vermeidung von bildungsaneignung, wo buecher nur beim abstauben angegriffen werden.

hahaha, das stimmt auch, aber ist nicht ganz gerecht. schuld sind eher gesellschaft/eltern. solange es von nachzuahmenden müttern vorgelebt wird, dass frau nichts anderes kann und mädchenspielzeug oft staubsauger & co sind,billas hausverstand als höchstes ziel indiziert werden darf, wird immer ein gewisser prozentsatz der menschlichen rasse sodrauf sein und deren gatten/exgatten wir für ein großes kind zahlen müssen..so hat jeder seine "wahl" - außer kinder

guuut ..

.. über diese möglichkeiten sollte man männer noch viel besser aufklären .. damit kann auch die würdelose motivation vieler männer: 'i wü ani, die ma in haushoit mocht und die guat für mi sorgt' bald der vergangenheit angehören .. keine frau wünscht sich von einem mann ausgesucht zu werden nur wegen der unbezahlten dienste, die sie an ihm erbringt - hier kann man auch kaum von 'beziehung' geschweige denn von partnerschaft sprechen .. ein mann der so denkt ist besser beraten damit eine haushaltskraft anzustellen, die die putzleistung gegen entgelt erbringt

die ehe / oder respektive die spätere scheidung

kommt einem mann aber teurer als eine regelmässige reinigungsfrau

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